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Immer nur nah dran

Von Constantin Eckner

05.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Pep Guardiola: Der Trainer von Manchester City sitzt ratlos auf der Bank, sein Team ist aus der Königsklasse ausgeschieden.
Pep Guardiola: Der Trainer von Manchester City sitzt ratlos auf der Bank, sein Team ist aus der Königsklasse ausgeschieden. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)
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Zuletzt hat Pep Guardiola 2011 mit Barça die Champions League gewonnen. Mit Manchester City wartet er noch auf den großen Erfolg. Am Mittwoch gab es erneut ein ernĂŒchterndes Ausscheiden.

WÀhrend Real Madrids Trainer Carlo Ancelotti mit ausgesprochener Ruhe das Geschehen auf dem Rasen des Estadio Santiago Bernabéu verfolgt und sieht, wie seine Mannschaft in letzter Minute die Halbfinalpartie der Champions League noch dreht, sitzt Pep Guardiola nach Schlusspfiff mit den HÀnden vorm Gesicht am Seitenrand. Die Bildsprache könnte besser nicht sein. Ancelotti bleibt selbst nach dem Gegentreffer in der zweiten Halbzeit, der den Gesamtstand auf 3:5 aus Sicht seines Teams stellt, noch ruhig. Guardiola hingegen ist wie immer sehr aktiv und wirkt trotz des Vorsprungs nervös.


Weinbauer und HĂ€ftling: Was machen die Legenden der Champions League?

Die Champions League ist Europas Königsklasse. Die grĂ¶ĂŸten Spieler aller Zeiten wurden hier zu Legenden und setzten sich ihre ganz persönlichen DenkmĂ€ler. Diese Spieler prĂ€gten den Wettbewerb wie keine anderen. Doch was machen sie heute?
Rudi Völler (59): Die UEFA Champions League ist der Nachfolgewettbewerb des Europapokals der Landesmeister und existiert seit der Saison 1992/93. Unter neuem Namen durfte Rudi Völler als erster Deutscher den berĂŒhmten "Henkelpott" mit Olympique Marseille in die Höhe recken. Seit Juli 2018 ist Völler GeschĂ€ftsfĂŒhrer Sport beim Bundesligisten Bayer Leverkusen.
+23

Eigentlich ist Manchester City ĂŒber zwei Partien hinweg die bessere Mannschaft. Doch schon im Hinspiel reicht diese Überlegenheit nur zu einem 4:3-Erfolg. Im RĂŒckspiel fallen zwei spĂ€te Gegentreffer, die City in die VerlĂ€ngerung und damit ins Verderben schicken. Was viele Beobachter bemerken: Guardiolas Spieler haben deutliche spielerische Vorteile, bleiben aber defensiv anfĂ€llig. Die hohe Verteidigungslinie und das aggressive RausrĂŒcken der Mittelfeldspieler hinterlassen automatisch LĂŒcken, in die Real Madrid das eine oder andere Mal hineinstoßen kann. Es ist das Pep-Dilemma.

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Totale Kontrolle gegen Real unmöglich

Denn ohne dieses risikobehaftete VorrĂŒcken wĂŒrde sein Fußball nur bedingt funktionieren. Dieser beruht auf der Philosophie, dass sowohl bei Ballbesitz als auch nach Ballverlusten der Raum um den Ball so eng wie möglich gemacht werden soll. Geht dieser Plan auf, ist Guardiolas Team ultradominant und lĂ€sst dem Gegner keinen Raum zur Entfaltung. In der Liga gegen unterlegene Konkurrenten funktioniert das in der Regel. In der Champions League, gerade in den spĂ€teren Runden, warten allerdings Teams, die AusnahmequalitĂ€t mitbringen. Real Madrid hat mit Toni Kroos, Luka Modrić und Karim Benzema eine Weltklasse-Achse in der Offensive und darum einige junge Individualisten.

Pep Guardiola und sein Spieler Fernandinho (vorne): Der Trainer muss den Mittelfeldspieler nach dem Aus trösten.
Pep Guardiola und sein Spieler Fernandinho (vorne): Der Trainer muss den Mittelfeldspieler nach dem Aus trösten. (Quelle: Shutterstock/imago-images-bilder)

"Wir waren so nah am Ziel, aber Fußball ist unberechenbar. Es ist manchmal einfach so, das gilt es zu akzeptieren", sagt Guardiola, nachdem Madrid in der VerlĂ€ngerung durch einen Elfmetertreffer von Benzema mit 3:1 gewinnt. Eigentlich möchte er eben gerade diese Unberechenbarkeit so gut es geht eliminieren. Aber in der Königsklasse gelingt ihm das seit knapp zehn Jahren in manchen Partien nicht. Er ist immer nah dran, aber zieht gegen Top-Gegner dann den KĂŒrzeren.

Falsche Wechsel zum Ende

Doch die Nacht von Madrid, die als historische Aufholjagd des spanischen Meisters in die FußballgeschichtsbĂŒcher eingeht, ist nicht einmal der beste Beweis dafĂŒr, dass Guardiola mit seiner grundsĂ€tzlichen Philosophie zum Scheitern verurteilt ist. Vielmehr wirft diese Fragen hinsichtlich der Spielgestaltung des Katalanen auf. Denn die Spielerwechsel wĂ€hrend der Partie stellen sich teils als Fehlentscheidungen heraus. Guardiola schwĂ€cht seine rechte Defensivseite durch die Auswechslung von Kyle Walker, fĂŒr den Oleksandr Zinchenko hereinkommt und dessen Position dann JoĂŁo Cancelo begleitet. Anschließend forciert Madrid die Angriffe ĂŒber diesen FlĂŒgel unter anderem durch den DoppeltorschĂŒtzen Rodrygo.

Zudem hat die Hereinnahme des defensivorientierten Mittelfeldspielers Fernandinho fĂŒr FlĂŒgelstĂŒrmer Riyad Mahrez zur Folge, dass City im Mittelfeld weniger Ballkontrolle aufweist. Guardiola weicht also in den Schlussminuten sogar von seinem eigentlichen Konzept ab und reagiert nur noch auf die Dynamik der Partie, sprich die totale Offensive Madrids. Er korrigiert diesen Wechsel erst beim Stand von 1:3 in der VerlĂ€ngerung, indem der zentrale Mittelfeldspieler Rodri fĂŒr Angreifer Raheem Sterling den Platz verlĂ€sst.

Was sagt uns das? Auch Guardiola kann wĂ€hrend einer engen und teils chaotischen Partie FehleinschĂ€tzungen vornehmen. In England wird bereits von Zeitungen verkĂŒndet, dass diese Nacht den katalanischen Trainer fĂŒr immer verfolgen werde. Zumindest wird sein Selbstvertrauen fĂŒr kĂŒnftige K.o.-Runden der Champions League nicht anwachsen. DafĂŒr stehen mittlerweile zu viele Pleiten zu Buche.

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