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H├Ąngt Demenz mit dieser Krankheit zusammen?

Von Andrea Goesch

Aktualisiert am 07.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Seniorin greift sich an den R├╝cken. Nach der Menopause steigt das Risiko f├╝r Osteoporose. Die Knochenerkrankung ist oft von starken R├╝ckenschmerzen begleitet.
Eine Seniorin greift sich an den R├╝cken. Nach der Menopause steigt das Risiko f├╝r Osteoporose. Die Knochenerkrankung ist oft von starken R├╝ckenschmerzen begleitet. (Quelle: Moyo Studio/getty-images-bilder)
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Der Abbau geistiger F├Ąhigkeiten im Alter k├Ânnte auch zu einer Erkrankung des Skelettsystems f├╝hren. Darauf weist eine Studie hin ÔÇô aber nur bei einem der Geschlechter.

Wenn im Alter die geistigen F├Ąhigkeiten nachlassen, k├Ânnte das dazu beitragen, dass bei Frauen die Knochen schneller spr├Âde werden und das Risiko f├╝r Knochenbr├╝che steigt. Das berichten australische Wissenschaftler.


Lebensmittel f├╝r starke Knochen

Greifen Sie bei Mineralwasser zu Sorten mit einem Kalziumgehalt von mehr als 150 Milligramm pro Liter. So decken Sie mit anderthalb Litern etwa ein Viertel Ihres Tagesbedarfs.
Dunkelgr├╝ne Gem├╝sesorten sind nicht nur reich an Kalzium, sondern liefern auch viel Vitamin K. Das Vitamin unterst├╝tzt die Kalziumeinlagerung in die Knochen. Als bestes Knochengem├╝se gilt der Gr├╝nkohl mit mehr als 200 mg Kalzium pro 100 Gramm.
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Die Erkenntnisse der Forscher am Garvan Institute of Medical Research in Darlinghurst in Sydney liefern m├Âglicherweise einen neuen Ansatz, um ├Ąltere Menschen mit einem hohen Frakturrisiko (Risiko f├╝r Knochenbr├╝che) zu identifizieren.

Die Wissenschaftler analysierten Daten von 1.741 Frauen und 620 M├Ąnnern, die aus einer Kanadischen Studie zur Skelettgesundheit (Canadian Multicentre Osteoporosis Study) stammen.

Wichtig zu wissen: Osteoporose (Knochenschwund) ist die h├Ąufigste Erkrankung des Skelettsystems. Sie betrifft vor allem Patienten in h├Âherem Alter. In Deutschland sind 5 bis 6 Millionen Menschen davon betroffen. Es wird vermutet, dass die Dunkelziffer sehr viel h├Âher ist. Ab dem 50. Lebensjahr leiden 30 Prozent aller Frauen und 10 Prozent aller M├Ąnner an dieser Erkrankung der Knochen.

Risiko f├╝r Knochenbr├╝che bei dementen Frauen erh├Âht

Zu Beginn der Studie zeigten die meisten Probanden (95 Prozent) keine Symptome einer Demenz. Im Laufe des 16-j├Ąhrigen Beobachtungszeitraums konnte jedoch bei beiden Geschlechtern ein deutlicher Abbau der kognitiven F├Ąhigkeiten festgestellt werden.

Auff├Ąllig war, dass bei den Frauen der Verlust der geistigen F├Ąhigkeiten in den ersten f├╝nf Jahren mit einem Anstieg des Risikos f├╝r Knochenbr├╝che verbunden war. Auf zehn Jahre gerechnet, konnte ein 1,7-facher Anstieg gemessen werden. Bei M├Ąnnern wurde nur in Einzelf├Ąllen ein solcher Zusammenhang beobachtet.

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Struktur eines gesunden Knochens (links) und die Aufl├Âsung der Knochensubstanz bei Osteoporose (Mitte und rechts)
Struktur eines gesunden Knochens (links) und die Aufl├Âsung der Knochensubstanz bei Osteoporose (Mitte und rechts) (Quelle: cosmin4000/getty-images-bilder)

"Knochenschwund und kognitiver Abbau sind gro├če Probleme der ├Âffentlichen Gesundheit, aber beides sind 'stumme Krankheiten', die oft lange Zeit unentdeckt und unbehandelt bleiben", sagt Jacqueline Center, eine der Co-Autorinnen der Studie. Die Diagnose komme h├Ąufig erst dann, wenn beide Erkrankungen schon fortgeschritten seien.

Kausale Zusammenh├Ąnge noch ungekl├Ąrt

Das Ergebnis der Studie basiert auf Beobachtungen und Statistiken. Ein urs├Ąchlicher Zusammenhang zwischen dem R├╝ckgang der kognitiven F├Ąhigkeiten und dem Risiko f├╝r Frakturen konnte nicht bewiesen werden. Dennoch liefern die Beobachtungen m├Âglicherweise neue Ans├Ątze, bei ├Ąlteren Frauen das Frakturrisiko fr├╝hzeitig zu erkennen.

"Die Ergebnisse k├Ânnten dazu beitragen, Richtlinien f├╝r die klinische Praxis zu verfeinern, wie Knochenschwund und kognitiver Verfall im Alter ├╝berwacht werden k├Ânnen, um eine ad├Ąquate und wirksame Behandlung zu gew├Ąhrleisten", sagt Dana Bliuc, die Hauptautorin der Studie.

├ľstrogenmangel k├Ânnte eine Schl├╝sselrolle spielen

Eine Vermutung haben die Forscher allerdings, wie geistiger Verfall und Knochenbruchrisiko zusammenh├Ąngen k├Ânnten. Der ├ľstrogenmangel, der bei Frauen nach der Menopause auftritt, nach der Menopause k├Ânnte hierbei entscheidend sein. Er spielt bei der Entstehung von Osteoporose eine wichtige Rolle, ist andererseits aber auch ein Risikofaktor f├╝r Demenz.

Fazit: Fr├╝herkennung st├Ąrker in den Fokus r├╝cken

Auch wenn die Zusammenh├Ąnge zwischen Demenz, Frakturrisiko und fehlender ├ľstrogenproduktion bei Frauen nach den Wechseljahren nicht abschlie├čend gekl├Ąrt sind, zeigt die Studie eines: Sowohl die Knochengesundheit, als auch die kognitiven F├Ąhigkeiten sollten bei Seniorinnen st├Ąrker ├╝berwacht werden. Ein R├╝ckgang der Knochensubstanz k├Ânnte ebenso zu einem Nachlassen der Denk- und Merkf├Ąhigkeit f├╝hren wie umgekehrt.

Osteoporotische Knochenbr├╝che k├Ânnen bei ├Ąlteren Frauen schwere gesundheitliche Folgen haben. Nicht selten werden die Betroffenen zu Pflegef├Ąllen. Daher ist ein fr├╝hes Erkennen des Knochenschwundes wichtig, um rechtzeitig eine gezielte medikament├Âse Therapie einzuleiten. Eine bestehend Osteoporose kann zwar nicht geheilt, wohl aber gebremst werden, so dass eine gute Lebensqualit├Ąt m├Âglichst lange erhalten bleibt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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