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Tipps gegen Viren: So können Sie einer Erkältung vorbeugen

Tipps gegen Viren  

So können Sie einer Erkältung vorbeugen

20.08.2018, 10:32 Uhr | ag, t-online.de

Tipps gegen Viren: So können Sie einer Erkältung vorbeugen. Regelmäßiges Händewaschen ist das beste Mittel, um eine Ansteckung mit Erkältungsviren zu vermeiden.  (Quelle: Getty Images/AndreyPopov)

Regelmäßiges Händewaschen ist das beste Mittel, um eine Ansteckung mit Erkältungsviren zu vermeiden. (Quelle: AndreyPopov/Getty Images)

Erkältungsviren lauern überall – sogar auf Ihrer Zahnbürste. Was Sie tun können, um einer Erkältung vorzubeugen oder die Genesung zu beschleunigen.

1. Zahnbürste austauschen

Hartnäckige Erkältung? Dann weg mit der alten Zahnbürste. Um schnell gesund zu werden, ist Mundhygiene von großer Bedeutung. Zahnbürsten sind ideale Brutstätten für Bakterien und Viren. Die Speisereste zwischen den Borsten ernähren Millionen Erreger. So kommt es schnell zu Neuansteckungen. Daher sollte die Zahnbürste nach Infektionen im Rachenraum sofort entsorgt werden.

Übrigens: Bürsten mit Kunststoffborsten sind hygienischer als solche mit Naturborsten, auf denen sich Keime leichter ansiedeln. Darauf wies Professor Stefan Zimmer von der Universitätszahnklinik Düsseldorf auf dem Deutschen Zahnärztetag hin.

2. Händewaschen hilft

Erkältungsviren lauern überall. Besonders gern tummeln sie sich an Türgriffen, Telefonhörern oder ungewaschenen Händen. Diese Erkenntnis wurde durch eine Studie mit Hotelgästen untermauert. Die erkälteten Versuchspersonen sollten nach ihrem Aufenthalt im Hotel die Gegenstände benennen, die sie angefasst hatten. Auf mehr als einem Drittel der Objekte waren tatsächlich Erreger nachweisbar. Darunter waren vor allem Türgriffe, Lichtschalter und Fernbedienungen.

Sowohl auf der Haut als auch auf den meisten Gegenständen können die Erkältungsviren mehrere Stunden überleben. Von den Händen gelangen die Erreger auch an die Schleimhäute. Denn jeder Mensch fasst sich unbewusst mehrmals pro Stunde an Nase oder Augen. Eine US-Studie belegte kürzlich, dass Viren und Bakterien sogar eher durch Händeschütteln übertragen werden als durch Wangenküsse. Händewaschen hat sich bewährt, um eine Ansteckung auf diesem Weg zu vermeiden.

3. Räume nicht überheizen

Wer das kalte Wetter für seine Erkältung verantwortlich macht, liegt schief. Nicht die kalte Luft draußen, sondern die Heizungsluft drinnen zählt zu den größten Erkältungsfallen. Die Schleimhäute trocknen aus und können die Viren nicht mehr richtig abwehren. Drehen Sie daher die Heizung, vor allem nachts, nicht zu hoch. Viel frische Luft und ausreichend Flüssigkeit halten die Schleimhäute intakt.

4. Sauna und Sport stählen die Abwehr

Erkältungsviren kann man nicht völlig aus dem Weg gehen. Daher ist es wichtig, das Immunsystem durch gesunde Ernährung, Bewegung und Abhärtung zu stärken. Neben regelmäßigen Saunagängen ist Ausdauersport wie Laufen, Radeln oder auch schnelles Gehen an der frischen Luft besonders empfehlenswert. Extrembelastungen allerdings schwächen das Immunsystem und sind tabu, wenn sich ein Infekt schon ankündigt.

5. Warm anziehen hält gesund

Am gut gemeinten Rat von Müttern "Zieh dich warm an!" ist wirklich etwas dran. Eine Studie in Großbritannien hat gezeigt, dass kalte Füße tatsächlich die Chance erhöhen, eine Erkältung zu bekommen. Bei niedrigen Temperaturen ziehen sich die Blutgefäße in der Nase zusammen. Dadurch werden die weißen Blutkörperchen daran gehindert, Viren erfolgreich abzuwehren. Erreger haben es dann leichter, über die Nase in den Körper zu gelangen.

6. Salzwasser für Hals und Nase

Zur Vorbeugung von Erkältungen haben sich auch Nasenspülungen mit Salzwasser bewährt. Fertige Mischungen gibt es in der Apotheke oder können selbst hergestellt werden. Geben Sie dazu einen Teelöffel Salz auf einen Liter lauwarmes Wasser. Auch wenn es bereits im Hals kratzt oder in der Nase juckt, kann eine Nasenspülung oder Gurgeln mit Salzwasser die Symptome lindern oder den Ausbruch der Erkältung noch verhindern.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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