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Fastenzeit 2018: Darum wird vom Aschermittwoch bis Ostern gefastet

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40 Tage Verzicht  

Darum fasten wir von Aschermittwoch bis Ostern

29.03.2018, 14:57 Uhr | eh, t-online.de, az

Fastenzeit 2018: Darum wird vom Aschermittwoch bis Ostern gefastet. Fisch ist während der Fastenzeit erlaubt. (Quelle: imago/Westend61)

Verzicht auf dem Speiseplan: Fisch ist jedoch während der christlichen Fastenzeit erlaubt. (Quelle: Westend61/imago)

Im Christentum wird in der Regel in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern gefastet – die Fastenzeit 2018 dauert vom 14. Februar bis zum 29. März. Allerdings wird hier nicht völlig auf Nahrung verzichtet. Was alles zu beachten ist, zeigt folgende Übersicht.

Fasten im Christentum: Erinnerung an die Passion Christi

Während der Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt und in der Osternacht beendet wird, ist es jeweils mittwochs und freitags untersagt, Fleisch zu essen. Diese Regel liegt darin begründet, dass Jesus an einem Mittwoch verraten und an einem Freitag gekreuzigt worden sein soll. Ein Leidensweg, an den man sich auch heute noch durch den Verzicht erinnern soll. Mit dieser Tradition bereiten sich Christen auf das Osterfest vor. Fasten ist jedoch keine Diät, sondern soll als Zeit der Besinnung dienen. In der römisch-katholischen Kirche wird die Fastenzeit auch als "österliche Bußzeit" bezeichnet.

Insgesamt 40 Tage dauert das Fasten im Christentum – eine Zeit, die an die Fastenzeit von Jesus in der Wüste nach seiner Taufe erinnern soll. Genau genommen sind es zwischen Aschermittwoch und Ostersamstag 46 Tage, jedoch werden die sechs Sonntag vom Fasten ausgenommen.

Wie das Fasten im Christentum umgesetzt wird

Die Nahrungsmenge in der Fastenzeit wird insgesamt etwas eingeschränkt, indem man sich auf eine große Hauptmahlzeit pro Tag beschränkt und zusätzlich nur zwei kleine Zwischenmahlzeiten zu sich nimmt. An Aschermittwoch und Karfreitag ist nur eine Hauptmahlzeit erlaubt.

In der katholischen Kirche sollten Gläubige, die zwischen 14 und bis 60 Jahre alt sind, während der Fastenzeit auf Fleisch, Alkohol, Süßigkeiten, Rauchen oder auch andere Genüsse verzichten. Im Mittelalter waren auch Fett, Eier und milchhaltige Produkte verboten; heute kommen Gewohnheiten dazu wie etwa Surfen im Internet, Fernsehen oder Computerspielen. So bekommt die Fastenzeit einen aktuellen Bezug. Wichtig ist dabei ein bewusst erlebter Verzicht, der Raum schafft für Neues.

Der Sonntag ist allerdings davon ausgenommen, da Jesus an einem Sonntag auferstanden sein soll. Wie streng das Fasten von den Gläubigen wirklich ausgeübt wird, bleibt hier jedem selbst überlassen.

Fasten ist abhängig von der Glaubensstrenge

Während sich streng gläubige Christen exakt an die Vorgaben halten, beschränken sich viele auch nur auf den Verzicht auf Fleisch am Karfreitag. Bei vielen streng gläubigen Katholiken und Orthodoxen werden vier Fastenzeiten im Jahr durchlaufen, die mehrere Wochen dauern. In diesen Zeiten wird komplett auf Alkohol, Fett und tierische Nahrungsmittel verzichtet.

Fasten in der evangelischen Kirche

In der evangelischen Kirche ist das Fasten nicht von einer solch zentralen Bedeutung wie für die katholische. Die Aktion "7 Wochen ohne" ruft in der Fastenzeit stattdessen zu einem Verzicht auf verschiedene Genussmittel wie Süßes, Alkohol oder auch Fernsehkonsum auf. In der evangelischen Kirche ist Veränderung wichtiger als Verzicht. 2018 lautet dem Motto: "Zeig dich! – Sieben Wochen ohne Kneifen". Dabei soll man vermehrt ins Bewusstsein rufen, für sich und seine Meinung einstehen.

Religiöses Fasten in anderen Religionen

Im Islam ist Fasten eine der fünf Säulen dieser Religion. Gefastet wird im Ramadan, dem neunten Monat des islamischen Mondjahres. 30 Tage lang dürfen Muslime in dieser Zeit zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang nicht essen, trinken, rauchen oder Sex haben. Die Fastenzeit endet mit dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens.

Jom Kippur ist der große Fastentag im Judentum. An diesem Tag darf weder gegessen, getrunken noch geraucht werden. Auch waschen, arbeiten und Geschlechtsverkehr sind untersagt. An diesem Versöhnungstag zwischen Gott und den Menschen sollen alle zuvor begangenen Sünden gesühnt werden.

Der Hinduismus hat keine einheitlichen Fastenzeiten. Jedoch spielt Fasten im Hinduismus eine fundamentale Rolle, um so Körper und Geist zu reinigen.

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