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Augenkrankheiten: Früherkennung kann vorm Erblinden retten


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Früherkennung kann vorm Erblinden retten

dpa, t-online, cme

Aktualisiert am 04.05.2019Lesedauer: 2 Min.
Augen: Rund 1,6 Millionen Menschen leiden unter der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD). (Symbolbild)
Augen: Rund 1,6 Millionen Menschen leiden unter der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD). (Symbolbild) (Quelle: electravk/getty-images-bilder)
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Erst sind es nur Schatten oder Flecken vor den Augen, doch allmählich geht die Sehkraft verloren. Die häufigste Ursache am plötzlichen Erblinden sind die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), das Glaukom (Grüner Star) und die diabetische Retinopathie. Das Tückische daran: Die Betroffenen leben jahrelang ohne Symptome.

Rund 1,6 Millionen Menschen leiden unter der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Die unheilbare Krankheit mündet nicht in die vollständige Erblindung, denn das äußere Gesichtsfeld bleibt den Betroffenen erhalten – nur die Netzhautmitte wird bei AMD geschädigt.

Vorsicht bei Schatten im Blickfeld

Als größte Risikofaktoren der AMD gelten Rauchen, Bluthochdruck und eine intensive Belastung der Augen durch Licht und UV-Strahlung. Neben dem Alter ist auch eine erbliche Veranlagung ein Risikofaktor.

Erste Anzeichen sind etwa, dass Erkrankte nur noch schwer Details in Gesichtern erkennen. Im Blickfeld zeigen sich zudem häufig graue Schatten oder ein dunkler Fleck, weshalb sie Farben oder Buchstaben kaum noch wahrnehmen können. Außerdem erscheinen gerade Linien häufig verbogen.

Schleichendes Erblinden durch den Grünen Star

Die wohl tückischste Augenkrankheit ist der Grüne Star, auch Glaukom genannt. Knapp eine Million Menschen sind in Deutschland betroffen. Die Krankheit entsteht durch einen zu hohen Augeninnendruck, der bei jedem zehnten Patienten zur Erblindung führt.

Das Risiko für ein Glaukom nimmt mit dem Alter zu. Vorsicht ist geboten, wenn der Grüne Star bei Verwandten ersten oder zweiten Grades wie Eltern, Geschwister oder Großeltern schon einmal aufgetreten ist. Auch stark Kurzsichtige ab minus fünf Dioptrien sind gefährdet, genauso wie Diabetiker.

Bei einem Glaukom sind die Nervenfasern und Nervenzellen des Sehnervs sowie der Netzhaut geschädigt. Dem Betroffenen kommt es vor, als sei ein Teil des Blickfeldes wie ausradiert. Solche Ausfälle machen sich anfangs kaum bemerkbar, denn sie treten schleichend und zunächst am äußeren Gesichtsfeld auf. Mit der Zeit werden die Ausfälle dann allerdings immer größer.

Diabetes schädigt die Netzhaut

Bei der diabetischen Retinopathie werden durch die Zuckerkrankheit kleine Blutgefäße im Auge geschädigt, wodurch Betroffene im Extremfall erblinden. Mehr als 500.000 Menschen leiden hierzulande unter der Krankheit.

Vor allem Typ-1-Diabetiker sind gefährdet, an der Netzhaut zu erkranken. Aber auch Typ-2-Diabetiker kann es treffen, insbesondere, wenn der Blutzucker schlecht eingestellt ist.

Ein Anzeichen einer solchen diabetischen Netzhauterkrankung ist die Verschlechterung der Sehschärfe. Darüber hinaus wird die Sicht dadurch beeinträchtigt, dass das Gesichtsfeld eingeschränkt ist.

Früherkennung ist das A und O bei Augenkrankheiten

Besonders wichtig ist die jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt. Die Makuladegeneration und Glaukom sind nicht heilbar, der Verlauf lässt sich aber mit Medikamenten verlangsamen. Das gilt allerdings nur, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird. Dann kann zum Beispiel auch verhindert werden, dass Patienten durch den Grünen Star ihr Augenlicht verlieren.

Augenärzte raten daher, ab dem 40. Lebensjahr alle vier Jahre zum Vorsorgetermin beim Augenarzt zu erscheinen. Bei familiärer Vorbelastung sollte man den Check-up ab 30 jährlich durchführen lassen. Diese schmerzfreien Vorsorgeuntersuchungen werden allerdings nicht von der Krankenkasse bezahlt.

Nachrichtenagentur dpa
Eigene Recherche

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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