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TV-Tipp: Krauses Hoffnung

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Krauses Hoffnung

01.02.2019, 00:02 Uhr | dpa

TV-Tipp: Krauses Hoffnung. Was wird mit dem Gasthof? Elsa (Carmen-Maja Antoni, l-r-), Meta (Angelika Böttiger), Rudi (Tilo Prückner) und Horst Krause suchen nach einer Lösung.

Was wird mit dem Gasthof? Elsa (Carmen-Maja Antoni, l-r-), Meta (Angelika Böttiger), Rudi (Tilo Prückner) und Horst Krause suchen nach einer Lösung. Foto: Arnim Thomaß/rbb/ARD. (Quelle: dpa)

Potsdam (dpa) - Wenn Horst Krause auf seinem Motorrad durch die Brandenburger Idylle fährt, ist die Welt noch in Ordnung. Oder doch nicht?

Der pensionierte Polizeihauptmeister, der früher im "Polizeiruf 110" bei den Ermittlungen geholfen hat, steht in seinem neuen Film "Krauses Hoffnung" vor großen Problemen. Seine Schwester Elsa, gespielt von Carmen-Maja Antoni, wird vergesslich. Die Feuerwehr muss sogar zu Krauses Gasthof kommen, weil eine Pfanne in der Küche verkokelt. Nichts ist mehr, wie es war.

Krause muss überlegen, was er mit dem Gasthof macht - und alarmiert seine zweite Schwester Meta (Angelika Böttiger), die von Köln ins (fiktive) Dorf Schönhorst reist.

Das Erste zeigt "Krauses Hoffnung" an diesem Freitag (1. Februar) um 20.15 Uhr. Der Film von Regisseur und Drehbuchautor Bernd Böhlich ist nach "Krauses Fest", "Krauses Kur", "Krauses Braut", "Krauses Geheimnis" und "Krauses Glück" die sechste Geschichte seit 2007 über den knorrigen ehemaligen Dorfpolizisten und seine Schwestern. Erstmals ist Andreas Schmidt, der Krauses Kumpel Schlunzke spielte, nicht mehr dabei - Schmidt starb im vergangenen Jahr. Mit dabei ist zum fünften Mal Tilo Prückner (78) als Horsts Schwager Rudi Weissglut, der Krause (77) zu genau derselben treibt.

"Krauses Hoffnung" hat alles, was ein Heimatfilm braucht: Herz, Schmerz, schöne Landschaft - und Humor. Eine Prise Humor ist auch dann dabei, wenn es um die Vergesslichkeit von Elsa geht. Im Dialog mit ihrem Bruder "Hotti" sagt die Schwester ihm zur Entschuldigung für die verkohlte Pfanne: "Ich war nur kurz 'raus wegen der Wäsche." Und fügt an: "Jetzt könnt ich 'nen Kümmel vertragen." Darauf sagt Horst trocken: "Den vergisst Du nie." Und Elsa meint mit Blick auf die verkohlten Wände: "Hier müsste sowieso mal gemalert werden."

Für Carmen-Maja Antoni, die Elsa spielt, sind die Krause-Filme so etwas wie ein Heimatgenre. "Der und die Krauses sind ein Stück Brandenburg, ein Teil Heimat, bodenständige, einfache und herzliche Menschen", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Die Zuschauer finden etwas von ihrem Leben wieder." Der Film dreht sich um das Thema Alter - aber es geht auch um die Liebe.

Krause ist ratlos, ob sein Gasthof noch eine Zukunft hat, wenn Elsa nicht mehr mitmachen kann. Soll Meta dauerhaft nach Schönhorst kommen? Dann wäre aber Schwager Rudi dabei. Horst sagt zu Schwester Meta, als sie zunächst allein in Schönhorst ist: "Ich vertrage 'ne Menge, sogar einen Haufen Flüchtlinge, aber Dein Rudi - nee."

Nach Köln will er aber nicht. So hängt er das Schild "Sofort geschlossen" an den Gasthof. Auch die Ideen anderer für das Lokal - Tanzschuppen, Wellnesstempel - gefallen ihm nicht, deshalb fragt er zähneknirschend Meta, ob sie zu ihm und seiner Schwester zieht. Die Familien-WG inklusive Rudi hat ihre Tücken. Er will Musik beim Frühstück hören, Horst will seine Ruhe. "Du bist nicht hier, um den rheinischen Hampelmann zu spielen", warnt er den Gast aus Köln.

Bürgermeister Stübner (Boris Aljinovic) ist entsetzt, dass der Gasthof zumachen soll. "Schönhorst ohne Gasthof Krause - das ist wie, wie Deutschland ohne Merkel", tönt er. Doch es fehlt eine Köchin. Meta will nicht kochen, aber sie hat eine Idee - dafür muss Horst eine Weile aus dem Verkehr gezogen werden.

Mit seinen Schwestern fährt er nach Polen in die alte Heimat der Geschwister. Es wird romantisch. In einem Dorf an der Ostsee trifft Elsa Jugendfreund Lubo, den sie zuletzt in der Schule gesehen hat. Sie holen eine kleine Romanze nach, baden gemeinsam in der Ostsee.

Als sie wieder in Brandenburg sind, erwartet Horst eine Überraschung, die sich Rudi für den Gasthof ausgedacht hat - das Lokal soll so ganz anders werden. Krause wirft Rudi vor, den Gasthof zu verscherbeln und fährt mit dem Wohnmobil davon. Auf einem Zeltplatz trifft er die Lösung seiner Probleme. Am Ende fügt sich alles - für Horst, für Elsa und für eine Mutter mit Sohn - und es gibt ein Happy End mit Herz.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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