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Gr├╝ner Star: Was von der Glaukom-Fr├╝herkennung zu halten ist

Von dpa
Aktualisiert am 15.10.2020Lesedauer: 3 Min.
Schon ab 40 alle f├╝nf Jahre zum Glaukom-Check gehen? Augen├Ąrzte empfehlen das, Kritiker zweifeln den Nutzen an.
Schon ab 40 alle f├╝nf Jahre zum Glaukom-Check gehen? Augen├Ąrzte empfehlen das, Kritiker zweifeln den Nutzen an. (Quelle: Marijan Murat/dpa/dpa-tmn./dpa)
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Stuttgart (dpa/tmn) - Gegenst├Ąnde erscheinen verschwommen und das Sichtfeld ist eingeengt: Wenn sich ein Gr├╝ner Star im Auge bemerkbar macht, ist er meist schon weit fortgeschritten.

Denn das T├╝ckische an dieser Augenerkrankung ist: Weil das zentrale Sehen zun├Ąchst nicht leidet, f├Ąllt ein Gr├╝ner Star oft nicht sofort auf. Das zu wissen kann Menschen Angst machen: Habe ich vielleicht schon einen Gr├╝nen Star und merke es nur nicht? In dem Zusammenhang stellt sich sofort auch die Frage nach Vorsorgeuntersuchungen.

Augen├Ąrzte raten dazu, regelm├Ą├čig zu einer Fr├╝herkennung zu gehen. Jedoch ist deren Nutzen umstritten: Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (MDS) bewertet diese Untersuchung als "tendenziell negativ" ÔÇô weil es keine Studien gebe, die einen direkten oder indirekten Nutzen nachwiesen. Was hei├čt das am Ende f├╝r Verbraucher? Ein ├ťberblick der Positionen.

Was empfehlen die Augen├Ąrzte?

Klar ist: Wird die auch als Glaukom bekannte Krankheit Gr├╝ner Star nicht behandelt, droht schlimmstenfalls die Erblindung, warnt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG).

Bei der Fr├╝herkennungsuntersuchung werden die Sehnervenk├Âpfe beider Augen gepr├╝ft sowie der Augeninnendruck gemessen. Die DOG empfiehlt dies als regelm├Ą├čigen Check vom 40. Lebensjahr an, der dann alle f├╝nf Jahre wiederholt werden sollte, ab einem Alter von 60 sogar alle zwei bis drei Jahre. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Individuelle Gesundheitsleistung ("IGeL") ÔÇô und das bedeutet, dass Patienten die Kosten von 20 bis 40 Euro pro Check selbst zahlen m├╝ssen.

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Bei bestehenden Risikofaktoren sollten die Augen noch engmaschiger untersucht werden, empfiehlt die DOG. Dazu z├Ąhlten Verwandte ersten Grades, die ein Glaukom haben, sowie ein erh├Âhter Augeninnendruck. Weitere Faktoren seien Kurzsichtigkeit von mindestens minus vier Dioptrien sowie Ablagerungen auf der Linse und im Kammerwinkel des Auges, wo Hornhaut und Iris aufeinandertreffen. Kommen drei oder mehr solcher Risikofaktoren zusammen, empfehlen die ├ärzte eine allj├Ąhrliche ├ťberpr├╝fung schon ab einem Alter von 40 Jahren.

Wie lautet die Kritik des medizinischen Dienstes der Krankenkassen?

Der MDS bewertet IGeL-Leistungen regelm├Ą├čig hinsichtlich ihres m├Âglichen Nutzens und ver├Âffentlicht seine Bewertungen imIGeL-Monitor. Die Glaukom-Fr├╝herkennung kommt hier nicht allzu gut weg. Man habe keine Studien gefunden, welche einen direkten oder indirekten Nutzen dieser Untersuchung nachweisen, teilt der MDS mit.

"Indirekt" bedeutet hier, dass die vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen in dem Bereich auch keine Hinweise dazu liefern, dass eine fr├╝here Therapie auf Basis der Fr├╝herkennung Betroffenen mehr nutzen w├╝rde als eine Therapie, die nach einer Diagnose erst aufgrund von konkreten Beschwerden erfolgt, erl├Ąutert der MDS auf Nachfrage.

Was sagen die Augen├Ąrzte dazu?

DOG-Pr├Ąsident Hans Hoerauf betont, dass die Fr├╝herkennung "sehr sinnvoll und wichtig" sei. Eine Studie, die den direkten Nutzen der Fr├╝herkennung nachweise, k├Ânne und werde es nicht geben. Hoerauf begr├╝ndet das damit, dass es aus augen├Ąrztlicher Sicht ethisch nicht vertretbar sei, eine Kontrollgruppe ohne Fr├╝herkennung zum Vergleich zu nutzen. Aus seiner Sicht sei es generell unverst├Ąndlich, die Sinnhaftigkeit dieser Untersuchung immer wieder in Frage zu stellen.

Was empfehlen Verbrauchersch├╝tzer?

Verbrauchersch├╝tzer raten, konkret nach dem "individuellen Nutzen" zu fragen, wenn einem der Augenarzt die Untersuchung anbietet. Au├čerdem sollte man mit Arzt und Krankenkasse kl├Ąren, ob ein konkreter Glaukom-Verdacht oder bestimmte Risikofaktoren wie Augensch├Ąden durch Diabetes vorliegen. Wom├Âglich bezahlt die Kasse dann doch den Check.

Wichtig: Wer sich gegen eine angebotene Fr├╝herkennung entscheidet, muss nach Angaben derVerbraucherzentralendiesen Verzicht gegen├╝ber dem Arzt nicht schriftlich best├Ątigten und m├╝sse im Falle einer m├Âglichen sp├Ąteren Diagnose auch keine Nachteile bef├╝rchten.

Wie wird ein Glaukom behandelt?

Wird ein Glaukom diagnostiziert, lassen sich eingetretene Sch├Ąden nicht mehr r├╝ckg├Ąngig machen, erl├Ąutert die DOG. Durch Augentropfen, Lasereingriffe oder andere chirurgische Ma├čnahmen lasse sich ein Voranschreiten der Krankheit aber aufhalten oder verz├Âgern.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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