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F√ľr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgf√§ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Wie Sie Panikattacken erkennen und loswerden

t-online, Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 13.04.2022Lesedauer: 4 Min.
Gef√ľhl der Verzweiflung: Panikattacken k√∂nnen jeden treffen.
Gef√ľhl der Verzweiflung: Panikattacken k√∂nnen jeden treffen. (Quelle: Tinnakorn Jorruang/getty-images-bilder)
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Kurze Panik kennt wohl jeder von uns. Bei Panikstörungen aber leiden Betroffene unter wiederkehrenden Attacken mit schweren Symptomen. Was dagegen helfen kann.

Das Wichtigste im √úberblick


Angst ist ein unangenehmes Gef√ľhl. Sie hat aber eine wichtige Funktion: Sie macht uns auf eine Gefahr aufmerksam und und kann sogar Leben retten. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn wir bei Herzschmerzen den Notarzt rufen oder in einer kritischen, bedrohlichen Situation die Flucht ergreifen.


Acht Fakten zu Depressionen

Eine Depression √§u√üert sich meist darin, dass der Patient sich niedergeschlagen f√ľhlt. Betroffene Personen sind nicht in der Lage, angemessen auf die Bedingungen, unter denen sie leben, zu reagieren. Der √ľberwiegende Teil der Depressionen wird durch √§u√üere Einfl√ľsse auf den Menschen ausgel√∂st. Diese Einflussfaktoren k√∂nnen allt√§glicher Stress, Leistungsdruck, aber auch Schicksalsschl√§ge wie eine Trennung oder der Todesfall eines Familienmitglieds oder einer nahestehenden Person sein.
Symptome einer Depression k√∂nnen sich vielf√§ltig √§u√üern: Betroffene berichten √ľber Schlafst√∂rungen, innere Unruhe, Magenprobleme, Niedergeschlagenheit und innere Leere. H√§ufig f√ľhlen sich depressive Personen nicht mehr in der Lage, ihren Alltag zu meistern. Sie ziehen sich zur√ľck und brechen den Kontakt mit ihren Mitmenschen ab.
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Angstgef√ľhle treten h√§ufig auch im Alltag auf: in Form von Sorgen, eine K√ľndigung zu erhalten, sich bei der Pr√§sentation zu blamieren oder den Partner zu verlieren.

Wann wird Angst zum Problem?

√Ąngste und Panik gehen √ľber ein normales Ma√ü hinaus, wenn sie immer wieder ohne ersichtlichen Grund pl√∂tzlich und mit starker Intensit√§t auftreten. Psychologen sprechen dann von einer Angstst√∂rung oder Angsterkrankung. Diese sollte ernst genommen und behandelt werden. Eine weit verbreitete und bekannte Art der Panikattacke, die auch als Angstanfall oder Angstattacke bezeichnet werden kann, ist die sogenannte Agoraphobie, die auch als Platzangst bekannt ist.

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Angsterkrankungen gehören neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Die Panikstörung ist eine Form der Angststörung und geht mit wiederkehrenden Panikattacken einher.

Ursachen von Panikattacken

Panik ist eine intensive Form der Angst vor einer Bedrohung. Diese kann real sein oder lediglich in den K√∂pfen der Betroffenen existieren. Sch√§tzungen zufolge sind rund vier Prozent der weltweiten Bev√∂lkerung im Laufe ihres Lebens von Panikst√∂rungen betroffen ‚Äď Frauen h√§ufiger als M√§nner. Menschen, die generell sehr √§ngstlich sind, sind st√§rker gef√§hrdet.

Auslöser einer Panikstörung sind vor allem:

  • traumatische Kindheitserfahrungen
  • starke Belastungen im Erwachsenenalter wie der Tod eines Angeh√∂rigen
  • genetische Faktoren
  • eine gest√∂rte Botenstoff-Aktivit√§t in bestimmten Hirnregionen

Meist zeigen sich die Symptome zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr zum ersten Mal. Mit Mitte 30 ist die Ausprägung oft am intensivsten. Nach dem 45. Lebensjahr lassen die Symptome nach.

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Was löst eine Panikattacke aus?

Wann eine Panikattacke auftritt, k√∂nnen die Patienten h√§ufig nicht einsch√§tzen. Es kann sein, dass sie entspannt auf dem Sofa sitzen und pl√∂tzlich beginnt das Herz zu rasen. Oftmals sind es sogenannte Trigger, welche die Panikattacke ansto√üen. Bei manchen kann das der Aufzug sein, der Kontakt mit einem bestimmten Tier, Menschenansammlungen oder Situationen, die mit unangenehmen Empfindungen und Erfahrungen verkn√ľpft sind. Stress und innere Anspannung beg√ľnstigen eine neue Attacke, ebenso Koffein, Alkohol und Nikotin.

Symptome: Wie äußert sich eine Panikattacke?

Bei der Panikstörung treten wiederholt schwere Angstanfälle (Panikattacken) auf. Eine Panikattacke geht mit starken unkontrollierbaren körperlichen und psychischen Symptomen einher.

Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Herzklopfen und Herzrasen
  • Atemnot
  • Erstickungsgef√ľhle
  • Engegef√ľhl im Hals und in der Brust
  • Brustschmerz
  • Schwindel
  • Gef√ľhl der Benommenheit
  • Unsicherheit
  • Ohnmachtsgef√ľhl
  • Gef√ľhl der Unwirklichkeit (Derealisation)
  • Entfremdungsgef√ľhle (Depersonalisation)
  • weiche Knie
  • Schwitzen und Hitzewallungen
  • Zittern
  • √úbelkeit
  • Angst vor Kontrollverlust
  • Furcht, zu sterben
  • Angst, wahnsinnig zu werden

Eine Panikattacke dauert in der Regel mehrere Minuten an ‚Äď manchmal auch l√§nger. Wie h√§ufig und wie ausgepr√§gt die Symptome einer Panikattacke sind und welche Beschwerden zusammen mit den starken Angstgef√ľhlen auftreten, ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Die Panikattacke kann so stark sein, dass die Betroffenen durch die Panik Todesangst erleben oder eine lebensbedrohliche Erkrankung wie einen Herzinfarkt bef√ľrchten.

Panikattacke aus Angst vor der Angst

Bleibt die Panikstörung oder Angststörung unbehandelt, kann sie sich im Laufe der Erkrankung verstärken. Die Betroffenen schränken sich immer weiter ein, um Attacken und Panik zu verhindern. Sie vermeiden bestimmte Situationen oder Plätze, gehen Menschen aus dem Weg und isolieren sich zunehmend. Darunter leidet die Lebensqualität. Die Angst vor der nächsten Panikattacke kann sogar so stark sein, dass sie eine solche auslöst. Mediziner sprechen hier von Erwartungsangst.

Die Betroffenen geraten immer tiefer in einen Sog aus √Ąngsten, vermindertem Selbstwertgef√ľhl, Gef√ľhlen des Ausgeliefertseins, Verlust von Vertrauen in sich und andere. Darunter leidet oft die Beziehung zu Familie und Partner, aber auch zu Freunden und Kollegen. Ein- und Durchschlafst√∂rungen erschweren die Situation zus√§tzlich. Es besteht die Gefahr, dass Alkohol und andere Substanzen, etwa Beruhigungsmittel, zur Angstlinderung konsumiert werden.

Panikstörung geht oft mit Platzangst einher

Laut den Berufsverb√§nden und Fachgesellschaften ist die Panikst√∂rung in etwa zwei Drittel der F√§lle mit Platzangst (Agoraphobie) verbunden. Dabei f√ľrchten die Betroffenen bestimmte Situationen oder Orte und meiden diese. Meist sind es Orte, an denen es schwierig ist, einen Arzt zu holen oder Situationen, aus denen man bef√ľrchtet, nicht schnell genug herauszukommen oder peinliches Aufsehen zu erregen.

Behandlung von Panikstörungen: Wie Sie Panikattacken loswerden

Liegt der Verdacht auf eine Panikst√∂rung vor, ist der Hausarzt die erste Anlaufstelle. Dieser √ľberweist den Patienten zur Abkl√§rung zu einem Therapeuten oder in eine psychosomatische Klinik. Stellen die √Ąrzte nach der Durchf√ľhrung verschiedener Diagnosetests eine Panikst√∂rung fest, empfehlen Mediziner zumeist eine Psychotherapie oder genauer eine kognitive Verhaltenstherapie.

Medikamente, meist Antidepressiva wie Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) und Benzodiazepine, begleiten h√§ufig die Behandlung der Panikst√∂rung und unterst√ľtzen die Psychotherapie.

Ziel der Behandlung ist es, dass der Patient innerhalb der Therapie das Krankheitsbild kennenlernt und eigene psychische "Werkzeuge" entwickelt, mit denen er seine √Ąngste bew√§ltigen kann. Ebenso lernt er Strategien, wie er eine Panikattacke abfedern und besser √ľberstehen kann, beispielsweise mit Hilfe spezieller Atem√ľbungen. Zudem schaut der Therapeut, welche ungel√∂sten Konflikte hinter der Panikst√∂rung liegen. Diese sind meist die Ursache der √Ąngste. Werden sie bearbeitet, kann der Patient seine Selbstbestimmung und Unabh√§ngigkeit wieder zur√ľckgewinnen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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