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Nebenschilddrüsenüberfunktion: Symptome und Ursachen

Erhöhter Kalziumspiegel  

Nebenschilddrüsenüberfunktion: Symptome und Ursachen

03.02.2015, 09:55 Uhr | tl (CF)

Eine Nebenschilddrüsenüberfunktion, auch Hyperparathyreoidismus genannt, führt in der Regel zu Störungen des Kalziumhaushalts im Körper. Hier erfahren Sie mehr über Symptome und Ursachen der Erkrankung.

Symptome einer Nebenschilddrüsenüberfunktion

Aufgrund des erhöhten Hormonspiegels, der bei einer Nebenschilddrüsenüberfunktion auftritt, steigt der Kalziumgehalt im Blut (Hyperkalzämie). Für Betroffene macht sich dies zu Beginn oft gar nicht bemerkbar. Treten doch Symptome auf, stehen sie im direkten Zusammenhang mit dem erhöhten Kalziumspiegel. Es kommt zu einer vermehrten Ausscheidung von Urin und einem gesteigerten Bedürfnis, zu trinken. Weitere Symptome sind Appetitlosigkeit, Übelkeit, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen und erhöhter Blutdruck.

Mögliche Folgen

Im Laufe der Zeit können auftretende Symptome starke Auswirkungen haben und weitere Krankheiten zur Folge haben. Nach Angaben des Portals "gesundheit.de" sind vor allem die Nieren betroffen. Die Entstehung von Nierensteinen, Kalkablagerungen und Nierenkoliken sind in der Regel mit starken Schmerzen verbunden.

In einem späteren Stadium der Nebenschilddrüsenüberfunktion wirkt sich diese auch auf die Knochen aus. So sind etwa rheumaartige Knochen- und Gelenkschmerzen möglich. Auch ein Abnehmen der Knochenmasse (Osteoporose) zählt zu den möglichen Folgen. Schließlich können sogar psychische Probleme auftreten, darunter Depressionen.

Ursachen der Erkrankung

Häufig sind Erkrankungen an der Nebenschilddrüse selbst die Ursache für eine Überfunktion. Es handelt sich dabei meist um hormonproduzierende Tumore der Nebenschilddrüse, welche in der Regel gutartig sind. In nur weniger als einem Prozent aller Fälle sind bösartige Karzinome für die Symptome verantwortlich, informiert das Gesundheitsportal "Onmeda".

In seltenen Fällen sorgt eine Erbkrankheit für die Nebenschilddrüsenüberfunktion. Das sogenannte MEN-Syndrom kann bei einem primären Hyperparathyreoidismus die Ursache sein. Ein sekundärer Hyperparathyreoidismus wird hingegen durch Erkrankungen verursacht, die nicht von der Nebenschilddrüse selbst ausgehen. Dazu gehören laut "Apotheken Umschau" zum Beispiel chronische Nieren- und entzündliche Darmerkrankungen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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