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Wie sich ein gestresster Magen beruhigen lässt

t-online, Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 04.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Frauen leiden doppelt so häufig am Reizmagen wie Männer.
Frauen leiden doppelt so häufig am Reizmagen wie Männer. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit und Sodbrennen: Patienten, die unter einem Reizmagen leiden, haben oft eine Ärzte-Odyssee hinter sich. So finden Sie Hilfe.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was ist ein Reizmagen?
  • Symptome: So äußert sich ein gestresster Magen
  • Ursachen für Reizmagen nicht bekannt
  • Behandlung: Reizmagen ist nicht heilbar
  • Was beruhigt den Magen?

So präsent die Beschwerden auch sind – eine organische Ursache gibt es nicht. Wie Sie die Beschwerden lindern können, erfahren Sie hier.

Was ist ein Reizmagen?

Ein Reizmagen, auch funktionelle Dyspepsie genannt, ist eine Störung der Magenfunktion, die mit verschiedenen Beschwerden einhergeht. Die Erkrankung ist nicht nur körperlich sehr belastend. Auch die Psyche steht unter einem enormen Druck: Wie reagiert mein Körper auf das Essen? Wo finde ich die nächste Toilette? Was mache ich, wenn mir im Meeting schlecht wird? – Fragen, mit denen sich Betroffene ständig auseinandersetzen müssen.

Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) gehören der Reizmagen und das Reizdarmsyndrom zu den häufigsten Verdauungsstörungen. Bis zu 20 Prozent der Bevölkerung sind betroffen, Frauen doppelt so häufig wie Männer.


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Symptome: So äußert sich ein gestresster Magen

Im Gegensatz zum Reizdarm treten die Beschwerden beim Reizmagen nicht im Unterbauch sondern im Oberbauch auf. Viele Betroffene haben eine Kombination aus Reizmagen und Reizdarm. Daher werden diese Begriffe fälschlicherweise oft als Synonyme verwendet.

Typische Symptome beim Reizmagen sind:

  • Schmerzen im Oberbauch
  • Völlegefühl
  • Sodbrennen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Appetitlosigkeit

Ursachen für Reizmagen nicht bekannt

Das Tückische: Es gibt keine gesicherten Erkenntnisse über die Ursachen des Leidens. Organisch ist meist alles in Ordnung. "Beeinträchtigen die Beschwerden den Patienten, dann ist er krank, ganz klar", sagt Dagmar Mainz, Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte.

Ärzte vermuten, dass die Beschwerden ausgelöst werden durch:

  • gestörte Bewegungsabläufe im Verdauungstrakt
  • ein überempfindliches Nervensystem des oberen Magen-Darm-Trakts
  • eine intensivere Schmerzwahrnehmung
  • ein gestörtes Immunsystem
  • genetische Faktoren
  • psychische Belastungen, darunter Stress, Angst und Depressionen

Behandlung: Reizmagen ist nicht heilbar

Eine vollständige Heilung ist nach derzeitigem Stand der Forschung nicht möglich. Der Fokus der Behandlung liegt daher darauf, die Beschwerden zu lindern. Im Akutfall kommen meist Medikamente, beispielsweise Säurehemmer oder Krampflöser, zum Einsatz. Doch diese sind keine dauerhafte Lösung. Stattdessen ist eine Umstellung von Ernährung und Lebenstil die einzige Möglichkeit für Betroffene mit der Funktionsstörung umzugehen.

Was beruhigt den Magen?

Mit folgenden Maßnahmen können Sie einen nervösen Magen beruhigen:

  • Pflanzliche Helfer: Pfefferminzöl, Kümmelöl, Heilerde oder Arzneimittel aus der Bitteren Schleifenblume 'Iberis amara' helfen vielen Patienten mit funktioneller Dyspepsie.
  • Stressabbau: Langfristig zählt vor allem, den Lebensstil anzupassen. Um innere Anspannung abzubauen, empfehlen Ärzte beispielsweise Yoga, autogenes Training, progressive Muskelentspannung und Meditation. Ausdauersportarten wie Radfahren, Joggen und Schwimmen können ebenfalls helfen, den Stresspegel zu senken. Die Experten sind sich einig: Bewegung ist ein gutes Ventil für psychischen Druck.
  • Ernährungsprotokoll: Auch neue Essgewohnheiten helfen, die Symptome zu verbessern. Eine spezielle Diät für Betroffene gibt es jedoch nicht, da jeder anders auf bestimmte Nahrungsmittel reagiert. Ein Ernährungsprotokoll kann helfen, kritische Lebensmittel aufzuspüren.
  • Essgewohnheiten: Ärzte empfehlen, mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu essen. Damit kann der Magen besser umgehen als mit großen Portionen. Wichtig ist auch, sich Zeit fürs Essen zu nehmen, sich darauf zu konzentrieren und ausreichend zu kauen. Denn die Verdauung beginnt bereits im Mund.
  • Trinkverhalten: Bei Durst sollte man zu stillem Wasser und Kräutertees greifen, da sie den Magen schonen. Kohlensäurehaltige und säurereiche Getränke hingegen bedeuten Stress für den Magen. Alkohol, Koffein und Nikotin reizen die Magenschleimhaut ebenfalls und können die Symptome verstärken.

Auch stark gewürzte, scharfe und fettige Speisen werden von den meisten Betroffenen nur schlecht vertragen, sehr heiße oder kalte Lebensmittel meist als unangenehm empfunden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Ann-Kathrin Landzettel
Von Wiebke Posmyk
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