Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Promis und die Corona-Krise >

Tim Mälzer über Corona-Hilfen: "Das sind bislang nichts mehr als heiße Worte"

Über Corona-Hilfen für Gastronomen  

Tim Mälzer: "Das sind bislang nichts mehr als heiße Worte"

31.12.2020, 12:12 Uhr | rix, t-online

Tim Mälzer über Corona-Hilfen: "Das sind bislang nichts mehr als heiße Worte". Tim Mälzer: Der TV-Koch besitzt vier Restaurants. (Quelle: Christian Augustin/Getty Images)

Tim Mälzer: Der TV-Koch besitzt vier Restaurants. (Quelle: Christian Augustin/Getty Images)

Die aktuelle Lage bringt viele Menschen bis an ihre Grenzen, vor allem finanziell. Auch Gastronom Tim Mälzer ist davon betroffen. Der Koch ist wütend über die derzeitige Situation und die leeren Versprechen der Regierung.

Deutschland befindet sich mitten im zweiten Lockdown. Und es sieht ganz danach aus, als werde auch nach dem 10. Januar vieles weiterhin geschlossen bleiben müssen. Für die Gastronomie ist das ein "Drama", wie Tim Mälzer nun bei "RTL Aktuell – Spezial" gesagt hat. Auf der einen Seite kann der 49-Jährige die Verlängerung des Lockdowns zwar verstehen, als Gastronom sieht er sie jedoch kritisch.

"Diese Häppchen-Taktik ist für mich Verbalerotik"

"Ich als Mensch würde sagen: definitiv verlängern – und zwar, bis wir es nachhaltig im Griff haben!", so der TV-Star. "Diese Häppchen-Taktik, die derzeit an den Tag gelegt wird, halte ich für vollkommen schwachsinnig. Die ist für mich auch eher Verbalerotik seitens der Politik." Er als Gastronom sei davon "natürlich extrem betroffen".

Als Fernsehkoch habe er jedoch weitere Einkommensquellen und werde schon durch die Krise kommen. "Deshalb ist es umso wichtiger, jetzt auf die Gastronomen zu gucken, die wirklich am Rande der Existenz stehen, weil dort leuchten die Alarmlampen mehr als auf Rot." Es werde eine "extreme, sehr zeitversetzte Insolvenzwelle innerhalb der deutschen Gastronomie" befürchtet. "Das wäre ein Drama!"

"Wir stehen mit geräumten Konten da"

Für Gastronomen soll es eine staatliche Hilfe geben, die ist allerdings nicht ausreichend. "Es sind Vorabzahlungen gekommen in Höhe von 10.000 Euro", so Mälzer. "Es wurde kurz diskutiert, ob die erhöht werden können, aber ansonsten stehen wir mit geräumten Konten da." Er habe in Vorleistung gehen müssen, um seine Mitarbeiter zu bezahlen, auch was die Ausgleiche der Defizite angeht. "Die Hilfen, die versprochen worden sind, sind bislang nichts mehr als heiße Worte und vor allen Dingen auch leere Worte."

Tim Mälzer besitzt vier Restaurants. Die Bullerei in Hamburg war sein erstes in Hamburg. Auf die Eröffnung der Bullerei folgten weitere Restaurants in Frankfurt und Düsseldorf. 

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal