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Schilddrüse: Ein krankes Organ wird oft nicht entdeckt


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Kranke Schilddrüse wird oft erst spät erkannt

dpa-tmn, cme

Aktualisiert am 24.07.2013Lesedauer: 3 Min.
Schilddrüse: Ein krankes Organ wird oft zu spät entdeckt.
Eine kranke Schilddrüse wird oft zu spät entdeckt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Die Schilddrüse ist ein rätselhaftes Organ: Kaum jemand weiß, was sie eigentlich macht. Doch wird sie krank, gerät der ganze Stoffwechsel durcheinander. Das hat Folgen, zum Beispiel für Blutdruck und Gewicht. Trotzdem werden Schilddrüsenstörungen oft erst spät erkannt. Mit einem einfachen Schlucktest Lesen Sie hier, wie Sie eine kranke Schilddrüse erkennen und weitere Fakten rund um das Organ.

Schilddrüse beeinflusst Blutdruck und Gewicht

Die Schilddrüse sitzt am Hals unterhalb des Kehlkopfes. Ihre Aufgabe: Den Körper mit den Hormonen Thyroxin und Trijodthyronin zu versorgen und dadurch den Stoffwechsel zu regulieren. So beeinflussen die Schilddrüsenhormone beispielsweise den Fettstoffwechsel, die Schweißproduktion und die Darmtätigkeit. Außerdem wirken sie auf das Herz-Kreislauf-System: Die Hormone können die Blutgefäße erweitern, den Herzschlag beschleunigen und den Blutdruck erhöhen.

Herzrasen und Schlafstörungen als Warnzeichen

Ob man an einer Fehlfunktion der Schilddrüse leidet, ist oft schwer zu erkennen. Denn eine Störung verläuft schleichend und es gibt keine eindeutigen Symptome. Zudem sind die Beschwerden am Anfang so gering, dass sie nicht mit einer Funktionsstörung in Verbindung gebracht werden. So kann sich eine Überfunktion dadurch zeigen, dass die Betroffenen abnehmen, obwohl sie genug essen, schneller schwitzen und Muskeln abbauen. Weitere Symptome sind Haarausfall, Konzentrationsstörungen, Herzrasen und Schlafstörungen. Der Stoffwechsel ist sozusagen beschleunigt.

Schlucktest erkennt vergrößerte Schilddrüse

Ein simpler Schlucktest kann helfen, eine vergrößerte Schilddrüse zu erkennen, von der schätzungsweise jeder dritte Erwachsene in Deutschland betroffen ist. Da Veränderungen des Organs oft nicht zu spüren sind, sollte jeder Erwachsene regelmäßig seinen Hals kontrollieren. Das rät Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten. Benötigt werden für den Test ein Handspiegel und Glas Wasser.

Den Spiegel hält man so, dass man den Teil des Halses zwischen Kehlkopf und Schlüsselbein sehen kann. Dann nimmt man mit in den Nacken gelegtem Kopf einen Schluck Wasser. Treten während des Schluckens unterhalb des Kehlkopfes Schwellungen hervor, sollten Betroffene einen Facharzt wie Internist oder Endokrinologe aufsuchen, rät Wesiack. Dieser tastet die Schilddrüse ab, um festzustellen, ob sie tatsächlich vergrößert ist oder andere Erkrankungen bestehen. Dann werden eventuell weitere Untersuchungen veranlasst. Ärzte raten generell, ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig die Schilddrüse beim Arzt untersuchen zu lassen.

Schluckstörungen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Kann die Schilddrüse nicht genug Hormone herstellen, spricht man von einer Unterfunktion. Die Folge: Der Stoffwechsel funktioniert nur langsam. Blasse Haut, Müdigkeit, Frieren und Gewichtszunahme sind typisch für die Erkrankung. Auch Probleme beim Schlucken sowie ein Druck- und Engegefühl im Hals sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Allerdings kann auch ein ständiger Hustenreiz, Räusperzwang und eine belegte Stimme auf eine Unterfunktion oder eine Entzündung der Schilddrüse hinweisen.

Vorbeugen ist kaum möglich

Vorbeugen kann man einer Schilddrüsenstörung kaum. Und auch eine Heilung ist in den meisten Fällen nicht möglich. Doch es gibt verschiedene Ansätze, die Krankheit in den Griff zu bekommen. Je nachdem, welche Ursache die Funktionsstörung hat, kann sie entweder mit Medikamenten oder einer Strahlentherapie behandelt werden. Auch das Entfernen der Schilddrüse ist möglich. Bei einer Unterfunktion erhalten die Betroffenen Medikamente, welche die fehlenden Hormone ersetzen. Werden sie ein Leben lang regelmäßig eingenommen, ist der Krankheitsverlauf unkompliziert.

Millionen Deutsche sind betroffen

Genaue Zahlen darüber, wie viele Menschen in Deutschland eine kranke Schilddrüse haben, gibt es nicht. Experten gehen jedoch davon aus, dass Millionen Deutsche betroffen sind. Frauen haben deutlich häufiger eine Schilddrüsenstörung als Männer. Die meisten Betroffenen erkranken erst nach dem 40. Lebensjahr. Eine unbehandelte Funktionsstörung kann unter anderem zu Herzrhythmusstörungen und Muskelschwund führen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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