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Sonnenallergie: Sonnencreme als Ursache?

Sonnenallergie  

Sonnenallergie: Sonnencreme als Ursache?

02.06.2014, 15:40 Uhr | hm (CF)

Sonnencreme sollte empfindliche Haut eigentlich vor der Sonne schützen. Doch immer wieder hört man, dass eine Sonnenallergie durch Sonnencreme erst ausgelöst wird. Kann Sonnencreme tatsächlich die Ursache für eine Sonnenallergie sein?

Sonnenallergie durch Sonnencreme – ist das möglich?

Es hört sich widersinnig an, doch Sonnencreme kann tatsächlich die Ursache für eine Sonnenallergie sein. Dies trifft allerdings nur bei bestimmten Arten der Sonnenallergie zu. Mediziner unterscheiden zwischen drei Arten der Sonnenallergie: die polymorphe Lichtdermatose (PLD), die sogenannte Mallorca-Akne und die photoallergische Reaktion.

Die PLD ist die häufigste Form der Sonnenallergie, deren genaue Ursachen noch nicht vollständig erforscht sind. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass diese Form der Sonnenallergie durch Sonnencreme ausgelöst wird.

Die Mallorca-Akne ist für Laien nur schwer von der PLD zu unterscheiden, da sich die Symptome ähneln. Allerdings kann – im Gegensatz zur PLD – diese Form der Sonnenallergie durch Sonnencreme entstehen. Ursache für die Erkrankung scheint nämlich die Kombination von Sonnenlicht, Emulgatoren und Fetten zu sein. Diese Substanzen sind in vielen Sonnencremes enthalten.

Bestimmte Inhaltsstoffe als Ursache

Wenn Sie unter der Mallorca-Akne leiden, sollten Sie unbedingt darauf achten, emulgator- und fettfreie Sonnenschutzmittel zu verwenden. Überprüfen Sie auch andere Kosmetikprodukte wie After-Sun- und Hautlotionen auf diese Inhaltsstoffe und wechseln Sie gegebenenfalls das Produkt, zumindest während des Urlaubs.

Die Ursache für eine photoallergische Reaktion ist, dass bestimmte Stoffe Allergien hervorrufen, wenn sie der Sonne ausgesetzt werden. Hierzu gehören bestimmte Medikamente wie Antibiotika und Antidepressiva, allerdings kann auch diese Sonnenallergie durch Sonnencreme ausgelöst werden. Ursache sind Substanzen, die in UV-Lichtfiltern verwendet werden. Auf welche Substanzen genau Ihr Körper dabei reagiert, kann nur ein Hautarzt feststellen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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