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Beliebtes Hausmittel: Hilft Honig wirklich gegen Husten?

Besonders für Eltern wichtig  

Hilft Honig wirklich gegen Husten?

14.10.2020, 16:29 Uhr | dpa-tmn

Beliebtes Hausmittel: Hilft Honig wirklich gegen Husten?. Honig: Dauert der Husten mehr als zwei Wochen an oder kommen weitere Beschwerden dazu, sollten Eltern mit ihren Kindern zum Arzt gehen. (Quelle: Getty Images/nitrub)

Honig: Dauert der Husten mehr als zwei Wochen an oder kommen weitere Beschwerden dazu, sollten Eltern mit ihren Kindern zum Arzt gehen. (Quelle: nitrub/Getty Images)

Es kratzt im Hals und der Husten will einfach nicht aufhören. Honig ist bei Erkältungen ein beliebtes Hausmittel – auch bei Kindern. Für die Kleinen kann das allerdings gefährlich werden.

Haben Kinder Husten, kann Honig die Beschwerden lindern. Das sei ein nebenwirkungsfreies und wirksames Mittel bei Infektionen der oberen Atemwege, und zwar insbesondere bei Kindern. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) mit Blick auf eine Arbeit von Forschern der Uni Oxford hin. In den Einzelstudien, die die Wissenschaftler dafür unter die Lupe genommen hatten, wurde der Honig oft pur verabreicht.

Für wen kann Honig gefährlich werden?

Der Berufsverband betont zugleich, dass Kinder unter einem Jahr keinen Honig bekommen sollten. Die enthaltenen Bakterien könnten im Darm der Säuglinge Gifte ausscheiden, die zu Muskel- und Atemlähmung führen können. Es hilft hier auch nicht, den Honig vorher zu erhitzen – das vernichtet die Bakterien nicht zuverlässig.

Mit Medikamenten, die den Hustenreiz unterdrücken, sollten Eltern nach Ansicht des BVKJ vorsichtig sein. Solche Mittel sollten nicht ohne ärztliche Rücksprache gegeben werden. Der Hintergrund: Ohne das Abhusten könne sich zu viel Schleim in den Atemwegen sammeln und die Atmung erschweren. Dauert der Husten mehr als zwei Wochen an oder kommen Fieber oder Kurzatmigkeit dazu, sollten Eltern mit ihrem Nachwuchs lieber zum Arzt gehen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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