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Typ-1-Diabetes: Wie Betroffene ihr Leben verlÀngern können

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 21.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Joggen: Wer an Typ-1-Diabetes erkrankt ist, sollte auf regelmĂ€ĂŸige Bewegungseinheiten achten.
Joggen: Wer an Typ-1-Diabetes erkrankt ist, sollte auf regelmĂ€ĂŸige Bewegungseinheiten achten. (Quelle: Felix KĂ€stle/dpa)
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Sport ist wichtig fĂŒr Diabetiker. Allerdings muss der Blutzucker perfekt eingestellt sein. Gerade bei riskanten Sportarten kann es sonst schnell lebensgefĂ€hrlich werden. Das raten Experten.

Menschen mit Typ-1-Diabetes sollten stets körperlich aktiv sein. Das habe "extrem positive Effekte", sagt der Sportphysiologe Prof. Othmar Moser. RegelmĂ€ĂŸige Bewegung senkt nach seinen Worten das MortalitĂ€tsrisiko, es ist quasi lebensverlĂ€ngernd. Als Richtschnur gilt dieselbe Empfehlung wie fĂŒr gesunde Menschen, also 150 Minuten AktivitĂ€t pro Woche mindestens und möglichst nie mehr als ein Tag Sportpause.


Diese Lebensmittel erhöhen das Diabetes-Risiko

Weißer Reis erhöht das Diabetes-Risiko. Das belegt eine aktuelle Studie der Harvard School for Public Health. Von 350.000 untersuchten Personen erkrankten 13.000 an Diabetes. Das Risiko steigt vor allem in asiatischen Regionen, da hier bis zu vier Portionen Reis tĂ€glich gegessen werden.
Rotes Fleisch kann nicht nur Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen begĂŒnstigen, auch das Risiko fĂŒr Diabetes steigt. Wer tĂ€glich 100 Gramm Rind, Schwein oder Lamm zu sich nimmt, erkrankt zu acht bis 16 Prozent hĂ€ufiger an Typ-2-Diabetes.
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Wichtig ist, dass man dabei seinen Blutzucker möglichst perfekt einstellt und im Auge behĂ€lt. Denn weil der Körper nicht in der Lage ist, selbst Insulin zu produzieren, muss es gespritzt werden – wird aber zu viel gespritzt, kann es zu Unterzuckerung kommen.

  • Diabetes-Typ 1: Ursachen, Symptome und Behandlung

Klettern oder Paragliding nur mit guter Zucker-Einstellung

"Das spĂŒrt man wĂ€hrend des Sports weniger, kann aber zur Ohnmacht fĂŒhren", sagt der Wissenschaftler von der UniversitĂ€t Bayreuth. In so einer Situation kann man sich nicht mehr selbst helfen. Aus dem Grund rĂ€t Moser auch, riskante Sportarten wie Klettern oder Paragliding nur bei einer guten Zucker-Einstellung zu machen.

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Ansonsten gilt: Alles was Spaß macht und sicher durchfĂŒhrbar ist, ist erlaubt. "Am effektivsten fĂŒr Menschen mit Typ-1-Diabetes ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining", sagt Moser. Dies habe viel mehr positive Effekte auf den wichtigen HbA1c-Wert, der die Höhe des Langzeitblutzuckers angibt, auf die MortalitĂ€t und den Krankheitsverlauf als nur Kraft- oder nur Ausdauertraining.

Neue Leitlinien fĂŒr neue Messsysteme

Moser hat federfĂŒhrend mit anderen Forschern aus verschiedenen LĂ€ndern neue Leitlinien fĂŒr das Glukosemanagement beim Sport entwickelt. Der Anlass sind moderne Glukose-Messsysteme, bei denen der Glukosewert permanent durch einen Sensor unter der Haut gemessen wird – und die damit nicht mehr eine Blutabnahme am Finger zur Kontrolle erfordern.

Diese neuen Systeme zeigen Moser zufolge den aktuellen Wert in der GewebsflĂŒssigkeit – der sei ein wenig abweichend zur Zuckerkonzentration im Blut. "Die neuen Messsysteme zeigen den Wert also etwas verzögert. DafĂŒr sieht man, wie der Verlauf des Wertes zuletzt war und auch, wohin er wohl gehen wird", erlĂ€utert der Forscher. Das sei ein riesiger Vorteil.

Mit Hilfe der neuen Leitlinien, die Moser und seine Kollegen fĂŒr die Fachgesellschaft European Association for the Study of Diabetes (EASD) und die Internationale Gesellschaft fĂŒr Diabetes bei Kindern und Jugendlichen (ISPAD) aufgeschrieben haben, sollen Menschen mit Typ-1-Diabetes, die die neuen Messsysteme nutzen, besser einschĂ€tzen können, wann sie zusĂ€tzliches Insulin spritzen mĂŒssen, oder bei welchem Glukosewert sie welche Menge an Kohlenhydraten essen sollten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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