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Die größten Tops und Flops: Das hat die Netzwelt im Jahr 2018 bewegt

Die größten Tops und Flops  

Das hat die Netzwelt im Jahr 2018 bewegt

28.12.2018, 10:01 Uhr | dpa, t-online.de

Die größten Tops und Flops: Das hat die Netzwelt im Jahr 2018 bewegt. Computerchips: Prozessoren und ihre Hersteller haben mit zwei Sicherheitslücken und ihren Folgen zu kämpfen.  (Quelle: dpa/tmn/Karolin Krämer)

Computerchips: Prozessoren und ihre Hersteller haben mit zwei Sicherheitslücken und ihren Folgen zu kämpfen. (Quelle: Karolin Krämer/dpa/tmn)

Rücktritte, Sicherheitslücken und das Ende von Google Plus  – das Jahr 2018 brachte viele wichtige Veränderungen im Internet. Ein Überblick über die wichtigsten Geschehnisse. 

03.01. Eine Sicherheitslücke erschüttert die Tech-Branche

In Computerchips von Milliarden Geräten wird eine Schwachstelle bekannt, durch die Angreifer an vertrauliche Daten kommen könnten. Forscher demonstrieren, dass es möglich ist, sich Zugang zum Beispiel zu Passwörtern, Krypto-Schlüsseln oder Informationen aus Programmen zu verschaffen. Die Lücke wird so gut es geht mit Software eingedämmt.

11.01. Facebook ändert den Algorithmus

Das größte soziale Netzwerk der Welt will sich neu erfinden und sortiert die Inhalte um, die im Newsfeed angezeigt werden. Nutzer bekommen vermehrt Beiträge von Freunden und Familie statt von Unternehmen, Medien und politischen Gruppen zu sehen. Damit solle das weltgrößte Online-Netzwerk wieder stärker auf persönliche Verbindungen ausrichten. Von Medien gibt es Kritik.

Eine Demonstrantin trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift "Fix Fakebook": Der US-Konzern wurde 2018 von zahlreichen Skandalen erschüttert.  (Quelle: Reuters/Toby Melville)Eine Demonstrantin trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift "Fix Fakebook": Der US-Konzern wurde 2018 von zahlreichen Skandalen erschüttert. (Quelle: Toby Melville/Reuters)

16.03. Facebook schlittert in seine schwerste Krise

Der Skandal um Cambridge Analytica bricht los. Die Datenanalyse-Firma, die im US-Wahlkampf 2016 auch für den späteren Präsidenten Donald Trump arbeitete, hatte sich vor Jahren unerlaubt Zugang zu Daten von Millionen Nutzern verschafft. Das wird erst jetzt bekannt, Facebook gerät unter Kritik.

03.04. Spotify geht an die Börse

Der Musikstreaming-Marktführer Spotify setzt mit einem starken Börsengang in New York ein Zeichen für den Erfolg europäischer Start-ups. Die Firma aus Schweden ist zum Börsenstart rund 30 Milliarden Dollar wert. Allerdings sinkt der Börsenwert zum Jahresende auf rund 25 Milliarden Dollar.

Kopfhörer baumeln vor dem Spotify-Logo: Der Streamingdienst feierte 2018 sein Börsendebut. (Quelle: dpa/Ole Spata)Kopfhörer baumeln vor dem Spotify-Logo: Der Streamingdienst feierte 2018 sein Börsendebut. (Quelle: Ole Spata/dpa)

08.05. Die Künstliche Intelligenz Google Duplex wird vorgestellt

Google verblüfft die Branche mit einer Sprachsoftware, die nicht von einem Menschen zu unterscheiden ist. Google Duplex macht sogar Pausen, als würde jemand nachdenken – und füllt sie mit Lauten wie "Ähm" und "Umm" aus. Auf Bewunderung folgt die Forderung, die Software müsse sich stets als Maschine zu erkennen geben.

25.05. In Europa gelten erstmals einheitliche Datenschutzregeln

Laut der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) müssen Verbraucher darüber informiert werden, für welchen Zweck Daten wie Name, E-Mail-Adresse, Anschrift oder Ausweisnummer erhoben werden – und dem dann zustimmen. Prompt gibt es erste Beschwerden über US-Internet-Konzerne.

21.06. Intel-Chef Brian Krzanich verliert seinen Job

Krzanich muss wegen einer früheren Beziehung zu einer Mitarbeiterin gehen. Der 58-Jährige reicht seinen Rücktritt ein, nachdem der Chipkonzern von der Affäre erfährt. Die Beziehung sei einvernehmlich gewesen, Krzanich habe damit jedoch gegen den Verhaltenskodex verstoßen. Zum Jahresende hat Intel immer noch keinen neuen ständigen Chef.

"Mobiles Bezahlen"-App der Sparkasse: Mit dem Smartphone statt Bankkarte an der Ladenkasse zahlen können inzwischen - zumindest technisch gesehen - viele in Deutschland.  (Quelle: dpa/Fabian Sommer)"Mobiles Bezahlen"-App der Sparkasse: Mit dem Smartphone statt Bankkarte an der Ladenkasse zahlen können inzwischen - zumindest technisch gesehen - viele in Deutschland. (Quelle: Fabian Sommer/dpa)

26.06. Mobiles Bezahlen kommt in Schwung

Google bringt seinen Smartphone-Bezahldienst nach Deutschland und kommt damit dem Rivalen Apple zuvor. Bei Google Pay ersetzt ein Telefon mit dem Google-System Android die Kreditkarte, zum Zahlen hält man das Gerät im Laden an das Terminal. Unter den Partnern zum Deutschland-Start sind die Commerbank zusammen mit Comdirect sowie die Online-Banken N26 und Boon. Die Sparkassen veröffentlichen ihre eigene "Mobiles Bezahlen"-App wenige Wochen später. 

Am 11. Dezember zieht auch Apple nach. Vier Jahre nach dem Start in den USA ist der iPhone-Bezahldienst Apple Pay damit auch in Deutschland verfügbar. Die Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken nehmen nicht teil und setzen weiter auf eine eigene Lösung.

12.07. Der BGH entscheidet über das Digitale Vermächtnis

Der Bundesgerichtshof (BGH) stellt nach jahrelanger Unsicherheit klar, dass auch persönliche Inhalte im Netz wie ein Facebook-Konto grundsätzlich an die Erben fallen. Es gebe keinen Grund, digitale Inhalte anders zu behandeln als Briefe oder Tagebücher. Das Urteil erstritt eine Mutter, deren Tochter Ende 2012 in Berlin vor eine U-Bahn gestürzt war.

17.07. Eine Störung bei Google legt Dienste lahm

Technische Probleme bei Google zeigen die Verwundbarkeit einer vernetzten Welt: Ein Ausfall bei dem Internet-Konzern stört auch andere Dienste wie Snapchat und Spotify, weil sie in ihrem Betrieb auf Googles Cloud-Plattform zurückgreifen.

25.07. Qualcomm scheitert mit einem Übernahmeversuch

Der Chipkonzern Qualcomm gibt den Übernahmeversuch beim europäischen Halbleiter-Spezialisten NXP nach fast zwei Jahren auf. Der mehr als 40 Milliarden Dollar schwere Deal scheiterte daran, dass es keine Freigabe chinesischer Wettbewerbsbehörden gab. Qualcomm wollte sich mit NXP im Geschäft mit selbstfahrenden Autos stärken.

01.08.  WhatsApp öffnet sich für Geschäfte

WhatsApp ermöglichst es größeren Firmen, über den Dienst direkt mit ihren Kunden zu kommunizieren. Zu den ersten Unternehmen gehören die Fluggesellschaften KLM und Singapore Airlines, das Online-Reiseportal Booking.com und der Fahrdienst Uber.

Das Europäische Parlament in Straßburg: Das Europaparlament nimmt im zweiten Anlauf einen Entwurf für eine Neuregelung des EU-Urheberrechts an - und treibt Internet-Firmen auf die Barrikaden. (Quelle: dpa/Patrick Seeger)Das Europäische Parlament in Straßburg: Das Europaparlament nimmt im zweiten Anlauf einen Entwurf für eine Neuregelung des EU-Urheberrechts an - und treibt Internet-Firmen auf die Barrikaden. Sie stören sich vor allem daran, dass Plattformen für Urheberrechtsverletzungen der Nutzer haften sollen und Upload-Filter möglich sind. (Quelle: Patrick Seeger/dpa)

12.09. Das EU-Parlament stimmt für Uploadfilter und Leistungsschutzrecht

Das Europaparlament nimmt im zweiten Anlauf einen Entwurf für eine Neuregelung des EU-Urheberrechts an – und treibt Internet-Firmen auf die Barrikaden. Sie stören sich vor allem daran, dass Plattformen für Urheberrechtsverletzungen der Nutzer haften sollen und Upload-Filter möglich sind.

01.10. Uber wagt einen Neustart

Der Fahrdienst-Vermittler Uber kehrt nach Düsseldorf zurück und ist damit in drei Städten in Deutschland verfügbar. Das Start-up hatte nach Gerichtsurteilen weitgehend das Feld geräumt und war jahrelang nur in Berlin und München aktiv.

04.10. Die USA klagen russische Hacker an

Der Westen wirft Russland offiziell vor, hinter vielen großen Hackerangriffen der vergangenen Jahre zu stecken. Die USA klagen sieben Agenten des Militärgeheimdiensts GRU unter anderem wegen der Cyberattacke auf die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA an. In den Niederlanden wurden GRU-Agenten beim Versuch erwischt, sich ins Netz der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) zu hacken.

Das Icon der Social Media-Plattform Google Plus: Google räumt ein, dass sein Online-Netzwerk Google Plus jahrelang ein Datenleck hatte: App-Entwickler konnten seit 2015 ohne Erlaubnis auf einige privaten Nutzerdaten zugreifen.  (Quelle: dpa/Tobias Hase)Das Icon der Social Media-Plattform Google Plus: Google räumt ein, dass sein Online-Netzwerk Google Plus jahrelang ein Datenleck hatte: App-Entwickler konnten seit 2015 ohne Erlaubnis auf einige privaten Nutzerdaten zugreifen. (Quelle: Tobias Hase/dpa)

08.10. Datenpannen besiegeln das vorzeitige Aus für Google Plus

Google räumt ein, dass sein Online-Netzwerk Google Plus jahrelang ein Datenleck hatte: App-Entwickler konnten seit 2015 ohne Erlaubnis auf einige privaten Nutzerdaten zugreifen. Google entdeckte und schloss die Lücke im März – verschwieg das aber zunächst. Nun wird der gescheiterte Facebook-Rivale für Verbraucher geschlossen.

17.10. Google muss wegen Android eine Rekordstrafe zahlen

Google ändert nach der EU-Rekordstrafe von 4,34 Milliarden Euro das Geschäftsmodell beim dominierenden Smartphone-System Android und will Gerätehersteller erstmals für die Apps des Internet-Konzerns in Europa bezahlen lassen. Bisher konnten sie Anwendungen wie Googles Karten kostenlos vorinstallieren – waren dafür aber an Bedingungen gebunden, die aus Sicht der EU-Kommission den Wettbewerb verzerrten.

28.10. IBM kauft den Linux-Spezialisten Red Hat

Das Computer-Urgestein IBM greift nach dem Linux-Spezialisten Red Hat. Der insgesamt 34 Milliarden Dollar Deal zeigt, wie wichtig quelloffene Software inzwischen geworden ist. Programme von Red Hat kommen unter anderem beim Betrieb von Cloud-Anwendungen zum Einsatz.

01.11. Aufstand der Google-Mitarbeiter

Tausende Google-Mitarbeiter legen aus Protest gegen Missstände wie Sexismus, Rassismus und Machtmissbrauch durch Führungskräfte zeitweise die Arbeit nieder. Der Konzern kündigt einige Wochen danach neue Regeln mit besserem Schutz für die Beschäftigten an.

Präsentation des faltbaren Smartphones von Samsung: Das Gerät lässt sich wie ein Buch aufklappen und hat im Inneren ein zweites faltbares Display in der Größe eines kleinen Tablets. (Quelle: AP/dpa/Eric Risberg)Präsentation des faltbaren Smartphones von Samsung: Das Gerät lässt sich wie ein Buch aufklappen und hat im Inneren ein zweites faltbares Display in der Größe eines kleinen Tablets. (Quelle: Eric Risberg/AP/dpa)

07.11. Samsung kündigt ein faltbares Smartphone an

Samsung zeigt seine Vision für das Smartphone von Morgen: Das Gerät lässt sich wie ein Buch aufklappen und hat im Inneren ein zweites faltbares Display in der Größe eines kleinen Tablets. Auf diesem 7,3 Zoll (18,5 cm) großen Bildschirm können bis zu drei Apps gleichzeitig laufen. Viele technische Details bleiben indes unklar.


26.11. Die Vergaberegeln für das 5G-Netz stehen fest

In Deutschland werden die Weichen für für den Ausbau des superschnellen 5G-Datenfunks gestellt. Die Bundesnetzagentur legt Vergaberegeln für die Versteigerung von 5G-Frequenzen im Frühjahr 2019 fest. Bis Ende 2022 sollen mindestens 98 Prozent der Haushalte in Deutschland Zugang zum schnellen Mobilfunk haben.

30.11. Eine massive Datenpanne bei der Hotelkette Marriott wird publik

Der Hotelkonzern Marriott gibt bekannt, dass Daten von bis zu einer halben Milliarde Gästen der Tochtermarke Starwood (u.a. Westin und Sheraton) von Hackern erbeutet wurden. Im Fall von 327 Millionen Hotelgästen gehe es um Informationen wie Namen, E-Mail-Adressen, Anschriften, Passnummern, Geburtsdatum sowie den Aufenthaltszeitraum.

19.12. Der US-Generalstaatsanwalt verklagt Facebook

Facebook droht wegen des Datenskandals um Cambridge Analytica erstmals rechtlicher Ärger in den USA. Der US-Regierungsbezirk Washington DC reicht Klage ein. Generalstaatsanwalt Karl A. Racine beschuldigt Facebook massiver Schlamperei beim Schutz der Daten und der Privatsphäre der Nutzer.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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