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FC Valencia - das Überraschungsteam der Primera Division

Überraschung in Spanien  

Dieser Klub greift Real und Barca an

27.10.2017, 15:56 Uhr | Daniel Strauß, t-online.de

FC Valencia - das Überraschungsteam der Primera Division. Simone Zaza (l.) und Goncalo Guedes haben mit ihren Treffern großen Anteil am Höhenflug des FC Valencia. (Quelle: imago images/Marca)

Simone Zaza (l.) und Goncalo Guedes haben mit ihren Treffern großen Anteil am Höhenflug des FC Valencia. (Quelle: Marca/imago images)

Nicht Real oder Atlético Madrid, sondern der FC Valencia belegt nach neun Spieltagen den zweiten Platz in Spanien hinter Spitzenreiter FC Barcelona. t-online.de stellt das Überraschungsteam vor.

Die großen Zeiten der "Fledermäuse", wie die Spieler des FC Valencia genannt werden, liegen schon länger zurück. Anfang der Jahrtausendwende stand die Mannschaft des damaligen argentinischen Trainers Hector Cuper zweimal in Folge im Finale der Champions League. 2000 deutlich den Königlichen mit 0:3 unterlegen, folgte nur ein Jahr später das Finale von San Siro in Mailand. Endspielgegner damals: der FC Bayern München um Trainer Ottmar Hitzfeld, Kapitän Stefan Effenberg und Torwart-Titan Oliver Kahn. Der parierte im Elfmeterschießen den entscheidenden Strafstoß von Mauricio Pellegrino und sicherte dem FCB so Europas Fußball-Krone.

Champions-League-Finale 2001: Gaizka Mendieta (l.) trifft im Elfmeterschießen gegen Oliver Kahn zum 1:1. (Quelle: imago images/Sven Simon)Champions-League-Finale 2001: Gaizka Mendieta (l.) trifft im Elfmeterschießen gegen Oliver Kahn zum 1:1. (Quelle: Sven Simon/imago images)

2002 und 2004 setzte sich der Höhenflug der Valencianer fort – unter Cupers Nachfolger Rafael Benitez gelang zweimal der Gewinn der nationalen Meisterschaft. Zu den Leistungsträgern gehörten Torhüter-Ikone Santiago Canizares, Innenverteidiger Roberto Ayala, der seine Kopfballstärke auch im WM-Viertelfinale 2006 gegen Deutschland unter Beweis stellte, und Mittelfeldstratege Ruben Baraja.

"Los Che" mit beeindruckenden Zahlen

Die aktuelle Generation ist auf dem besten Weg, in ihre Fußstapfen zu treten. Der Saisonstart ist "Los Che" (so der Rufname des Vereins) in jedem Fall mehr als gelungen. Die beeindruckenden Zahlen nach zwei Jahren im Mittelmaß (jeweils Zwölfter): Ungeschlagen nach neun Partien, 21 Punkte, und mit 25 Toren die zweitbeste Offensive nach Tabellenführer Barcelona. Zuletzt gab es gar ein glänzendes 4:0 gegen Europa-League-Rekordsieger FC Sevilla.

Über Stars wie David Villa oder David Silva verfügt die Mannschaft des neuen Trainers Marcelino Garcia Toral – zwischen 2013 und 2016 beim FC Villareal – nicht, mit Simone Zaza und Goncalo Guedes stechen dennoch zwei Spieler aus einem starken Mannschaftsgefüge heraus. Der Italiener Zaza, Anfang Januar von Juventus Turin in die knapp 800.000 Einwohner zählende Stadt im Osten Spaniens gewechselt, traf in allen vergangenen fünf Begegnungen und kommt bisher auf acht Tore – nur Superstar Lionel Messi (elf) hat mehr auf dem Konto. Die Liga zeichnete den Stürmer als "Spieler des Monats" September aus.

20-jähriger Portugiese verzaubert den Anhang

Guedes wiederum ist 20 Jahre alt und Portugiese. Dass er über Potential verfügt, davon war Paris St. Germain ganz offensichtlich überzeugt, schließlich legte der Scheich-Klub Anfang des Jahres satte 30 Millionen Euro für den Offensivakteur auf den Tisch. Da die Perspektive bei PSG dennoch fehlte, ließ sich Guedes nach Valencia verleihen und spielte sich dort in Windeseile in die Herzen des Anhangs.

Speziell gegen Sevilla begeisterte er mit zwei Toren und einer Vorlage. Eine Augenweide war vor allem sein Führungstreffer. Verständlich, dass ihn PSG-Trainer Unai Emery nach dem Ende der Leihe zurück in die französische Hauptstadt holen möchte.

Am 10. Spieltag müssen die "Fledermäuse" am Samstag (13 Uhr) beim Tabellenvorletzten Deportivo Alavés antreten. Gut möglich, dass die mitgereisten Valencia-Fans dann die nächste Show ihres neuen Lieblings bewundern dürfen.

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