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Löw springt über seinen Schatten – doch es bleiben Fragen

  • Noah Platschko
Von Noah Platschko

Aktualisiert am 20.05.2021Lesedauer: 3 Min.
Müller und Hummels wieder mit dabei: Am Mittwoch gab Jogi Löw den EM-Kader bekannt – mit einigen Überraschungen. (Quelle: Reuters)
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Joachim Löw hat bei der Nominierung des EM-Kaders altgediente Stars zurückgeholt – und für Überraschungen gesorgt. Doch reicht die Qualität des Kaders, um sich mit den Besten zu messen?

26 Spieler darf Joachim Löw mit zur EM nehmen – und der Bundestrainer hat sich entschieden. Bei der Kadernominierung am Mittwoch rückte er von seinem andauernden Umbruch ab und berief nach gut zweijähriger Abstinenz "im Sinne des absoluten Erfolgs" die Weltmeister Thomas Müller und Mats Hummels.

Günter und Volland erstmals seit Mai 2014 dabei

Neben den beiden Rückkehrern sorgte Löw auch auf zwei weiteren Positionen für Überraschungen. Freiburgs Linksverteidiger Christian Günter sowie Monaco-Stürmer Kevin Volland (beide absolvierten ihr jeweils letztes Länderspiel im Mai 2014) gehören ebenso zum Aufgebot wie Gladbachs Jonas Hofmann und Bayern Münchens Jungstar Jamal Musiala. Keine Berücksichtigung fanden dagegen Dortmunds Julian Brandt (wie auch die anderen beiden BVB-Spieler Mo Dahoud und Nico Schulz), Leverkusens Florian Wirtz und PSG-Star Julian Draxler, der noch im Oktober das DFB-Team als Kapitän auf den Platz führte.

"Wir gehören nicht zu den absoluten Favoriten", ließ der im weißen Hemd auftretende scheidende Bundestrainer die digital versammelte Gemeinschaft aus Fans und Journalisten wissen. Dennoch sei der Anspruch gegeben, das Finale zu erreichen, ergänzte er.

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Doch wie ist der aktuelle Kader nun zu bewerten? Reicht die fußballerische Qualität des Kaders, um den von Löw anvisierten "maximalen Erfolg" zu erreichen?

Die Torhüterfrage klärte sich von selbst

Vorab: Keinerlei Probleme sollte es für das DFB-Team auf der Torhüterposition geben. Die verletzungsbedingte Absage der etatmäßigen Nummer zwei, Marc-André ter Stegen, befreite den Bundestrainer zugleich von der unangenehmen Entscheidung, Bernd Leno oder Kevin Trapp als dritten Torwart zum Turnier fahren zu lassen. Mit Kapitän Manuel Neuer steht die Startelfposition ohnehin nicht zur Disposition.

Joachim Löw: Der Bundestrainer holte altgediente Kräfte zurück – und sorgte auch für Überraschungen.
Joachim Löw: Der Bundestrainer holte altgediente Kräfte zurück – und sorgte auch für Überraschungen. (Quelle: Laci Perenyi/imago-images-bilder)

Eine größere Baustelle stellen dagegen die Außenverteidigerpositionen dar. Ist die Verteidigung in der Zentrale mit Rückkehrer Mats Hummels, Bayerns Niklas Süle sowie dem wiedererstarkten Antonio Rüdiger gut besetzt, so sind die Stammpositionen auf den Außen noch vollends unklar. Mit Robin Gosens, Marcel Halstenberg und Christian Günter duellieren sich gleich drei Spieler um den Stammplatz links in der Viererkette.

Fragezeichen in der Zentrale

Auf rechts dürfte Lukas Klostermann die erste Option sein, Matthias Ginter überzeugte (insbesondere offensiv) nicht. Die Nichtnominierung des zuletzt famos aufspielenden Wolfsburgers Ridle Baku überrascht angesichts des personellen Engpasses auf dieser Position (auch wenn Baku im Verein vermehrt im rechten offensiven Mittelfeld zum Einsatz kam).

Größere Probleme könnten auf den Bundestrainer auch in der Schaltzentrale zukommen. Mit Weltmeister Toni Kroos (Corona), Leon Goretzka (Muskelfaserriss) und Ilkay Gündogan (Schlag aufs Knie) sind aktuell drei der besten und wichtigsten Akteure des Teams verletzt oder vorübergehend außer Gefecht gesetzt.

Mehr Variabilität, doch wohin mit Müller?

"Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht und sind vorbereitet. Wir sind aber bei Toni Kroos voller Hoffnung, dass er das schafft. Einen Plan B gibt es aber", verkündete Löw bezüglich des Mittelfeldstrategen, der aktuell seine Quarantäne absitzt. Allzu viel Zeit bleibt dem Trainer allerdings nicht bis zum ersten Gruppenspiel am 15. Juni gegen Frankreich (21 Uhr, im Liveticker bei t-online).

Bleibt noch das Sorgenkind Angriff. Im nach der WM 2018 von Löw priorisierten 4-3-3 kristallisierte sich im eingeleiteten Umbruch mit Leroy Sané, Timo Werner sowie Serge Gnabry eine pfeilschnelle Dreieroffensive heraus – die allerdings unmittelbar vor dem Tor immer wieder an Kaltschnäuzigkeit vermissen ließ.

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So erscheint es fast folgerichtig, dass der Bundestrainer mit "Raumdeuter" Müller sowie Volland, dem 16-Tore-Mann der AS Monaco, zwei andere Spielertypen mit in den Kader berief, um das Offensivspiel variabler zu gestalten – und möglicherweise auch wieder auf ein 4-2-3-1 umstellen zu können.

Verglichen mit dem Offensivangebot der Franzosen (unter anderem Karim Benzema, Kylian Mbappé, Olivier Giroud, Kingsley Coman und Antoine Griezmann) liest sich der deutsche Sturm jedoch mehr wie der eines ambitionierten Teams, das zwar mitspielen will, aber keine ernsthaften Chancen auf den Titel hat.

Um genau das möglich zu machen, trifft sich der DFB-Tross nun am 28. Mai in Seefeld/Tirol zum Trainingslager, um nach zwei Testspielen gegen Dänemark (2. Juni, Innsbruck) und Lettland (7. Juni, Düsseldorf) ins EM-Quartier in Herzogenaurach umzusiedeln und sich intensiv auf den ersten absoluten Härtetest gegen die Franzosen vorzubereiten. Als Favorit wird das DFB-Team dann auf alle Fälle nicht in die Partei gehen.

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