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Meinung
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Dann wird Haaland fallen gelassen

  • Florian Wichert
  • Robert Hiersemann
Von Robert Hiersemann und Florian Wichert

Aktualisiert am 04.04.2022Lesedauer: 1 Min.
Torjäger Erling Haaland: Wird der BVB-Star maßlos überschätzt oder steckt noch viel mehr Potenzial in ihm? (Quelle: t-online)
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Er verzaubert die Bundesliga, seitdem er in Deutschland spielt. Ab dem kommenden Sommer will er wohl in der absoluten Weltspitze angreifen. Aber hat er dafür auch das Zeug?

Borussia Dortmund konnte im Bundesliga-Topspiel am vergangenen Samstag kurzfristig doch noch auf Torjäger Erling Haaland zurückgreifen. Der 21 Jahre alte Norweger hat seine Sprunggelenksblessur überwunden, die er sich nur vier Tage zuvor im Länderspiel für Norwegen gegen Armenien zugezogen hatte. Aber auch der Ausnahmestürmer konnte die 1:4-Klatsche gegen RB Leipzig nicht verhindern. Er selbst blieb torlos.

Und während Dortmund sich nun langsam auch von den letzten Meisterschaftsträumen verabschieden muss, gehen die Spekulationen um die Zukunft Haalands weiter. Immer wieder wird er mit einem Wechsel im Sommer und verschiedenen Topklubs wie Manchester City in Verbindung gebracht. Dabei hat er selbst aktuell ganz andere Sorgen. Haaland hat seit Wochen nicht getroffen. Sein letztes Bundesliga-Tor erzielte er Mitte Januar. Denn sein Körper macht ihm ein ums andere Mal einen Strich durch die Rechnung.

Das wirft die Frage auf:

Hat Haaland überhaupt das Zeug zum Weltstar?

Pro
Florian Wichert
Florian Wichert

Ja, seine Verletzungsproblemchen sind völlig normal

Seit zehn Wochen hat Haaland in der Bundesliga nicht getroffen. Er war erst verletzt, hatte dann Trainingsrückstand. Nun hat er Anlaufschwierigkeiten. In der Haaland-Welt, in der er gewohnt ist, jede Woche zu treffen, darf man das durchaus eine Krise nennen. Und die kommt tatsächlich zum miesesten Zeitpunkt. Denn es geht gerade um den vielleicht wichtigsten Schritt seiner Karriere – den Wechsel zu einem absoluten Topklub.

Aber: Wenn sich Manchester City, Real Madrid oder der FC Bayern davon blenden lassen, sind sie selbst schuld.

Haaland hat zwar in dieser Saison bei 16 Spielen nicht im Kader stehen können, dennoch sind die Zweifel an seinem Körper vollkommen unbegründet. Lionel Messi saß in den ersten Jahren seiner Karriere einmal bei 29 Spielen überwiegend verletzungsbedingt auf der Tribüne, litt unter anderem – ähnlich wie Haaland – an Muskelproblemen. Bei ihm reichte es anschließend noch für sieben Ballon d'Or...

Genauso wird es bei Haaland sein. Zumal der körperlich viel robuster ist als Messi. Und erfolgreicher ist er in diesem Alter sowieso schon. In der Champions League ist Haalands Ausbeute mit 27 Toren in 26 Spielen besser, als es die von Messi, Ronaldo, Mbappé und Lewandowski zum gleichen Zeitpunkt war.

Kontra
Robert Hiersemann
Robert Hiersemann

Nein, da gibt es ein großes Hindernis

Erling Haaland ist ein sehr guter Stürmer. Er ist abschlussstark, ehrgeizig und er profitiert von seinem wuchtigen Körper. Aber das ist bei Leverkusens Patrik Schick auch so. Der Tscheche hat Haaland sogar aktuell etwas voraus: Er hat in dieser Saison vier Bundesliga-Tore mehr auf dem Konto. Beide sind Angreifer von internationalem Format. Aber das Zeug zum Weltstar? Das haben sie nicht. Denn dazu gehört mehr.

Haalands größtes Hindernis ist seine Verletzungsanfälligkeit. Er ist erst 21 Jahre alt, fiel als Profi aber schon 15 Mal verletzt aus. Insgesamt verpasste er bereits 37 Spiele. So wird das nichts. Das ist viel zu viel. Zum Vergleich: Der 37-jährige Cristiano Ronaldo war in seiner gesamten Karriere nur 23 Mal verletzt.

Beim BVB mag man immer wieder darauf warten, bis Haaland fit ist. Sollte er im Sommer zu einem Topverein wechseln, sieht das ganz anders aus. Diese Geduld haben die Verantwortlichen von Klubs wie Manchester City oder Real Madrid nicht. Da kannst du der beste Fußballer der Welt sein, aber wenn du nicht regelmäßig spielen kannst, wirst du schnell fallen gelassen.

Was noch hinzukommt: Haaland wird mit der Nationalmannschaft Norwegens niemals einen Titel holen. Das ist zwar kein Ausschlusskriterium, um ein Weltstar zu werden. Aber das macht es ganz sicher auch nicht einfacher.

Hat Haaland überhaupt das Zeug zum Weltstar? Wer hat recht?

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Im "Zweikampf der Woche" kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online) und Robert Hiersemann (Head of Fußball und Sport) aktuelle Fußballthemen. Sehen Sie das Format oben im Video oder auch ab 22.30 Uhr im Free-TV im Rahmen von "Bundesliga Analyse" auf Sport 1.

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