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Fango: Mit Heilschlamm gegen Rückenschmerzen

Rückenschmerzen  

Fango: Mit Heilschlamm gegen Rückenschmerzen

12.12.2013, 13:49 Uhr | df (CF)

Unter den alternativen Konzepten gegen Rückenschmerzen hat sich die Fango-Packung vielfach bewährt. Vor allem eine warme oder heiße Anwendung wird empfohlen.

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit

Allein in Deutschland klagt mehr als die Hälfte der Erwachsenen über gelegentliche Nacken-, Rücken- und/oder Schulterprobleme. Trotz zahlreicher Präventionsmaßnahmen der Krankenkassen sowie einer breiteren Aufklärung scheint die Anzahl der Rückenschmerzpatienten nur eine Tendenz zu kennen: nach oben.

Wer von Physiotherapie bis hin zu Spezialmatratzen schon so ziemlich alles ausprobiert hat, wirft nicht selten das Handtuch. Dabei versprechen erprobte, alternative Heilmethoden durchaus Linderung. Ein gutes Beispiel dafür ist das Fango, bei dem Schlamm aus vulkanischem Mineralgestein appliziert wird.

Besondere Zusammensetzung erfordert einjährige Reife

Dieser Schlamm muss mindestens ein Jahr reifen, bevor er zum ersten Mal aufgetragen werden kann. Hierbei handelt es sich nicht um einen einfachen Matsch, sondern um eine grün-grau-bräunliche Masse, die aus Kieselsäure, Magnesium, Eisenoxyd, Aluminiumoxyd sowie organischer oder anorganischer Tonerde besteht. Ihre medizinische Wirksamkeit entfaltet diese Zusammensetzung erst nach einiger Zeit, weshalb die besagte Ein-Jahr-Frist gewahrt werden sollte.

Das Heranreifen geht an der frischen Luft vonstatten. Dabei muss der Fango-Schlamm nicht nur mit Sonnenlicht und Luft, sondern auch mit Thermalwasser in Verbindung kommen. Letzteres enthält Salz, Jod und Brom, was letztendlich die Heilkräfte des Schlamms ausmachen soll.

Die Applikation erfolgt als Umschlag, Packung oder Bad. Bei Rückenschmerzen empfiehlt sich eine warme bis heiße Schlammmasse, da die Wärme zur Blutzirkulation beiträgt. Ansonsten kann Fango aber auch im Rahmen einer kalten Anwendung oder sogar als Nahrungsergänzung stattfinden.

Ursprung in Italien

Ihren Ursprung hat die Methode in Italien, genauer gesagt in den Thermen von Sizilien. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland bekannte Fango-Zentren, darunter die Eifel, Bad Neuenahr oder der Laacher See. Neben dem traditionellen, italienischen Abano-Fango hat sich im Zuge dessen auch der deutsche Eifel-Fango etabliert.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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