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Diese Gesundheitsrisiken entstehen durch einen Auffahrunfall

Traumatisches Erlebnis  

Diese Gesundheitsrisiken entstehen durch einen Auffahrunfall

27.11.2020, 08:51 Uhr | dpa

Diese Gesundheitsrisiken entstehen durch einen Auffahrunfall. Auffahrunfall: Er kann lang andauernde körperliche Folgen für die Autoinsassen haben. (Quelle: dpa/Benjamin Nolte)

Auffahrunfall: Er kann lang andauernde körperliche Folgen für die Autoinsassen haben. (Quelle: Benjamin Nolte/dpa)

Es knallt, der Kopf schleudert hin und zurück, während der Oberkörper angegurtet ist. Nackenschmerzen können die Folge eines Unfalls sein  und manchmal dauern die Beschwerden monatelang an.

Bei einem Auffahrunfall wirken starke Kräfte auf den Körper der Insassen im Auto. Das kann zu anhaltenden Nackenschmerzen, Schwindel, Ohrensausen oder Kopfweh führen.

Chronische Schmerzen drohen

Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule ist der medizinische Fachbegriff für das, was den meisten als Schleudertrauma geläufig sein dürfte. Oft gehen die Beschwerden innerhalb weniger Tage bis Wochen zurück, teilt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) mit. Bei rund jedem zehnten Betroffenen dauern sie aber länger als ein halbes Jahr an und gelten dann als chronisch.

Doch nicht allein der Aufprall ist ursächlich dafür, dass die Schmerzen chronisch werden können. Das traumatische Erleben des Unfalls ist ebenso wie eine schon vorhandene psychische Störung ein möglicher Faktor. Das sollte bei der Behandlung berücksichtigt werden. So hätten beispielsweise Menschen mit Depressionen ein höheres Risiko für chronische Schmerzerkrankungen.

Die genauen Ursachen für die Schmerzen und Begleitsymptome eines Schleudertraumas sind nach Angaben der DGN noch nicht abschließend geklärt. In der Computertomographie oder Kernspintomographie seien in der Regel keine Verletzungen sichtbar. Darum gingen Fachleute von einer "entzündlich-reparativen Gewebereaktion" als Folge der mechanischen Gewebeschädigung beim Aufprall aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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