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PSG trennt sich von Thomas Tuchel – Nachfolger steht bereit

Laut Medienberichten  

Trainer-Überraschung: PSG feuert Tuchel – Nachfolger steht bereit

24.12.2020, 16:57 Uhr | t-online, BZU

PSG feuert Trainer Tuchel

Kurz vor Weihnachten wurde Thomas Tuchel entlassen. Der 47-Jährige war 2018 zum Cheftrainer von Paris St. Germain ernannt worden und stand vor wenigen Monaten noch im Champions-League-Finale. (Quell Reuters)



Paris St. Germain: Kurz vor Weihnachten ist der 47-jährige Cheftrainer Thomas Tuchel gefeuert worden. (Quelle: Reuters)


Thomas Tuchel ist nicht mehr Trainer von Paris Saint-Germain. Kurz vor Weihnachten wurde der deutsche Meistercoach in der französischen Hauptstadt entlassen. Dabei stand er vor wenigen Monaten noch im Champions-League-Finale.

Paris Saint-Germain hat sich von Cheftrainer Thomas Tuchel getrennt. Das berichten deutsche und französische Medien übereinstimmend. Tuchel wurde demnach die Entscheidung in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag von Sportdirektor Leonardo mitgeteilt. Eine offizielle Bestätigung des Vereins steht noch aus.

Besonders brisant: Wenige Stunden vor seiner Entlassung hatte Tuchel mit PSG noch ein Spiel. Am Mittwochabend gewann sein Team um Superstar Kylian Mbappé mit 4:0 gegen Racing Straßburg.

Die Entscheidung über die Trennung soll bereits vor einigen Tagen gefallen sein. Laut der französischen Zeitung "France Football" waren die Klub-Bosse mit den aktuellen Ergebnissen nicht zufrieden. PSG steht auf Platz drei in der Ligue 1, einen Punkt hinter Olympique Lyon und OSC Lille. In der Champions League war Paris in einer schweren Gruppe mit Rasenballsport Leipzig und Manchester United Erster geworden.

"Das fehlt ein bisschen"

Neben der fehlenden Tabellenführung soll auch ein Interview von Tuchel mit Sport1 am Mittwoch für Unmut gesorgt haben. Dort merkte der deutsche Trainer kritisch an: "Hier ist auf jeden Fall eine extreme Erwartungshaltung im Klub und im Umfeld. Da hat man schon das Gefühl, dass die Wertschätzung dafür – gerade in der Liga – nicht so da ist, wie sie es zum Beispiel bei Bayern München ist. Das fehlt ein bisschen.“

Das Interview wurde inzwischen von der Website des Mediums gelöscht.

Nachfolger steht bereit

Bei der Frage nach Tuchels Nachfolge war Sportdirektor Leonardo bereits zu Wochenbeginn auf die Suche gegangen. Das berichtet der gut informierte Journalist Fabrizio Romano. Sein Favorit: Mauricio Pochettino.

Mauricio Pochettino wurde zuletzt auch bei anderen Top-Klubs wie Real Madrid oder Manchester United gehandelt. (Quelle: imago images/Focus Images)Mauricio Pochettino wurde zuletzt auch bei anderen Top-Klubs wie Real Madrid oder Manchester United gehandelt. (Quelle: Focus Images/imago images)

Die Berater des Argentiniers sollen bereits zu Wochenbeginn kontaktiert worden sein. Pochettino, der andere Offerten bisher ablehnte, soll sich offen für Gespräche gezeigt haben. Auch "RMC Sport" berichtet davon, dass Pochettino bereit stehe. Noch am Donnerstag könnte die Entscheidung über die Bühne gehen. 

Der 48-jährige Pochettino trainierte bis November 2019 Tottenham Hotspur, führte die Spurs ins Finale der Champions League, was er gegen Jürgen Klopp und den FC Liverpool verlor. 

Übrigens: Als Spieler stand Pochettino von 2001 bis 2003 schon einmal bei PSG unter Vertrag, ehe er zu Girondins Bordeaux wechselte.

Tuchels Vertrag lief noch bis Saisonende 

Pochettino soll das vollenden, was Tuchel nicht schaffte: den Champions-League-Titel gewinnen. Seit Sommer 2018 war der Deutsche bei Paris im Amt, holte seitdem zwei Meistertitel und gewann einmal den nationalen Pokal.

Im August dieses Jahres stand er sogar im Finale der Königsklasse, verlor das Endspiel aber mit PSG gegen den FC Bayern mit 0:1. In dieser Saison sollte es einen neuen Anlauf geben. Offenbar trauten die Klub-Bosse Tuchel jedoch nicht zu, den Henkelpott nach Paris zu holen. Sein Vertrag bei PSG lief noch bis Sommer 2021.

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