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Pollenflug im Januar: Belastung durch Erle und Hasel steigt

Warnung für Allergiker  

Mildes Wetter lässt Pollenbelastung für Hasel und Erle steigen

14.01.2020, 12:03 Uhr | dpa

Pollenflug im Januar: Belastung durch Erle und Hasel steigt . Haselpollen: Früher Pollenflug durch warmes Wetter. (Quelle: Getty Images/Gregory_DUBUS)

Haselpollen: Früher Pollenflug durch warmes Wetter. (Quelle: Gregory_DUBUS/Getty Images)

Pollenallergiker müssen sich in diesem Jahr bereits im Januar die Taschentücher bereitlegen. Die Hauptblüte von Hasel und Erle steht zwar noch aus, wegen des sehr milden Winters sind jedoch bereits einige Pollen unterwegs.

Bei milden Temperaturen sind in Nordrhein-Westfalen, im Bereich zwischen Bonn und Köln, im Südwesten und dem Niederrhein erste Pollen unterwegs. An sonnigen Stellen habe der Hasel bereits zu blühen begonnen, sagte die DWD-Meteorologin Christina Endler vom Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung in Freiburg. Auch Pollen von der vor allem als Stadtbaum verbreiteten Purpurerle könnten je nach Standort dem ein oder anderen bereits zu schaffen machen. Je schöner das Wetter werde, desto ungünstiger für Allergiker.

Ein Start in die Pollensaison in dieser Jahreszeit ist nach DWD-Angaben in den vergangenen Jahren eher die Regel gewesen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel beginne die Blüte von Hasel und Co inzwischen jedoch tendenziell deutlich früher. Dass die Pollensaison bereits zu Jahresbeginn in den Startlöchern steckte, sei in den 1990er Jahren eine Seltenheit gewesen.

Die Blüten von Hasel und Erle zählen zu den ersten im Jahr. Die Erle macht laut Vorhersage vor allem im Norden und in der Mitte Deutschlands Allergikern mit geringer bis mittlerer Belastung zu schaffen. Das trockene und warme Wetter werde den Pollenflug verstärken, sagt die Meteorologin Christina Endler.

Das Wetter in Deutschland ist für die Jahreszeit ungewöhnlich mild und warm. Erst mit etwas kühleren Temperaturen oder Regen lässt der Pollenflug nach.

Unterschiede zwischen den Bundesländern

Dass Allergiker in Bayern und anderen Teilen von Süddeutschland noch ungehindert durchatmen können, erklärt Endler mit dem unterschiedlichen Pflanzenwachstum. In Bayern und in Höhenlagen ist es gewöhnlich noch etwas kälter und schneereicher, die Natur noch nicht so weit entwickelt. Als nächstes müssen sich Schnupfennasen nach Angaben der Expertin auf Esche und Birke einstellen, diese Bäume blühten dann im März und April.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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