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Erhöhter Augeninnendruck: Ursachen und Risikofaktoren

Hinweis auf Glaukom  

Erhöhter Augeninnendruck: Ursachen und Risiken

02.07.2018, 09:53 Uhr | uc (CF), mw, t-online.de

Erhöhter Augeninnendruck: Ursachen und Risikofaktoren. Augendruck messen: Eine Untersuchung beim Augenarzt zeigt, ob der Augeninnendruck erhöht ist. (Quelle: Getty Images/gilaxia)

Augendruck messen: Eine Untersuchung beim Augenarzt zeigt, ob der Augeninnendruck erhöht ist. (Quelle: gilaxia/Getty Images)

Ein dauerhaft erhöhter Augeninnendruck weist oft auf ein Glaukom (Grüner Star) hin. Menschen ab 40 sollten ihn daher regelmäßig beim Augenarzt messen lassen. Wie ein erhöhter Augendruck entsteht und wer besonders gefährdet ist, erfahren Sie hier.

Was versteht man unter Augeninnendruck?

Der Augeninnendruck – medizinisch Tensio – bezeichnet den Druck, der vom Inneren des Auges nach Außen geht. Er hält das Auge in Form. Durch einen erhöhten Druckwert kann es zu einer verstärkten Krafteinwirkung auf den Sehnerv kommen. Die Folge kann ein Glaukom (Grüner Star) mit Schädigung des Sehnervs sein.

Was sind die Grenzwerte für den Augeninnendruck?

  • Ein normaler Augendruck liegt bei einem Wert zwischen 10 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) und 20 mmHg.
  • Zwischen 21 und 23 mmHg gilt der Augeninnendruck als grenzwertig.
  • Als hoher Augeninnendruck gilt ein Wert ab 24 mmHg.

Wie entsteht ein hoher Augendruck?

Hinter der Pupille und der Regenbogenhaut, die auch als Iris bekannt ist, wird im Augeninneren ständig eine Flüssigkeit produziert. Dieses sogenannte Kammerwasser fließt im Normalfall durch einen Winkel zwischen Regenbogenhaut und Hornhaut, dem sogenannten Kammerwinkel, wieder aus dem Auge ab. Wenn dies nicht möglich ist, kommt es zu Augenkrankheiten. Der Augeninnendruck schwankt üblicherweise im Laufe des Tages. In der Regel ist er morgens am höchsten und fällt im Laufe des Tages ab.

Was sind die Ursachen für erhöhten Augeninnendruck?

Die Ursachen für einen erhöhten Innendruck der Augen liegen darin begründet, dass das Kammerwasser nicht richtig abfließen kann, nicht aber an  einer Überproduktion von Kammerwasser. Fließt das Kammerwasser nicht richtig ab, ist das sogenannte Trabekelwerk, das für den Abtransport des Kammerwassers zum Kammerwinkel zuständig ist, krankhaft verändert.

Welche Risikofaktoren begünstigen hohen Augeninnendruck?

Zu den Risikofaktoren für einen erhöhten Augendruck zählen:

  • Alter
  • starke Kurz- oder Weitsichtigkeit
  • familiäre Vorbelastung
  • Verletzungen und Entzündungen des Auges
  • zu niedriger oder zu hoher Blutdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlafapnoe, Diabetes mellitus, Migräne
  • Medikamente, die die Pupille erweitern (zum Beispiel Antidepressiva)

Wie stellt der Augenarzt die Diagnose?

Eine Früherkennungsuntersuchung beim Augenarzt ist ab dem 40. Lebensjahr empfehlenswert. Liegt ein erhöhtes Risiko vor, zum Beispiel wenn Sie an Diabetes mellitus erkrankt sind oder es in Ihrer Familie bereits Fälle mit Grünem Star gibt, sollten Sie einer jährlichen Untersuchung ab dem 35. Lebensjahr zustimmen.

Der Arzt misst den Druck der Augen durch eine sogenannte Tonometrie. Liegt der Wert über 21 mmHg, stellt er die Diagnose "erhöhter Augeninnendruck".

Wichtig: Wenn bei Ihnen einmalig ein erhöhter Augeninnendruck gemessen wurde, ist dies noch kein Grund zur Besorgnis. Es könnte sich dabei noch um eine natürliche Schwankung handeln. Um verlässliche Werte bezüglich des Augeninnendrucks zu ermitteln, müssen über den Tag verteilt mehrere Messungen vorgenommen werden.

Um den Augeninnendruck zu senken und ein Glaukom (Grüner Star) zu verhindern, gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten:

  • Medikamente (Augentropfen)
  • Laserbehandlung
  • Operation
  • Ernährungsumstellung
Verwendete Quellen:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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