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Das hilft wirklich bei Völlegefühl

dpa, fsy

Aktualisiert am 06.06.2018Lesedauer: 2 Min.
Völlegefühl: Wer sich den Bauch vollgeschlagen hat, sollte anschließend tunlichst auf einen Absacker verzichten.
Wer sich den Bauch vollgeschlagen hat, sollte anschließend tunlichst auf einen Absacker verzichten. (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wer beim Essen über die Stränge schlägt, hilft sich anschließend gerne mit einem Schnaps. Das regt die Verdauung an, denken viele. Doch diese weit verbreitete Annahme ist falsch. Warum Schnaps der Verdauung sogar schaden kann und was wirklich gegen Völlegefühl hilft, lesen Sie hier.

Schnaps nein, Kräuterlikör vielleicht, Pfefferminztee ja: Wer sich diese Regel merkt, kann nach einem üppigen Essen schnell das lästige Völlegefühl loswerden. Die Ernährungsexpertin Michaela Bänsch von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement / BSA-Akademie in Saarbrücken erklärt die Zusammenhänge.


Diese Lebensmittel fördern die Verdauung

Äpfel
Kaffee
+12

Schnaps verlangsamt die Verdauung

Nach einem üppigen Essen kann ein Schnaps zwar dazu beitragen, das Völlegefühl zu mindern. Denn der Alkohol entspannt die Magenmuskulatur. Trotzdem ist Schnaps Bänsch zufolge keine gute Wahl, weil der Alkohol zugleich dazu führt, dass die Magenmuskulatur weniger kräftig als sonst pumpt. Der Mageninhalt erreicht dadurch den Darm langsamer. Das heißt, das Essen bleibt im Endeffekt länger im Magen. Je hochprozentiger, desto langsamer wird verdaut.

Kräuterlikör ist die bessere Wahl

Liköre enthalten zwar auch Alkohol, bieten aber einen entscheidenden Vorteil gegenüber Schnaps: In ihnen stecken ätherische Öle aus pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Ingwer, Anis, Artischocke, Kümmel und Kamille. Die Öle schützen laut Bänsch vor Blähungen, Völlegefühl, Bauchkrämpfen und anderen Verdauungsbeschwerden. Damit die Öle wirken können, bedürfen sie eines sogenannten Trägermediums – in diesem Fall Alkohol. Mit Wasser alleine, zum Beispiel als Kräutertee, würde es nicht funktionieren. Eine Ausnahme ist Pfefferminze.

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Geheimwaffe bei Völlegefühl: Pfefferminztee

In Form von Teeblättern verbinden sich ihre ätherischen Öle schnell mit dem Teewasser. Ein Pfefferminztee könne so zum gewünschten Erfolg führen und das Völlegefühl ganz ohne Alkohol reduzieren, sagt Bänsch. Denn der Tee stört die Verdauung nicht. Die Ernährungsexpertin empfiehlt darüber hinaus einen Verdauungsspaziergang. Der hat außerdem den Vorteil, dass sich ein paar der zuvor angefutterten Kalorien gleich wieder abbauen lassen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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