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Ärger für Union Berlin: Bürgermeister Michael Müller kündigt "Nachspiel" an

Nach Party mit Tausenden Fans  

Ärger für Union: Bürgermeister kündigt "Nachspiel" an

25.05.2021, 10:35 Uhr | t-online, dpa

Ärger für Union Berlin: Bürgermeister Michael Müller kündigt "Nachspiel" an. Berlins Bürgermeister Michael Müller: Die Verstöße von Union gegen die Corona-Auflagen haben ihm gar nicht gefallen. (Quelle: imago images/photothek)

Berlins Bürgermeister Michael Müller: Die Verstöße von Union gegen die Corona-Auflagen haben ihm gar nicht gefallen. (Quelle: photothek/imago images)

Im Schatten des dramatischen Abstiegs von Werder Bremen hat Union Berlin am Samstag für eine Sensation gesorgt. Der Klub aus Berlin-Köpenick sicherte sich das Ticket für Europa. Doch beim Feiern gaben die Eisernen kein gutes Bild ab.

Die Fan-Party nach dem Einzug in die Conference League hat Konsequenzen für den 1. FC Union Berlin. Der Regierende Bürgermeister der Hauptstadt, Michael Müller (SPD), kündigte am Dienstag beim Sender radioeins des RBB "mit Sicherheit ein Nachspiel" an. Der Verein habe nicht dafür gesorgt, dass es keine Party gebe und sei daher "mitverantwortlich".

Mehrere Tausend Fans hatten am Samstag nach dem 2:1 am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga über Vizemeister RB Leipzig die Mannschaft von Trainer Urs Fischer auf dem Platz vor dem Stadion An der Alten Försterei gefeiert. Die Abstandsregeln, die während der Corona-Pandemie gelten, wurden von den euphorisierten Anhängern dabei nicht eingehalten.

Die Mannschaft von Union Berlin feierte vor dem Stadion mit den Fans. (Quelle: imago images/Contrast)Die Mannschaft von Union Berlin feierte vor dem Stadion mit den Fans. (Quelle: Contrast/imago images)

"Uns war am Donnerstag und Freitag klar, dass es diese Bilder geben wird. Wir haben versucht, es zu organisieren", hatte Union-Präsident Dirk Zingler die Party tags darauf verteidigt.

Berlins Stadtoberhaupt Müller stellte auch das Modellprojekt infrage, demzufolge 2.000 Zuschauer die Partie im Stadion hatten verfolgen dürfen. Man müsse sehen, ob so etwas auch in Zukunft möglich sei, "wenn sie so aus dem Ruder laufen".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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