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Wenn die HarnsÀure im Blut zu hoch oder zu niedrig ist

CQ, Julia Klinkusch

Aktualisiert am 03.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Man sieht mehrere Blutteströhrchen.
Ob der HarnsÀurewert zu hoch oder zu niedrig ist, kann eine Blutuntersuchung zeigen. (Quelle: solarseven/getty-images-bilder)
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Ist die HarnsÀure im Blut zu niedrig oder zu hoch, kann das mit Erkrankungen zusammenhÀngen. So können hohe Werte etwa Gicht hervorrufen. Auch die ErnÀhrung spielt eine Rolle. Welche Werte gelten als normal?

Das Wichtigste im Überblick


  • Wie hoch sind die Normwerte fĂŒr HarnsĂ€ure im Blut?
  • Was sagt der HarnsĂ€urewert im Blut aus?
  • Woran merkt man erhöhte HarnsĂ€urewerte?
  • Wie lassen sich hohe HarnsĂ€urewerte senken?

HarnsÀure ist ein Produkt des Purinstoffwechsels. Purine sind Bausteine von NukleinsÀuren, die wiederum Bestandteil unseres Erbguts (DNA) sind. Im Normalfall besteht ein Gleichgewicht zwischen Herstellung und Abbau von Purinen.


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Dieses Gleichgewicht kann jedoch gestört werden durch Erkrankungen, Medikamente oder bestimmte ErnÀhrungsgewohnheiten. GerÀt der Purinstoffwechsel aus der Balance, können sich die HarnsÀurewerte im Blut verÀndern.

Bei vielen Menschen sind die HarnsÀurewerte erhöht. Etwa 20 Prozent aller MÀnner sind von einer HyperurikÀmie, also zu viel HarnsÀure im Blut, betroffen. Bei Frauen erhöhen sich die Werte meist erst nach den Wechseljahren.

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Wie hoch sind die Normwerte fĂŒr HarnsĂ€ure im Blut?

Die Normwerte fĂŒr HarnsĂ€ure bei MĂ€nnern liegen bei 3,6 bis 8,2 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder 214 bis 488 Mikromol pro Liter (”mol/l). Die Normwerte fĂŒr Frauen liegen bei 2,3 bis 6,1 mg/dl oder 137 bis 363 ”mol/l.

Was sagt der HarnsÀurewert im Blut aus?

Im Normalfall scheidet der Körper HarnsÀure zu zwei Dritteln mit dem Urin und den Rest mit dem Stuhl aus. Gelingt das nicht mehr ausreichend, beispielsweise aufgrund einer Nierenkrankheit, verÀndern sich die Blutwerte. Ein zu hoher oder zu niedriger Wert von HarnsÀure im Blut kann unterschiedliche Ursachen haben.

Zu niedrige HarnsÀurewerte (HypourikÀmie) sind meist eine Folge von:

  • Störungen im Purinstoffwechsel,
  • Lebererkrankungen oder einer
  • Überdosierung von Allopurinol (ein Medikament bei Gicht).

Zu hohe HarnsÀurewerte können folgende Ursachen haben:

  • NierenschwĂ€che,
  • Alkoholkonsum,
  • Behandlung mit entwĂ€ssernden Medikamenten (Diuretika),
  • Behandlung mit Krebsmedikamenten (Zytostatika),
  • Strahlentherapie,
  • eine zu hohe Eigenproduktion von Purinen,
  • zu hohe Purinzufuhr durch die Nahrung,
  • Übergewicht durch falsche ErnĂ€hrung oder
  • Diabetes.

Zu hohe Werte kommen hÀufiger vor als zu niedrige. Steigt die HarnsÀurekonzentration im Blut zu stark an, kann das Blut die HarnsÀure nicht mehr lösen. Dann kann es passieren, dass sich HarnsÀurekristalle, sogenannte Urate, bilden. Diese lagern sich bevorzugt in den Nieren (als Nierensteine) und in den Gelenken ab.

In letzterem Fall kann das zu Gicht fĂŒhren. Am hĂ€ufigsten betroffen ist das Gelenk der großen Zehe, weshalb ein Gichtanfall dort meist zuerst auftritt. Aber auch die Kniegelenke sind hĂ€ufiger betroffen.

Woran merkt man erhöhte HarnsÀurewerte?

Erhöhte HarnsĂ€urewerte verursachen zunĂ€chst keine Symptome. Die Werte werden meist erst dann bestimmt, wenn der Arzt oder die Ärztin Gicht oder eine Nierenerkrankung vermutet. Deshalb sind die ersten Symptome von Gicht auch ein Hinweis auf erhöhte HarnsĂ€ure.

Der erste Gichtanfall kommt meist aus heiterem Himmel. Im betroffenen Gelenk macht sich ein stechender, sehr starker Schmerz bemerkbar. Die Stelle ist in den meisten FĂ€llen sehr berĂŒhrungsempfindlich, schmerzt bei Bewegung und ist mitunter gerötet.

Teilweise bilden sich in der NĂ€he der Gelenke auch sichtbare Knötchen (sogenannte Gichtknoten oder Gichttophi), bei denen es sich um verklumpte HarnsĂ€urekristalle handelt. Wer zu Gicht neigt, bei dem können weitere AnfĂ€lle auch durch Ă€ußere UmstĂ€nde ausgelöst werden. Dazu zĂ€hlt vor allem die ErnĂ€hrung.

Wie lassen sich hohe HarnsÀurewerte senken?

Hohe HarnsÀurewerte können zum einen medikamentös behandelt werden. Dazu nutzt man Wirkstoffe, die die Werte im Blut senken, sogenannte Urikostatika. Einer der am hÀufigsten verordneten Wirkstoffe ist Allopurinol.

Parallel zur medikamentösen Therapie sollten Betroffene auch ihren Lebensstil anpassen. Das bedeutet, den Alkoholkonsum verringern, Übergewicht abbauen und auf purinreiche Lebensmittel verzichten. Das sind insbesondere Fleisch, Wurst und Innereien, einige Fischsorten wie Sardinen, Sprotten, Forelle oder Thunfisch, Krusten- und Schalentiere sowie viele HĂŒlsenfrĂŒchte.

Auf dem Speiseplan sollte stattdessen viel Obst und GemĂŒse, Lebensmittel mit mehrfach ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren sowie ballaststoffreiche Nahrung stehen. Wenn es gelingt, den Lebensstil umzustellen und die Werte der HarnsĂ€ure im Blut zu senken, kann unter UmstĂ€nden die medikamentöse Therapie beendet werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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