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Diabetes-Risiko lÀsst sich an der Taille ablesen

ag

Aktualisiert am 17.04.2016Lesedauer: 3 Min.
Wenn das Bauchfett wÀchst, steigt auch die Gefahr, zuckerkrank zu werden.
Wenn das Bauchfett wÀchst, steigt auch die Gefahr, zuckerkrank zu werden. (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, lĂ€sst sich mit dem Maßband bestimmen. Das haben Forscher der UniversitĂ€t Halle herausgefunden. Demnach erhöht sich das Krankheitsrisiko bei Frauen um 93 Prozent, wenn der Taillenumfang um eine Standardabweichung (12,4 Zentimeter) wĂ€chst. Bei MĂ€nnern dagegen steigt die Gefahr um 81 Prozent.

Die Studie, die von Saskia Hartwig geleitet wurde, greift auf die Daten von vier Ă€lteren Studien zurĂŒck, die sich mit den ZusammenhĂ€ngen von Gewicht und Diabetes beschĂ€ftigten. Die Ergebnisse sind nachzulesen im im "British Medical Journal" (BMJ).

Körperumfang entscheidender als Gewicht

Interessanterweise wirkt sich die Erhöhung des Taillenumfangs negativer aus als eine allgemeine Gewichtszunahme. Hier stellten die Forscher fest: Wer 13,6 mehr Kilogramm auf die Waage bringt, steigert sein Risiko fĂŒr die Zuckerkrankheit um 66 Prozent.

Auch wichtig: VerhĂ€ltnis von Taille zur KörpergrĂ¶ĂŸe

Auch das VerhĂ€ltnis zwischen Taillenumfang und KörpergrĂ¶ĂŸe lĂ€sst sich als Parameter bei der Risikobestimmung fĂŒr Diabetes verwenden. So stellten die Forscher fest, dass sich bei einer Standardabweichung der so genannten Waist-to-Height-Ratio von plus 0,08 die Krankheitsgefahr bei Frauen um 93 Prozent, bei MĂ€nnern dagegen um 81 Prozent erhöhte.

Eine geringere Aussagekraft haben dagegen der Body Mass Index (BMI) und das VerhĂ€ltnis von Taillen- zu HĂŒftumfang. Die Forscher fĂŒhren das unter anderem darauf zurĂŒck, dass der HĂŒftumfang zum Teil auch durch anatomischen Gegebenheiten wie Muskelmasse, Fettgewebe und Knochenbau bestimmt wird. Der Umfang der Taille hingegen spiegele den Anteil des Bauchfetts wider.

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Ab diesem Bauchumfang wird's kritisch

Obwohl bekannt sei, wie wichtig der Bauchumfang sei, werde in der klinischen Praxis nicht oft zum Maßband gegriffen, kritisieren Hartwig und ihre Kollegen. Die Verteilung des Körperfetts werde somit oft als Paramater fĂŒr das Diabetes-Risiko eines Patienten unterschĂ€tzt.

Nach Empfehlungen der Mediziner liegt die Obergrenze des normalen Bauchumfangs fĂŒr Frauen bei 80 Zentimetern und fĂŒr MĂ€nner bei 94 Zentimetern. Ein deutlich erhöhtes Risiko haben Frauen spĂ€testens bei 88 Zentimetern und MĂ€nner bei 102 Zentimetern.

Bei der Bestimmung des Bauchumfangs ist Folgendes zu beachten: Gemessen wird der Taillenumfang – und zwar vor dem Essen. Im Stehen und mit freiem Oberkörper wird dann ein Maßband genau in die Mitte zwischen Beckenkamm und dem Unterrand des Rippenbogens gelegt.

Bauchspeck macht dauerhungrig

Dass gerade Bauchfett so gefĂ€hrlich ist, hat folgenden Grund: Es sammelt sich im Bauchraum an und umschließt die umliegenden Organe, darunter Leber, Magen und Darm. Dabei schĂŒttet es neben entzĂŒndungsfördernden Botenstoffen auch Hormone aus. Sie erhöhen Blutdruck, Blutzucker und Blutfettwerte und verĂ€ndern den Stoffwechsel des Körpers.

Besonders kritisch ist die unkontrollierte AusschĂŒttung des Hormons Leptin, das vor allem fĂŒr die SĂ€ttigung zustĂ€ndig ist. Bekommt der Körper mehr und mehr fettreiche Nahrung zugefĂŒhrt, entwickelt sich allmĂ€hlich eine Resistenz gegen das Leptin. Das fĂŒhrt dazu, dass der Appetit immer weiter gesteigert wird. So entsteht ein gefĂ€hrlicher Teufelskreis, aus dem es immer schwerer wird auszubrechen.

Bauchumfang wÀchst im Alter

Mit zunehmendem Alter sammeln sich verstĂ€rkt Fettdepots um Bauch und Taille mehr an. Das hat zum einen hormonelle GrĂŒnde. Es liegt aber auch daran, dass ab circa 50 die Muskelmasse kontinuierlich abnimmt, gleichzeitig jedoch mehr Fett gespeichert wird. Außerdem sinkt der Grundumsatz. Das heißt: Der Körper benötigt bei gleichbleibender ErnĂ€hrung und BewegungstĂ€tigkeit weniger Kalorien. Was dagegen hilft, ist schnell gesagt: sich mehr bewegen und weniger essen.

Fettarme ErnĂ€hrung fĂŒr flache Konturen

Gegen die Risiken des Bauchfett hilft nur eins: abnehmen! Hierzu gehört zunĂ€chst eine dauerhafte ErnĂ€hrungsumstellung. Fett- und zuckerarme Lebensmittel sollten dabei vorrangig auf dem Speiseplan stehen. Oft genĂŒgt es schon, regelmĂ€ĂŸige Mahlzeiten zu sich zu nehmen und weniger Snacks nebenher zu naschen. Vollkornprodukte und Frischkost sĂ€ttigen auch ohne viele Kalorien. Der Konsum von sĂŒĂŸen und alkoholischen GetrĂ€nken sollte stark reduziert werden. Wer schnell Muskelgewebe aufbauen will, um seine Konturen zu verbessern, sollte außerdem auf eine eiweißreiche Kost setzen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Wiebke Posmyk
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