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Champions League: Messi will Barças Viertelfinal-Fluch brechen

Champions League  

Messi will Barças Viertelfinal-Fluch brechen

09.04.2019, 16:50 Uhr | dpa

Champions League: Messi will Barças Viertelfinal-Fluch brechen. Superstar Lionel Messi muss mit dem FC Barcelona bei Manchester United antreten.

Superstar Lionel Messi muss mit dem FC Barcelona bei Manchester United antreten. Foto: Manu Fernandez/AP. (Quelle: dpa)

Manchester (dpa) - Im "Theatre of Dreams" will sich der FC Barcelona von seinen Champions-League-Alpträumen befreien.

Die Fußballer um Superstar Lionel Messi und Nationaltorwart Marc-André ter Stegen wollen im Viertelfinal-Hinspiel am Mittwoch bei Manchester United im Old Trafford, dem Theater der Träume, den Grundstein dafür legen, dass sie nicht zum vierten Mal in Serie in der Runde der letzten acht Adiós sagen müssen. "Seit einem Jahr bereitet sich Barça auf diese verfluchte Runde vor", titelte das katalanische Blatt "La Vanguardia". Das Duell komme daher einem "vorzeitigen Finale gleich".

Vor einem Jahr schieden die Katalanen gegen Außenseiter AS Rom (4:1, 0:3) aus, davor hießen die Endstationen Atlético Madrid (2016) und Juventus Turin (2017). Messi und seine Mitspieler, die "ein Jahr lang den Schmerz der Erinnerung ertragen mussten", wollten nun Wiedergutmachung leisten, so "La Vanguardia". Die Mannschaft fahre "mit der geeigneten Moral" nach England, sagte Trainer Ernesto Valverde nach dem 2:0 am Samstag gegen Atlético Madrid.

In Manchester ist Barcelona zwar klarer Favorit, bei United zeigt die Formkurve aber seit der Entlassung von Trainer José Mourinho im Dezember und der Amtsübernahme durch Ole Gunnar Solskjaer steil nach oben. Im Achtelfinale räumten die Red Devils überraschend Paris Saint-Germain aus dem Weg. "Seit Paris ist alles anders geworden", sein Team würde nun überall in Europa "wieder mehr respektiert", sagte Uniteds Argentinier Marcos Rojo. Sorgen bereitet den Barça-Fans die notorische europäische Auswärtsschwäche des Teams, das vor fremdem Publikum oft unterging. Nicht nur in Rom, sondern auch bei Juve (0:3) und PSG (0:4). In Old Trafford hat der Club noch nie gewonnen, bei vier Besuchen gab es nur zwei Remis.

Die Spanier setzen auf Messi. In der Königsklasse hat er bereits acht Mal getroffen, in der Liga führt er die Torschützen-Liste mit 33 Toren an, dazu kommen vier Treffer im spanischen Pokal. Der 31-Jährige ist hauptverantwortlich dafür, dass sein Team in der Meisterschaft einen kaum einholbaren Elf-Punkte-Vorsprung hat, im Pokalfinale steht und sich Hoffnungen auf das dritte Triple nach 2009 und 2015 machen kann. "Wir werden alles dafür tun, damit dieser so schöne und von allen so ersehnte Pokal wieder ins Camp Nou kommt", hatte Messi den Fans zu Saisonbeginn versprochen.

Im Finale könnte es zu einem Wiedersehen mit einem alten Rivalen kommen: Cristiano Ronaldo. Der Portugiese, der zuletzt Real Madrid zu drei Champions-League-Triumphen in Serie schoss, will dieses Jahr mit 34 Jahren mit Juventus Turin den Erfolg wiederholen. Das Bangen um den Einsatz des Torjägers hatte am Dienstag ein Ende: Juve-Coach Massimiliano Allegri berief Ronaldo in den Kader für das Hinspiel bei Ajax Amsterdam. Wegen einer Verletzung hatte "CR7" in den letzten Spielen aussetzen müssen. Zuletzt trainierte er immerhin wieder mit dem Team. "Er ist ein Profi, er macht alles, um bereit zu sein und der Mannschaft zu helfen", hatte Teamkollege João Cancelo dem Sender Sky Sport gesagt.

Juve hat sich den Star die Rekordsumme von mehr als 110 Millionen Euro kosten lassen, um endlich wieder die Königsklasse zu gewinnen. Bisher scheint sich die Mega-Investition ausgezahlt zu haben: Den achten Meistertitel in Folge hat Juve fast in der Tasche. Ronaldo traf bisher 19 Mal in der Serie A. Die erfolgreiche Aufholjagd gegen Atlético im Achtelfinale haben die Turiner ihm zu verdanken. Ronaldo schoss drei Tore. Ronaldo habe auf der Jagd nach seinem sechsten Champions-League-Pokal einen "unglaublichen Hunger", schrieb die Zeitung "Corriere dello Sport".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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