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Wundrose: Wie man sie erkennt und richtig behandelt

Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 24.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Hautkrankheit: Ist das Immunsystem gesund und die Hautbarriere intakt, ist die Abwehr der Wundrose-Erreger fĂŒr den Körper kein Problem.
Hautkrankheit: Ist das Immunsystem gesund und die Hautbarriere intakt, ist die Abwehr der Wundrose-Erreger fĂŒr den Körper kein Problem. (Quelle: PORNCHAI SODA/getty-images-bilder)
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Das Erysipel ist eine bakterielle Infektion der Haut. Die Bakterien gelangen ĂŒber kleine Hautverletzungen in den Körper und breiten sich rasch aus. Was Sie ĂŒber Symptome und die Behandlung wissen sollten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was ist eine Wundrose (Erysipel)?
  • Wundrose – wer ist betroffen?
  • Wundrose-Symptome: So erkennen Sie das Erysipel
  • Wundrose behandeln: Das hilft
  • Wundrose-Risiken: Komplikationen des Erysipels

Eine Wundrose, medizinisch Erysipel, ist eine nicht-eitrige, fieberhafte bakterielle Infektion der Haut. Die EntzĂŒndung wird meist durch den Erreger Streptococcus pyogenes verursacht. Die Bakterien gelangen ĂŒber kleine Hautverletzungen in den Körper und breiten sich rasch aus. WĂ€hrend ein gesundes Immunsystem die Bakterien abwehrt, steigt bei immungeschwĂ€chten Personen das Risiko fĂŒr eine Wundrose.


Wundrose: Bakterielle Infektion der Haut

Erysipel in der Kniekehle.
Ein Insektenstich am Bein hat sich entzĂŒndet und zu einem Erysipel (Wundrose, Rotlauf) entwickelt. Beim Abheilen fĂ€rbt sich die Haut wie bei einem Bluterguss.
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Was ist eine Wundrose (Erysipel)?

Ist das Immunsystem gesund und die Hautbarriere intakt, ist die Abwehr der Wundrose-Erreger fĂŒr den Körper kein Problem. Das Wundrose-Risiko steigt allerdings bei immungeschwĂ€chten Personen. Die bakterielle Infektion der Haut wird meist durch das Bakterium Streptococcus pyogenes ausgelöst, seltener durch Staphylococcen. Meist gelangt der Erreger durch kleine Hautverletzungen in den Körper, etwa:

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  • Insektenstiche
  • Ekzeme
  • trockene Hautstellen an HĂ€nden und FĂŒĂŸen
  • Fußpilz
  • SchĂŒrfungen
  • chronische Wunden

Dort verbreitet er sich ĂŒber HautgefĂ€ĂŸe, das Fett- und Bindegewebe sowie ĂŒber die Lymphbahnen.

Wundrose – wer ist betroffen?

Betroffen sind sowohl MĂ€nner als auch Frauen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei etwa 50 Jahren. In 80 Prozent der FĂ€lle zeigt sich das Erysipel an den ExtremitĂ€ten, besonders an den Unterschenkeln und an den FĂŒĂŸen. Meist ist eine vorbestehende lymphatische Abflussstörung an der Entstehung der Wundrose beteiligt. Ein erhöhtes Risiko eine Wundrose zu entwickeln, haben Menschen mit Diabetes, Übergewicht, Lymphabflussstörungen, Durchblutungsstörungen, VenenschwĂ€che sowie Menschen mit einer zurĂŒckliegenden Wundrose.

Wundrose-Symptome: So erkennen Sie das Erysipel

Bis sich nach einer Infektion die ersten Wundrose-Symptome zeigen, können wenige Stunden bis mehrere Tage vergehen. Abgeschlagenheit, Fieber, SchĂŒttelfrost und Schmerzen im betroffenen Hautbereich gehören zu den ersten Warnzeichen, dass der Körper mit einer EntzĂŒndung kĂ€mpft.

Kurze Zeit spĂ€ter zeigen sich Schwellungen (Ödeme) und eine juckende Rötung. Der betroffene Hautbereich fĂŒhlt sich heiß an. Die Haut spannt unangenehm und zeigt einen leichten Glanz. Ein weiteres Wundrose-Symptom sind schmerzhafte Lymphknotenschwellungen im Bereich der Infektion. In schweren Wundrose-VerlaufsfĂ€llen bilden sich Blasen auf der Haut sowie Einblutungen. Möglich ist zudem, dass Hautgewebe abstirbt (Nekrosen).

Ob es sich um eine Wundrose handelt, erkennt der Arzt meist bereits am Erscheinungsbild der Haut. Ein Bluttest sowie eine Hautprobe sichern die Diagnose der Wundrose: Ist die Zahl der weißen Blutkörperchen erhöht, zeigt das eine EntzĂŒndung an. Zudem wird eine Hautprobe auf Streptococcen untersucht.

Wundrose behandeln: Das hilft

Betroffene mit einer Wundrose mĂŒssen Antibiotika zehn Tage einnehmen – entweder in Tablettenform oder als Infusion ĂŒber die Vene. Bei einem erneuten Auftreten (Rezidiv) sind bis zu 20 Tage nötig. Zudem mĂŒssen die betroffenen Hautbereiche hochgelagert und ruhiggestellt werden. Das Ziel der hochdosierten Antibiotika ist, die Bakterien abzutöten und ihre Verbreitung zu stoppen. KĂŒhlende UmschlĂ€ge, schmerzlindernde Medikamente, Fiebersenker sowie entzĂŒndungshemmende Maßnahmen ergĂ€nzen die Therapie der Wundrose.

Ein weiterer wichtiger Teil der Wundrose-Behandlung ist, die Hautverletzung zu finden, durch die die Wundrose-Erreger eingedrungen sind. Diese muss unter anderem mit Antiseptika und einer entsprechenden Hauthygiene und -pflege behandelt werden, um einer erneuten Wundrose-Infektion vorzubeugen. Wird die ursprĂŒngliche Hautverletzung nicht gefunden und behandelt, kann die Wundrose erneut ausbrechen.

Wundrose-Risiken: Komplikationen des Erysipels

Bei einer unkomplizierten Wundrose kann die Therapie ambulant erfolgen. Bei schweren VerlĂ€ufen oder im Falle von Komplikationen mĂŒssen die Betroffenen stationĂ€r in einem Krankenhaus aufgenommen werden.

Komplikationen sind dann möglich, wenn die Behandlung zu spĂ€t erfolgt, die Bakterien große Hautbereiche befallen haben oder das Abwehrsystem stark geschwĂ€cht ist. Lebensbedrohliche Komplikationen sind selten, aber möglich.

Zu den möglichen Folgen einer Wundrose gehören neben einer Verschlechterung der Hautsituation unter anderem:

  • Blutvergiftung (Sepsis)
  • HerzklappenentzĂŒndung (Endokarditis)
  • HerzmuskelentzĂŒndung (Myokarditis)
  • HirnhautentzĂŒndung (Meningitis)
  • chronisches Lymphödem
  • Anzeichen fĂŒr einen ernsten Verlauf, bei dem sofort der notĂ€rztliche Dienst angerufen werden muss, sind:
  • starke Schmerzen
  • Fieber
  • SchweißausbrĂŒche
  • BlĂ€sse
  • Übelkeit
  • beschleunigte Atmung bis hin zu Herzrasen
  • Bewusstseinsstörungen (Benommenheit oder Verwirrtheit)

Um Komplikationen und schwerwiegende gesundheitliche Folgen zu vermeiden, sollte daher frĂŒhzeitig ein Arzt aufgesucht werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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