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Was sind Viren? Der Aufbau der Krankheitserreger


Viruserkrankungen
Was sind Viren? Der Aufbau der Krankheitserreger

kk (CF)

Aktualisiert am 18.10.2012Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprĂŒfter Inhalt
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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Der Aufbau von Viren ist eigentlich recht schlicht. Gerade daran liegt es aber, dass sich die kleinen Krankheitserreger schnell verÀndern und anpassen können, und daher teilweise nur schwer zu bekÀmpfen sind.

Unterschiede des Erbmaterials

Viren setzen sich je nach Exemplar aus nur zwei oder drei Teilen zusammen. Sie enthalten Erbmaterial, das entweder aus einer DesoxyribonukleinsĂ€ure, auch DNS oder DNA genannt, besteht, oder aus RibonukleinsĂ€ure, abgekĂŒrzt auch RNA oder RNS genannt. Wissenschaftler sprechen daher von sogenannten RNA- und DNA-Viren, die sich in ihrer Struktur unterscheiden. Das Erbmaterial ist bei einigen der Krankheitserreger wie ein Faden geformt, bei anderen ist es ringförmig. Je nach ihrer GrĂ¶ĂŸe können Viren entweder nur vier oder bis zu einigen hundert Genen aufweisen, berichtet die Wissenschaftssendung "Planet Wissen" der Fernsehsender WDR, SWR und BR-alpha.

Aufbau eines Virus

Das Erbmaterial der Viren wird von dem sogenannten Kapsid umgeben, einer Eiweißstruktur, die den Erbinformationen sozusagen als Verpackung dient. Das Kapsid besteht aus einer fĂŒr jeden Virus-Typ festgelegten Anzahl von Untereinheiten, die Kapsomeren genannt werden. Auch die Kapsomeren bestehen in ihrem Aufbau aus weiteren Eiweiß-Untereinheiten: Den Protomeren. Unter bestimmten Voraussetzungen, nĂ€mlich wenn das Kapsid direkt mit der NukleinsĂ€ure des Erbmaterials verbunden ist, wird es auch Nukleokapsid genannt. Das Innere des Kapsids wird als Kern oder Core bezeichnet.

Aus der Anordnung der Kapsomeren ergibt sich fĂŒr jeden Virus eine charakteristische Form. Einige Viren haben daher einen wĂŒrfelförmigen oder kubischen Aufbau, andere zeigen eine zwanzigflĂ€chige Form (ikosaedrisch), einige sind schraubenförmig in einer sogenannten Helix aufgebaut oder haben eine Fadenform. (Welche Arten von Viren gibt es eigentlich?)

Viren mit Kapsid-HĂŒlle

Bei einigen Viren ist der oben beschriebene Aufbau nun komplett. Bei anderen ist das Kapsid dagegen zusĂ€tzlich von einer HĂŒlle umgeben. Diese setzt sich aus sogenannten Lipiden zusammen, also natĂŒrlichen Stoffen, die grĂ¶ĂŸtenteils nicht wasserlöslich sind. Die Lipide sind zudem durchsetzt von Proteinen (Eiweißen) und Glykoproteinen (Eiweiße mit Zuckeranlagerungen). Glykoproteine werden auch Spikes (Zacken, Stachel) genannt, weil sie aus der HĂŒlle des Virus hervorragen. (Viren und Bakterien im Vergleich: Die Unterschiede)

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine Ă€rztliche Beratung und dĂŒrfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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