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Erkältungs-Knigge: So schützen Sie sich vor Erkältungen und Influenza

Erkältungs-Knigge  

So verhalten Sie sich bei Erkältung und Grippe richtig

04.11.2019, 16:13 Uhr | ae , t-online.de

Erkältungs-Knigge: So schützen Sie sich vor Erkältungen und Influenza. Eine Frau mit einem Taschentuch: Wie verhalten Sie sich auch bei Erkältung möglichst höflich? (Quelle: imago images/imagebroker)

Eine Frau mit einem Taschentuch: Wie verhalten Sie sich auch bei Erkältung möglichst höflich? (Quelle: imagebroker/imago images)

Husten, Schnupfen, Fieber: Wer trotzdem arbeiten geht oder sich mit Freunden oder Bekannten trifft, sollte bei einer Erkältung ein paar Regeln beachten. 

Der Erkältungs-Knigge zeigt ein paar Tricks, wie Sie auch verschnupft noch gut durch den Tag im Büro oder mit Freunden kommen. 

Schützen Sie Familie, Freunde und Kollegen

Das oberste Gebot sollte immer der Schutz der anderen sein. Wenn Sie eine Erkältung haben, sollten Sie so oft wie möglich Ihre Hände waschen oder ein desinfizierendes Mittel benutzen. Außerdem sollten Sie von sich aus auf den sonst üblichen Handschlag verzichten. Gegebenenfalls können Sie Ihr Verhalten erläutern, um Missverständnissen vorzubeugen. 

Falls Sie andere Menschen normalerweise mit einer Umarmung oder einem Kuss begrüßen, sollten Sie im Falle einer Erkältung auch darauf verzichten, empfehlen Gesundheitsexperten. Am besten schützen Sie Ihre Arbeitskollegen aber natürlich, indem Sie zu Hause bleiben, statt krank zur Arbeit zu gehen.

Rücksicht auch bei großen Veranstaltungen 

Wo es geht, sollten Sie Termine, bei denen Sie vielen Menschen begegnen, besser verschieben. Das gilt zum Beispiel für Besuche im Fitnessstudio oder Schwimmbad, aber auch Theater- oder Konzertbesuche mit mehreren Terminmöglichkeiten. 

Bei Terminen, die Sie zwingend wahrnehmen müssen – zum Beispiel im Job – sollten Sie rechtzeitig Medikamente gegen Ihre Symptome einnehmen und beispielsweise bei einem Hustenanfall den Raum verlassen. 

Bloß nicht "Gesundheit" sagen?

Experten empfehlen, dem Knigge zu folgen und sich beim Naseputzen unauffällig zu verhalten: Schnäuzen Sie sich leise, und drehen Sie sich dabei leicht von Ihren Mitmenschen weg. Generell gilt: Papiertaschentücher sind wesentlich hygienischer als Stofftaschentücher. Doch entsorgen Sie die Taschentücher so schnell wie möglich im Papierkorb, sie gehören nicht auf den Schreibtisch.

Lange Zeit wurde Kindern beigebracht, "Gesundheit" zu sagen, wenn jemand niest. Für kurze Zeit gab es schließlich eine offizielle Erkältungs-Knigge-Empfehlung, dass man beim Niesen einer anderen Person nicht mehr "Gesundheit" wünschen solle. Allerdings ist der Gebrauch des Ausspruchs in der Gesellschaft so tief verankert, dass es von viel mehr Menschen als höflich angesehen wird, "Gesundheit" zu sagen, als dass man es nicht sagt. 

Der Knigge empfiehlt deshalb, zumindest beim ersten Niesen "Gesundheit" zu wünschen. Damit verbunden ist häufig auch die Frage, ob Sie sich selbst entschuldigen müssen, wenn Sie niesen oder husten. Der Knigge empfiehlt hier, sich nur dann zu entschuldigen, wenn durch das Niesen oder Husten ein Gespräch unterbrochen wurde. Für die Körperreaktion selbst sind die Betroffenen schließlich nicht verantwortlich. 

Hand vor den Mund: Ja oder nein?

Wenn Sie beim Husten oder Niesen Ihre Hand vor den Mund halten, landen die Bakterien – Taschentuch hin oder her – auch auf der Hand. Das bedeutet wiederum eine erhöhte Ansteckungsgefahr für alle, die Sie berühren – etwa beim Händeschütteln.

Aber auch beim nächsten Griff an die Türklinke oder dem Druck auf den Fahrstuhlknopf werden die Krankheitserreger leicht weiter verbreitet. Sie haften auch auf Telefonhörern oder Haltestangen in Bus und Bahn. Besser ist es deshalb, in die Armbeuge zu husten oder zu niesen.


Generell gilt: Regelmäßiges Händewaschen hilft, die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Verwendete Quellen:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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