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Erster Toter in den USA – Welche Rolle spielen E-Zigaretten?

Von dpa, sm

Aktualisiert am 24.08.2019Lesedauer: 2 Min.
Mann mit E-Zigarette: Die sogenannten elektronischen Verdampfer enthalten neben Nikotin auch metallhaltige Schwebestoffe.
Mann mit E-Zigarette: Die sogenannten elektronischen Verdampfer enthalten neben Nikotin auch metallhaltige Schwebestoffe. (Quelle: danchooalex/getty-images-bilder)
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Die Behörden in den USA untersuchen einen Zusammenhang zwischen einer schweren Lungenerkrankung und der Nutzung von E-Zigaretten. Anlass ist der Tod eines Erwachsenen.

Nach der Häufung dubioser Lungenerkrankungen in Folge der Benutzung von E-Zigaretten gibt es in den USA nun den ersten Todesfall. Am Donnerstag sei dem Gesundheitsministerium im Bundesstaat Illinois der Tod eines Erwachsenen gemeldet worden, der zuvor eine solche Zigarette benutzt habe und mit "einer schweren, ungeklärten Atemwegserkrankung ins Krankenhaus eingeliefert worden war", sagte die leitende medizinische Angestellte des Ministeriums, Jennifer Layden. Man prüfe zusammen mit weiteren Behörden die Verbindung der gemeldeten Fälle mit den elektronischen Zigaretten. Nähere Angaben zu dem Toten gab es zunächst nicht.

Knapp 200 Krankheitsfälle

Die Gesundheitsbehörde CDC teilte mit, dass die bundesweite Zahl der gemeldeten Fälle seit Ende Juni mittlerweile auf 193 in 22 US-Staaten gestiegen sei. Zwar hätten alle gemeinsam, dass die Betroffenen E-Zigarette geraucht hätten, trotzdem habe man bislang kein bestimmtes Produkt ausfindig machen können, das mit allen Erkrankungen in Verbindung stehe. Es gibt viele verschiedene E-Zigaretten und Tausende sogenannte Liquids – also Flüssigkeiten, die verdampft werden.

US-Gesundheitsbehörde besorgt

Die Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) erklärte, sie sei "besorgt" über den Todesfall. "Die FDA hat auch Proben aus einer Reihe von Staaten erhalten und wird diese auf ihre Bestandteile untersuchen", sagte Abteilungsleiter der FDA-Tabaksparte, Mitch Zeller. Dabei gehe es um den Gehalt von Nikotin, aber auch um den psychoaktiven Wirkstoff THC und möglicherweise enthaltene Chemikalien.

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Nicht ungefährlich: Der Rauch von E-Zigaretten enthält zwar in der Regel deutlich weniger Schadstoffe als der normaler Zigaretten. Die batteriebetriebenen Geräte, bei denen mit Nikotin versehene Flüssigkeiten verdampft werden, bergen laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dennoch Gesundheitsrisiken für die Konsumenten. E-Zigaretten enthalten demnach neben Nikotin auch metallhaltige Schwebestoffe.

Von Atembeschwerden bis Durchfall

Die Behörden hatten zuletzt mitgeteilt, dass viele Opfer mit Beschwerden THC-Liquids geraucht hätten. Zunächst blieb aber unklar, wie hoch der Anteil der THC-Konsumenten von den Betroffenen war. Als Beschwerden der Patienten listen sie Atembeschwerden, Atemnot und Brustschmerzen auf. Dazu kamen in einigen Fällen Magen-Darm-Erkrankungen mit Erbrechen und Durchfall.

E-Zigaretten mit Schwermetallen

Es sei bekannt, dass E-Zigaretten nicht harmlos seien, sagte CDC-Experte Brian King: "Sie können eine Vielzahl potenziell schädlicher Inhaltsstoffe enthalten". So seien bereits krebserregende Chemikalien, Schwermetalle und andere Stoffe in entsprechenden Produkten gefunden worden. Auch gegenüber einigen Geschmacksstoffen gebe es Bedenken, sagte King. Diese Inhaltsstoffe stünden nach bisherigen Erkenntnissen zwar nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit den Erkrankungsfällen, könnten die Symptome aber verstärken.

Krebsforschungszentrum findet Zusammenhang plausibel

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg hatte einen Zusammenhang zwischen den Symptomen und E-Zigaretten als "plausibel" bezeichnet. Es habe bereits in der Fachliteratur einzelne Berichte über spezielle Formen von Lungenentzündungen in Zusammenhang mit dem Konsum von E-Zigaretten gegeben. Die FDA hatte im Frühjahr bereits einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Krampfanfällen und der Nutzung von E-Zigaretten geprüft.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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