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Das sind die hĂ€ufigsten Auslöser fĂŒr einen Herzinfarkt

t-online, Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 27.02.2021Lesedauer: 4 Min.
Brustschmerzen: Einen hundertprozentigen Schutz vor einem Herzinfarkt gibt es nicht.
Brustschmerzen: Einen hundertprozentigen Schutz vor einem Herzinfarkt gibt es nicht. (Quelle: dragana991/getty-images-bilder)
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Ein Herzinfarkt kommt plötzlich – seine Vorgeschichte aber reicht oft weit zurĂŒck. Die VerĂ€nderung der GefĂ€ĂŸe findet schleichend statt. Je stĂ€rker sich die HerzkranzgefĂ€ĂŸe im Laufe der Jahre verengen, desto grĂ¶ĂŸer ist die Gefahr fĂŒr einen Herzinfarkt. Vor allem fĂŒnf Risikofaktoren machen dem Herzen zu schaffen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Die fĂŒnf wichtigsten Risikofaktoren fĂŒr einen Herzinfarkt
  • Sport ist Mord?
  • LĂ€sst Stress das Herz stehen?
  • Vorsicht bei der Einnahme von Schmerzmitteln
  • Tipps fĂŒr ein gesundes Herz

Einer der grĂ¶ĂŸten Risikofaktoren fĂŒr einen Herzinfarkt ist die genetische Veranlagung. Sind in der Familie bereits Herzinfarkte aufgetreten, vor allem bei den Eltern oder Geschwistern, ist das eigene Risiko deutlich erhöht. WĂ€hrend man gegen genetische EinflĂŒsse nichts ausrichten kann, lĂ€sst sich mit einem gesunden Lebensstil eine Menge erreichen.


Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Die sieben grĂ¶ĂŸten HerzsĂŒnden

Nikotin: Rauchen ist Gift fĂŒrs Herz, denn es begĂŒnstigt die GefĂ€ĂŸverkalkung. Wer vom blauen Dunst loskommt, kann sein Arteriosklerose-Risiko jedoch schnell senken: Bereits ein Jahr nach dem Rauchstopp ist es nur noch halb so hoch, wie die Deutsche Herzstiftung informiert.
Fleisch: Eine einseitige ErnĂ€hrung ohne Obst und GemĂŒse erhöht das Risiko fĂŒr einen Kalium- oder Magnesiummangel. Langfristig können Herzrhythmusstörungen die Folge sein. Viel Kalium liefern etwa Bananen und Kartoffeln. Magnesium kommt besonders reichhaltig in HĂŒlsenfrĂŒchten vor.
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Die fĂŒnf wichtigsten Risikofaktoren fĂŒr einen Herzinfarkt

"Ein krankes Herz ist die hĂ€ufigste Todesursache in Deutschland", weiß Professor Thomas VoigtlĂ€nder, Kardiologe und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. "Die fĂŒnf wichtigsten Risikofaktoren fĂŒr einen Herzinfarkt sind neben der genetischen Veranlagung Bluthochdruck, zu hohe Cholesterinwerte, ein zu hoher Blutzucker sowie Rauchen."

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Mit jedem zusĂ€tzlichen Risikofaktor steigt das Herzinfarktrisiko an. Laut dem Herzexperten sind nur fĂŒnf Prozent der ĂŒber 50-JĂ€hrigen komplett frei von den genannten Risikofaktoren. Bereits jeder zweite Deutsche ĂŒber 50 leidet unter Bluthochdruck. Aber was genau machen diese Risikofaktoren mit dem Herzen?

Arteriosklerose verengt die HerzkranzgefĂ€ĂŸe

Ein ungesunder Lebensstil und die damit einhergehenden Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes mellitus begĂŒnstigen Arteriosklerose. Arteriosklerose gehört zu den hĂ€ufigsten Auslösern fĂŒr einen Herzinfarkt. Hierbei verengen die HerzkranzgefĂ€ĂŸe und der Herzmuskel wird in Folge nicht mehr ausreichend mit NĂ€hrstoffen und Sauerstoff versorgt. "Die Ablagerungen in den HerzkranzgefĂ€ĂŸen heißen Plaques. Sie bestehen vor allem aus Kalk und Cholesterin und verschließen im Laufe der Jahre die GefĂ€ĂŸe", erklĂ€rt VoigtlĂ€nder.

Zudem kann es passieren, dass instabile Plaques einreißen. Dadurch wird ihre OberflĂ€che rau und es können sich BlutplĂ€ttchen ablagern. Ein Blutgerinnsel bildet sich und kann am Entstehungsort zu einer Verstopfung fĂŒhren. Es kommt zum Herzinfarkt.

Sport ist Mord?

Auch intensiver Sport kann unter bestimmten Voraussetzungen fĂŒr das Herz gefĂ€hrlich werden. "Bei MarathonlĂ€ufen kommt es immer wieder vor, dass ein LĂ€ufer oder eine LĂ€uferin wiederbelebt werden muss. Oft ist eine unerkannte Erkrankung der HerzkranzgefĂ€ĂŸe der Auslöser. ZusĂ€tzlich können Verschiebungen im Elektrolythaushalt auftreten, die dem Herzen zu schaffen machen", sagt VoigtlĂ€nder.

"In seltenen FĂ€llen kann es zudem passieren, dass es durch die starke Anstrengung zu VerĂ€nderungen an den Plaques kommt. Sie können einreißen." Wer sportlich aktiv sein möchte, sollte regelmĂ€ĂŸig sein Herz untersuchen lassen, so der Rat des Experten.

LĂ€sst Stress das Herz stehen?

Stress geht am Herzen ebenfalls nicht spurlos vorbei. Allerdings ist es VoigtlĂ€nder zufolge nicht der Stress an sich, der riskant ist, sondern die damit einhergehenden Körperreaktionen sowie ein ungesunder Lebensstil. So lĂ€sst Stress nicht nur den Blutdruck steigen. Viele rauchen deutlich mehr und essen fett- und zuckerreicher. Auch die Bewegung bleibt oft auf der Strecke und Übergewicht entsteht. Über einen lĂ€ngeren Zeitraum hinweg hat das fĂŒr das Herz negative Folgen.

Was viele nicht wissen: Plötzlich auftretender Stress in Form eines emotionalen Schocks, etwa bei extremer Freude oder Trauer, kann herzinfarktĂ€hnliche Symptome auslösen. Bekannt ist dieser Effekt unter dem Begriff "Broken-Heart-Syndrom" beziehungsweise "Tako-Tsubo-Syndrom". Dabei handelt es sich um eine seltene, schwerwiegende und plötzlich auftretende Funktionsstörung des Herzmuskels, ausgelöst durch Stresshormone. "Es kommt zu einem Spasmus eines Abschnittes des HerzkranzgefĂ€ĂŸsystems. Dadurch wird der Herzmuskel vorĂŒbergehend minder durchblutet und es kommt zu einer Bewegungsstörung des Herzens. Allerdings erholt sich das Herz hiervon in der Regel wieder."

Herzgewebe, wie das bei einem echten Herzinfarkt der Fall ist, stirbt nicht ab", erklÀrt der VoigtlÀnder. "Bei einer Àlteren Patientin wurde solch ein schwerer Herzanfall ausgelöst, als abends plötzlich ihr Hund weglief", erklÀrt der Kardiologe.

Vorsicht bei der Einnahme von Schmerzmitteln

Auch Schmerzmittel können das Herzinfarktrisiko erhöhen. Wie VoigtlĂ€nder berichtet, haben diese einen negativen Einfluss auf die StabilitĂ€t der in den Arterien befindlichen Plaques. "Die genauen ZusammenhĂ€nge sind allerdings noch nicht geklĂ€rt. Untersuchungen aber haben gezeigt, dass Patienten, die regelmĂ€ĂŸig Schmerzmittel einnehmen, vor allem mit den Wirkstoffen Diclofenac und Ibuprofen, ein erhöhtes Herzinfarktrisiko aufweisen."

Tipps fĂŒr ein gesundes Herz

Einen hundertprozentigen Schutz vor einem Herzinfarkt gibt es nicht. Man kann in seiner Lebensweise alles richtig machen und trotzdem kann das Herz plötzlich aufhören zu schlagen. Besonders groß ist das Risiko, wenn genetische EinflĂŒsse mit hineinspielen. Trotzdem lĂ€sst sich das Herzinfarktrisiko mit einem gesunden Lebensstil deutlich senken. Neben einer gesunden und ausgewogenen ErnĂ€hrung – der Herzexperte empfiehlt vor allem die mediterrane Kost – spielen der Verzicht auf Zigaretten sowie regelmĂ€ĂŸige sportliche BetĂ€tigung eine wichtige Rolle.

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Mindestens drei Mal in der Woche sollte man fĂŒr etwa 30 Minuten ordentlich ins Schwitzen kommen. Besonders Ausdauertraining tut dem Herzen gut. "Joggen etwa hilft, den Blutdruck einzustellen und die Cholesterin- sowie Blutzuckerwerte zu regulieren. Kraftsport erhöht den Kalorienverbrauch des Körpers, beugt Übergewicht vor und mindert Stress", sagt VoigtlĂ€nder und rĂ€t: "Auch junge Menschen sollten sich an die genannten Empfehlungen halten. Herzinfarkt ist keineswegs eine Frage des Alters. Es gibt Patienten, die gerade einmal 30 Jahre alt sind."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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