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Nächtliches Schwitzen: Das ist nicht immer harmlos

Schwitzen im Schlaf ist nicht immer harmlos

11.12.2012, 10:40 Uhr | lac

Nächtliches Schwitzen: Das ist nicht immer harmlos. Nächtliches Schwitzen ist nicht immer harmlos. (Foto: imago)

Nächtliches Schwitzen ist nicht immer harmlos. (Foto: imago)

Plötzlich sind die Bettlaken klatschnass: Nächtliches Schwitzen ist unangenehm und lästig. Oft steckt hinter den Schweißausbrüchen im Schlaf eine zu dicke Decke oder das überheizte Schlafzimmer. Nachtschweiß kann aber auch ein Warnsignal für eine ernsthafte Krankheit sein, etwa Tuberkulose, Herzmuskelentzündung oder Diabetes. Dr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten, erklärt, was den Nachtschweiß verursacht.

Stress führt zum Schwitzen

"Nachtschweiß ist ein Symptom, dass vielfältige Ursachen haben kann", sagt Dr. Wesiack. Oft sei die Ursache aber eher harmlos. So könnten zum Beispiel Kreislaufprobleme und wechselnder Blutdruck zu nächtlichem Schwitzen führen. "Auch seelische Belastung, etwa Ärger im Job oder die Trennung vom Partner, können dahinter stecken", sagt der Internist. Trotzdem sollte man Nachtschweiß nicht auf die leichte Schulter nehmen. "Wenn das nächtliche Schwitzen über zwei bis vier Wochen hinweg auftritt, sollte man einen Arzt aufsuchen", rät der Experte.

Hinter Nachtschweiß kann Krebs stecken

Wichtig ist, darauf zu achten, ob neben dem Schwitzen noch andere Symptome auftreten. Verliert man zum Beispiel ungewollt an Gewicht, könnte eine Überfunktion der Schilddrüse vorliegen. Treten Erkältungssymptome wie Schwäche und leichtes Fieber auf, könnte eine Tuberkulose dahinter stecken. Atemnot in Verbindung mit Nachtschweiß kann auf eine Herzmuskelentzündung hindeuten. Und ein ständiges Durstgefühl sowie häufiges Wasserlassen sind, gepaart mit nächtlichem Schwitzen, mögliche Symptome für Diabetes. Im schlimmsten Fall kann die Ursache auch Lymphdrüsenkrebs oder Leukämie sein. Was tatsächlich hinter den nächtlichen Schweißausbrüchen steckt, kann aber nur ein Arzt feststellen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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