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6-Konten-Modell: Das gilt es zu wissen


Bankkonten und Sparen
6-Konten-Modell verständlich erklärt: Das steckt dahinter

t-online, Ines Richter

01.03.2024Lesedauer: 3 Min.
imago images 0239850133Vergrößern des BildesMehr Kontrolle, höhere Rücklagen, weniger Schulden: Das 6-Konten-Modell. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON/imago-images-bilder)
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Wenn Sie einen besseren Überblick über Ihre finanziellen Mittel haben wollen, kann das 6-Konten-Modell für Sie die passende Lösung sein.

Sparen Sie für bestimmte Ziele, bilden Sie Rücklagen für Notfälle, sorgen Sie für das Alter vor und möchten Sie Ihre laufenden Ausgaben problemlos decken? Dann verlieren Sie möglicherweise mit nur einem Konto schnell den Überblick.

Mehrkontenmodelle bieten Ihnen eine bessere Kontrolle über Ihre finanziellen Mittel und helfen, Schulden zu vermeiden. Ein solches Modell ist das 6-Konten-Modell, bei dem Sie neben Ihrem Girokonto fünf weitere Konten führen.

Ursprung des 6-Konten-Modells

Die Idee des 6-Konten-Modells stammt von T. Harv Eker, einem kanadischen Business- und Motivationscoach. Er empfiehlt neben dem Girokonto fünf weitere Tagesgeldkonten in Kombination mit einem Verteilungsschlüssel für das monatliche Einkommen.

Ein solches 6-Konten-Modell eignet sich sowohl für alleinstehende Personen, die sich einen besseren Überblick über ihr Budget wünschen, als auch für Paare und Familien. Jeder Partner hat sein eigenes Konto. Zusätzlich gibt es ein gemeinsames Konto sowie weitere Konten für bestimmte Zwecke.

Sinn des 6-Konten-Modells

Mit einem 6-Konten-Modell teilen Sie Ihre monatlichen Einkünfte in sechs verschiedene Bereiche auf. Einige Banken bieten zu einem Girokonto Unterkonten an. Es ist auch möglich, dass Sie selbst zusätzliche Konten eröffnen. Die Konten können Sie bei verschiedenen Banken führen. Erfahren Sie hier mehr darüber, welche Auswirkungen zu viele Konten auf Ihren Schufa-Score haben können.

Vorteile des 6-Konten-Modells

Das 6-Konten-Modell bietet verschiedene Vorteile:

  • Besserer Überblick über Ihre finanzielle Situation
  • Möglichkeit, Fehler bei Ihren Finanzen aufzudecken und Reserven zu ermitteln
  • Langfristiger Vermögensaufbau (beispielsweise mit Aktien und ETFs)
  • Finanzielle Planung für langfristige Ziele

Nachteile des 6-Konten-Modells

Ein 6-Konten-Modell hat nicht nur Vorteile. Es ist komplexer als zum Beispiel ein 3-Konten-Modell, bei dem Sie nur drei Konten führen. Der Kontrollaufwand ist höher. Ein weiterer Nachteil besteht in höheren Kontoführungsgebühren. Mit der Wahl einer Direktbank, die kostenlose Girokonten anbietet, können Sie diesen Nachteil umgehen.

Statt sechs Giro- oder Tagesgeldkonten bei unterschiedlichen Kreditinstituten zu eröffnen, lohnt sich ein Vergleich der Angebote von Banken und Sparkassen. Bei einigen Kreditinstituten ist es sogar möglich, sich kostenlose Unterkonten einzurichten, denen Sie je nach Funktion unterschiedlich hohe Budgets zuweisen können.

Aufteilung Ihres Einkommens beim 6-Konten-Modell

T. Harv Eker empfiehlt beim 6-Konten-Modell folgende Einteilung:

  • Girokonto für regelmäßige Ausgaben mit 55 Prozent Ihres Einkommens
  • Konto für Rücklagen und unerwartete Ausgaben mit 10 Prozent Ihres Einkommens
  • Konto für Investitionen und Vermögensaufbau mit 10 Prozent Ihres Einkommens
  • Konto für Freizeitaktivitäten mit 10 Prozent Ihres Einkommens
  • Konto für Bildung mit 10 Prozent Ihres Einkommens
  • Konto für Spenden mit 5 Prozent Ihres Einkommens

Alternativ lassen Sie zum Beispiel nur 50 Prozent Ihres Einkommens auf Ihrem Girokonto und verwenden 15 Prozent für den Vermögensaufbau. Abhängig von Ihren Zielen nehmen Sie individuelle Änderungen bei der Aufteilung vor.

Umsetzung des 6-Konten-Modells

Ein kostenloser Rechner im Internet und eine Excel-Vorlage helfen Ihnen, das 6-Konten-Modell umzusetzen und zu verwalten. Prüfen Sie, welche Konten Sie bereits führen und welche laufenden Kosten damit verbunden sind. Gegebenenfalls kündigen Sie einzelne Konten und schauen sich nach einer Bank mit günstigen Konditionen um.

Mit monatlichen Daueraufträgen sorgen Sie dafür, dass die entsprechenden Beträge in jedem Monat auf den jeweiligen Konten landen. Stellen Sie fest, dass Sie mit der Aufteilung Probleme haben, nehmen Sie bei den Daueraufträgen Änderungen vor.

Verwendete Quellen
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