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WM 2018: Kein einziges Tor – Das Desaster der FC-Bayern-Stars


Wie die WM für die Bayern-Stars zum Desaster wurde

Von Sarah Orlos

Aktualisiert am 07.07.2018Lesedauer: 3 Min.
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Unglückliche Auftritte: Müller, Thiago, Lewandowski (v. li.).
Unglückliche Auftritte: Müller, Thiago, Lewandowski (v. li.). (Quelle: imago-images-bilder)
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Sie starteten mit den allerhöchsten Ambitionen in die WM in Russland. Vor den Viertelfinals sind fast alle Stars des FC Bayern schon wieder weg. Ihre Auftritte? Überschaubar bis katastrophal.

Zwölf Bayern-Profis reisten mit ihren Nationalteams nach Russland. Sieben davon nominierte allein der deutsche Bundestrainer Joachim Löw. Die meisten Bayern erlebten allerdings ein Desaster, enttäuschten selbst oder hatten ordentlich Pech. Die meisten mussten längst die Heimreise antreten. Bis auf einen: Frankreichs Corentin Tolisso, der allerdings zweimal gar nicht spielte und einmal nur eingewechselt wurde.


Bundesliga Saison 2018: Trainingsauftakt in Bildern

Herzliches Wiedersehen in Klagenfurt: Der neue Bayern-Trainer Niko Kovac und der neue Paris-Trainer Thomas Tuchel beim International Champions Cup. Bayern gewann 3:1.
Bayerns Arjen Robben beim International Champions Cup im Duell mit Stanley Nsoki von Paris.
+30

Nur ein Bayern-Star überzeugte

Der Gesamtwert der bayrischen WM-Fahrer beträgt laut "transfermarkt.de" stolze 568 Millionen Euro. Die wertvollen Bayern-Spieler haben bisher aber kein einziges Tor bei der WM geschossen. Bei der letzten WM 2014 hatten Akteure des FCB insgesamt 18-mal getroffen.

James Rodriguez erzielte 2014 sechs Tore, diesmal schied er ohne ein einziges mit Kolumbien im Achtelfinale aus. Sein Pech: Als einziger Bayern-Spieler wusste er in der Vorrunde zu überzeugen, verpasste allerdings das Spiel gegen England und konnte das Ausscheiden somit nicht verhindern. Die WM-Debütanten Niklas Süle und Sebastian Rudy aus dem deutschen Team konnten sich mit ihren Einsätzen zumindest im Ansatz für die Zukunft empfehlen. Torhüter Manuel Neuer rettete das DFB-Team immerhin vor einigen Gegentoren, auch wenn der Kapitän einige Wackler hatte. Die restlichen Bayern? Sie enttäuschten kolossal.

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James Rodriguez in Aktion: Der Kolumbianer ist der einzige überzeugende Mann vom FC Bayern München bei dieser WM.
James Rodriguez in Aktion: Der Kolumbianer ist der einzige überzeugende Mann vom FC Bayern München bei dieser WM. (Quelle: Andrew Surma/imago-images-bilder)

Robert Lewandowski

Die vielleicht größte Enttäuschung dieser WM war Mittelstürmer Robert Lewandowski, der mit seinem polnischen Team bereits in der Vorrunde ausgeschieden ist. Der Bundesliga-Torschützenkönig erzielte kein einziges Tor. Die beiden polnischen Treffer erzielten Grzegorz Krychowiak und der 22-jährige Newcomer Jan Bednarek. "Lewy" blieb dagegen bei allen drei Spielen blass und wirkte ideenlos. Dabei wollte der Pole bei der WM das Interesse von Spitzenklubs wie Real Madrid wecken. Nach diesen Auftritten dürfte es kein Super-Angebot aus Spanien geben.

Robert Lewandowski: Der polnische Star hat für sein Nationalteam keinen Treffer erzielt und enttäuschte.
Robert Lewandowski: Der polnische Star hat für sein Nationalteam keinen Treffer erzielt und enttäuschte. (Quelle: Mikhail Tereshchenko/imago-images-bilder)

Thomas Müller

Auch Deutschlands Stürmer glänzte bei der WM überhaupt nicht. Im letzten Vorrunden-Spiel gegen Südkorea spielte der 28-Jährige nur 27 Minuten. Bei seinen ersten beiden Weltmeisterschaften erzielte Müller zehn Tore und war 2010 sogar WM-Torschützenkönig. Dieses Jahr blieb er ohne Torerfolg. Das war allerdings keine große Überraschung – Müllers Tief zeigte sich schon in der Saison bei den Bayern. Seit Februar erzielte er nur vier Tore.

Jérôme Boateng

Deutschlands Verteidiger erlaubte sich in der Abwehr viele Fehler. Die enttäuschende Leistung krönte der 29-Jährige mit einer Gelb-Roten Karte gegen Schweden. Beim letzten Spiel gegen Südkorea saß er auf der Tribüne.

Thiago

Thiago spielte im spanischen Team nur eine Nebenrolle. In insgesamt vier Spielen durfte der Mittelfeldspieler nur 94 Minuten mitwirken. Auch er ist als Bayern-Profi bereits ausgeschieden, nachdem Spanien gegen Russland im Achtelfinale verlor.

Spaniens Thiago enttäuscht nach dem WM-Aus: Der Bayern-Spieler saß hauptsächlich auf der Ersatzbank.
Spaniens Thiago enttäuscht nach dem WM-Aus: Der Bayern-Spieler saß hauptsächlich auf der Ersatzbank. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)

Mats Hummels

Ähnlich wie Boateng war Hummels bei der WM weit von seiner Bestform entfernt. Der Innenverteidiger zeigte weniger Klasse als in der Saison bei den Bayern. Man wird sich an den 29-Jährigen eher aufgrund seiner klaren Äußerungen zum DFB-Team erinnern. Er benannte als einziger in Interviews konkret die eigenen Schwächen und die der deutschen Mannschaft.

Corentin Tolisso

Die Franzosen sind weiter im Rennen und stehen sich im Viertelfinale Uruguay gegenüber. Mit im Kader: Bayerns Mittelfeldspieler Corentin Tolisso. Der 23-Jährige gehört aber nicht zur ersten Wahl von Trainer Didier Deschamps. In vier Partien spielte er insgesamt nur 93 Minuten. Mit überragenden Leistungen ist er bisher noch nicht aufgefallen.

Joshua Kimmich

Der Rechtsverteidiger schaffte es zwar immer in die Startelf, stand aber auf dem Platz zu oft falsch. Der Confed-Cup-Sieger vom letzten Jahr wirkte nach einer mittelmäßigen Saison mit Bayern angeschlagen. Schon vor der WM war er unzufrieden: "Das war für mich persönlich eine brutal enttäuschende Saison." Bei der WM fand der 23-Jährige auch nicht zu seiner Form und enttäuschte dieses Mal nicht nur sich selbst.

Abgesehen von den Enttäuschungen der Bayern bei dieser WM gab es auch einige namhafte Spieler, die es nicht einmal in den WM-Kader ihrer Nationalmannschaft geschafft haben. Das betrifft zum Beispiel den Spanier Javi Martinez, den Franzosen Kingsley Coman sowie den zuletzt verliehenen Renato Sanches, der für den portugiesischen Kader in Frage gekommen wäre.

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Verwendete Quellen
  • Daten von transfermarkt.de
  • Eigene Recherche
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