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Borreliose: Behandlung, Therapie und Vorbeugung

Borreliose-Therapie  

Behandlung und Therapie einer Borreliose

25.04.2016, 15:43 Uhr | ah (CF)

Borreliose: Behandlung, Therapie und Vorbeugung. Borreliose-Therapie: Je früher, desto besser. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Borreliose-Therapie: Je früher, desto besser. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Borreliose-Therapie ist unvermeidlich, wenn durch einen Zeckenbiss Borreliose-Bakterien (Borrelien) in den Organismus gelangt sind. Die Behandlung erfolgt in der Regel durch die Gabe von Antibiotika und dauert zwischen zwei und vier Wochen.

Borreliose-Therapie: Je früher, desto besser

Um Komplikationen zu vermeiden, sollte so früh wie möglich mit der Behandlung begonnen werden. Problematisch wird es, wenn die Krankheit zu spät erkannt oder mit der Therapie zu spät begonnen wird.

Bei einer Lyme-Borreliose (auch Lyme Krankheit genannt) kann es im schlimmsten Fall zu dauerhaften Schäden kommen. Dazu zählen beispielsweise Gelenkprobleme, chronischen Schmerzen oder sogar neurologischen Schäden (Neuroborreliose).

Borreliose ist fast immer heilbar

Keine Panik nach einem Zeckenstich: Nur etwa jede fünfte Zecke trägt überhaupt Borrelien in sich. Falls es tatsächlich zu einer Ansteckung kommt, heilt diese nach Ansicht von Experten zu 70 bis 90 Prozent ohne negative gesundheitliche Folgen auch wieder aus.

Dennoch ist es ratsam, schon bei geringstem Verdacht, einen Arzt aufzusuchen. Die Behandlung einer Borreliose erfolgt durch die Gabe von Antibiotikum. Bei frühzeitigem Therapiebeginn werden diese meist über einen Zeitraum von zwei Wochen eingenommen.

Fortgeschrittene Borreliose behandeln

Im fortgeschrittenem Krankheitsstadium kann die Therapie längere Zeit in Anspruch nehmen. Es kann von Nöten sein, dass Medikamente als Infusion verabreicht werden. Die Therapie einer fortgeschrittenen Borreliose kann selbst dann erfolgreich verlaufen, wenn die Krankheit Jahre lang unbehandelt geblieben ist.

Borreliose vorbeugen – geht das?

Forschern ist es gelungen, ein Gel zu entwickeln, das verhindern soll, dass eine Borreliose entsteht. Nach dem Zeckenbiss soll es auf der Haut Borrelien – die Auslöser der Infektion – unschädlich machen. Derzeit befindet sich das Medikament in der Testphase. Für den Fall einer Zulassung wäre dies die erste Form der Borreliose-Prophylaxe.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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