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Pilzvergiftung: Bei Verdacht auf Pilzvergiftung Erbrochenes sicherstellen

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Gesundheitsgefahr  

Bei Verdacht auf Pilzvergiftung Erbrochenes sicherstellen

08.11.2017, 09:30 Uhr | Teresa Nauber, dpa-tmn

Pilzvergiftung: Bei Verdacht auf Pilzvergiftung Erbrochenes sicherstellen. Achten Sie beim Sammeln auf die Pilzsorte. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/FORGEM)

Achten Sie beim Sammeln auf die Pilzsorte. (Quelle: FORGEM/Thinkstock by Getty-Images)

Pilzhochsaison ist leider auch Vergiftungszeit: Muss sich jemand nach dem Verzehr eines Pilzgerichts übergeben, kann das auf eine Pilzvergiftung deuten. Helfer sollten das Erbrochene sicherstellen, nachdem sie den Rettungsdienst und den Giftnotruf alarmiert haben, rät das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Berlin.

Essensreste liefern wichtige Hinweise

Die Masse wie auch mögliche Essensreste könnten den Experten wertvolle Hinweise liefern und sollten ihnen bei ihrem Eintreffen daher überreicht werden. Zusätzliches Erbrechen sollten Helfer aber nicht herbeiführen.

Auf Hausmittel zum Beispiel gegen Übelkeit sollte man dann verzichten, warnt das Deutsche Rote Kreuz. Wird jemandem innerhalb von vier Stunden nach dem Verzehr von Pilzen übel, erbricht er sich, krampft, wirkt er verwirrt, ist er schläfrig oder unruhig, so sind dies Anzeichen für eine Vergiftung. 

Symptome treten innerhalb von vier Stunden auf

Weitere erste Anzeichen für eine Pilzvergiftung sind dem DRK zufolge: Krämpfe, Schweißausbrüche, geistige Verwirrtheit, Unruhe oder Schläfrigkeit. Sie machen sich oft innerhalb der ersten vier Stunden nach dem Verzehr bemerkbar. Treten die Symptome erst nach mehr als vier Stunden auf, kann eine schwere Vergiftung dahinter stecken. Der Betroffene schwebt dann in unmittelbarer Lebensgefahr.

Wichtige Informationen an den Giftnotruf weitergeben

Ob leicht oder schwer: Bei einem Verdacht auf Pilzvergiftung müssen Betroffene oder Menschen in ihrem Umfeld in jedem Fall die Notrufnummer 112 anrufen und anschließend den Giftnotruf unter der Nummer 030/19240 kontaktieren.

Bis der Rettungswagen eintrifft, gilt es, den Vergifteten zu beruhigen. Atmet er normal, liegt er am besten in stabiler Seitenlage. Atmet er nicht und ist nicht ansprechbar, muss jemand Erste Hilfe leisten und mit einer Herzdruckmassage beginnen.

Helfer erkundigen sich beim Betroffenen am besten, wann er welche Pilzart gegessen und wann er die ersten Beschwerden bekommen hat. Wichtige Informationen für den Rettungsdienst und den Giftnotruf sind auch die Art, der Zustand, die Lagerung sowie der Transport der Pilze.

Was Sie beim Sammeln von Pilzen beachten sollten, lesen Sie hier.

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