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90 Tage Aufschub f├╝r einen Teil der Ma├čnahmen gegen Huawei

Von dpa
Aktualisiert am 21.05.2019Lesedauer: 3 Min.
Google schr├Ąnkt seine Zusammenarbeit mit Huawei stark ein.
Google schr├Ąnkt seine Zusammenarbeit mit Huawei stark ein. (Quelle: Andre M. Chang/ZUMA Wire./dpa)
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Washington (dpa) - Nutzer von Huawei-Smartphones m├╝ssen sich zumindest bis Mitte August keine Gedanken ├╝ber Software-Updates und Google-Apps machen. Die US-Regierung lockerte die erst vergangene Woche verf├╝gten strengen Ma├čnahmen gegen den chinesischen Konzern.

F├╝r zun├Ąchst 90 Tage sind nun einige Gesch├Ąfte mit Huawei erlaubt. Dabei geht es vor allem um die Versorgung bereits ausgelieferter Smartphones sowie den Betrieb von Mobilfunk-Netzwerken mit Huawei-Technik.

Wo gilt die Lockerung?

F├╝r Nutzer von Huawei-Smartphones bedeutet der Schritt unter anderem, dass Google in den kommenden drei Monaten die Telefone weiterhin in vollem Umfang mit Updates und Apps versorgen kann. F├╝r die Verwendung von US-Technologie in neuen Produkten gilt die Lockerung allerdings nicht. Damit k├Ânnte Huawei k├╝nftige Smartphone-Modelle nach wie vor nicht mehr mit vorinstallierten Google-Diensten verkaufen. Die Huawei-Tochtermarke Honor stellte am Dienstag neue Top-Modelle vor - und erw├Ąhnte dabei Google mit keinem Wort.

Huawei ist ein f├╝hrender Ausr├╝ster von Mobilfunk-Netzen unter anderem in Europa und der zweitgr├Â├čte Smartphone-Anbieter der Welt. Ein zentraler Ausl├Âser f├╝r den Aufschub d├╝rfte gewesen sein, dass Huawei-Technik auch in vielen lokalen Mobilfunk-Netzen in den USA installiert ist und ihr Ausfall sie zum Erliegen bringen k├Ânnte. W├Ąhrend die gro├čen amerikanischen Mobilfunk-Konzerne auf Technik von Huawei verzichten, verbauten sie viele kleine US-Netzbetreiber unter anderem in l├Ąndlichen Gegenden. Die Sanktionen k├Ânnten sie von Ersatzteilen und Software-Updates abschneiden.

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Der Aufschub solle Betroffenen die Zeit geben, nach Alternativen zu suchen und sich auf die ├änderungen einzustellen, erkl├Ąrte das US-Handelsministerium in der Nacht zum Dienstag. Man werde pr├╝fen, ob die Regelung ├╝ber 90 Tage hinaus verl├Ąngert werde.

Die USA hatten Huawei erst am Freitag auf eine schwarze Liste von Unternehmen gesetzt, deren Gesch├Ąftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen unterliegen. Wer US-Technik an Huawei verkaufen oder transferieren will, muss eine Lizenz erwerben. Diese kann laut US-Regierung verweigert werden, wenn Sicherheitsinteressen ber├╝hrt sind.

Funktionieren Huawei-Smartphones weiter wie gewohnt?

Google hatte auf Druck der US-Regierung die Zusammenarbeit mit Huawei auf Eis gelegt. Folge k├Ânnte sein, dass sich auf neuen Ger├Ąten der Chinesen bald keine Google-Dienste mehr befinden. Aber was ist mit Nutzern, die schon Huawei-Ger├Ąte besitzen?

Besitzer von Huawei-Smartphones und -Tablets m├╝ssen nicht bef├╝rchten, dass ihre Ger├Ąte von heute auf morgen nicht mehr funktionieren. Google darf mit dem chinesischen Telekommunikationshersteller zwar nicht mehr zusammenarbeiten. Nutzern von Ger├Ąten versichert der Internetkonzern aber, dass etwa der Zugriff auf den App-Store weiter erhalten bleibt - sowohl f├╝r Huawei-Produkte als auch f├╝r Ger├Ąte der Schwestermarke Honor.

Auch die wichtigen, ebenfalls Google Play genannten Hintergrunddienste sollen weiter funktionieren. Au├čerdem k├Ânnen die Nutzer den Angaben zufolge weiter auf die diversen, unter dem Schlagwort Play Protect zusammengefassten Sicherheitsfunktionen bauen.

Durch den unver├Ąnderten Zugriff auf den Play Store m├╝ssen sich Verbraucher auch keine Sorgen machen, beliebte Anwendungen wie Google Maps oder Gmail nicht mehr nutzen zu k├Ânnen. Sicherheitspatches f├╝r Android kann und will Huwaei nach eigenen Angaben weiter ausliefern, weil das Betriebssystem an sich quelloffen ( Open Source ) ist.

Huawei betonte, alle bereits verkauften oder in Lagern vorgehaltenen Telefone werden weiterhin mit Sicherheitsupdates und Diensten versorgt. Das gelte auch f├╝r die Tochtermarke Honor.

Alternative Stores

Wer sich von Googles App-Store und Anwendungen unabh├Ąngiger machen m├Âchte, kann alternative Stores wie etwa F-Droid ausprobieren. Dort finden sich ausschlie├člich freie, quelloffene Anwendungen.

Auch der Amazon Appstore , APKMirror.com oder die Seiten der App-Entwickler selbst k├Ânnen gute Quellen sein. APKMirror.com oder Entwickler bieten allerdings nur Apps im apk-Format zur Installation an, es gibt keine automatischen App-Aktualisierungen wie bei App-Stores.

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