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Blase am Fuß behandeln: Schnelle Hilfe


Blase am Fuß behandeln: Schnelle Hilfe

hm (CF)

Aktualisiert am 28.08.2017Lesedauer: 2 Min.
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Eine Blase am Fuß darf nicht aufgestochen werden, ansonsten besteht die Gefahr einer Entzündung.
Eine Blase am Fuß darf nicht aufgestochen werden, ansonsten besteht die Gefahr einer Entzündung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Nach einer langen Wanderung oder bei neuen Schuhen: Eine Blase am Fuß ist schmerzhaft und kann zu Entzündungen führen, wenn sie sich öffnet. Reagieren Sie daher umgehend und behandeln Sie eine Blase mit Umsicht.

Eine Blase am Fuß umgehend behandeln

Ob groß oder klein, ob eine oder viele – grundsätzlich gilt: Ist eine Blase am Fuß geschlossen, stechen Sie diese nicht auf, denn die Haut über der Blase schützt die Wunde vor Keimen. Spezielle Blasenpflaster sorgen dafür, dass die Blase sich nicht öffnet und durch Reibung weiter ausdehnt. Die weitverbreitete Ansicht, Wunden am besten an der Luft heilen zu lassen, gilt nicht mehr – vielmehr sollte die Wunde feucht gehalten werden. Blasenpflaster sorgen "für ein feuchtes Milieu", das die Wundheilung unterstützt, wie die "Apotheken Umschau" erklärt. Sie empfiehlt außerdem: "Lassen Sie das Blasenpflaster so lange auf der verletzten Haut, bis es sich von selbst ablöst."

Hat eine Blase sich geöffnet, desinfizieren Sie die Wunde möglichst umgehend mit einem entsprechenden Desinfektionsmittel, das Sie in der Apotheke erhalten. Auch hier empfiehlt es sich, anschließend ein Blasenpflaster auf die Wunde zu kleben. Keine Sorge: Die feuchte Wunde kann nicht mit dem Pflaster verkleben. Entfernen Sie in keinem Fall die Haut über der Wunde, denn diese schützt auch weiterhin vor Entzündungen und Infektionen.


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Wann Sie einen Arzt konsultieren sollten

Falls die Blase besonders groß ist, sich keine Heilung einstellt und eine gelbliche Flüssigkeit bildet, sollten Sie rasch einen Arzt aufsuchen. Diese Anzeichen können leicht zu einer Entzündung der Wunde führen, die sich im schlimmsten Falle weiter im Körper ausbreitet. Wichtig ist auch, dass Sie gegen Tetanus geimpft sind – gegebenenfalls muss der Schutz aufgefrischt werden.

Sind Sie Diabetiker, sollten Sie auch bei kleineren Wunden lieber einen Arzt aufsuchen und sich behandeln lassen, um einer Nervenschädigung vorzubeugen. Auch leiden an Diabetes mellitus Erkrankte oft unter einer schlechteren Wundheilung, sodass Sie als Betroffener Ihre Füße regelmäßig nach Verletzungen untersuchen sollten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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