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Wie lange ist Alkohol im Urin nachweisbar?


Wie lange ist Alkohol im Urin nachweisbar?


Aktualisiert am 31.03.2023Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Urinprobe
Alkohol ist kurzfristig im Urin nachweisbar – seine Abbauprodukte aber unter Umständen noch Tage nach dem Trinken. (Quelle: BENCHAMAT1234/Getty Images)

Der Konsum von Alkohol ist nicht nur in der Atemluft und im Blut nachweisbar, sondern auch im Urin. Hier erfahren Sie, wie lange.

Wenn eine Person Alkohol trinkt, gelangt dieser zu einem Großteil ins Blut. Nur äußerst kleine Mengen – ungefähr zwei bis fünf Prozent – des aufgenommenen Alkohols scheidet der Körper unverändert über die Atemluft, den Schweiß und den Urin wieder aus.

Der Urin enthält noch etwa zehn bis zwölf Stunden nach Trinkende geringste Mengen an Alkohol. Anschließend ist Alkohol nicht mehr in Urin nachweisbar – zumindest nicht in seiner ursprünglichen chemischen Form. Gewisse Stoffe, die der Körper beim Abbau von Alkohol bildet, lassen sich hingegen noch deutlich länger im Urin feststellen.

Konsum von Alkohol – wie lange nachweisbar?

Nach der Aufnahme ins Blut muss der Körper Alkohol zunächst verstoffwechseln, also zu anderen Stoffen abbauen, um ihn schließlich auszuscheiden. Dieser Abbau umfasst mehrere Schritte und findet vorwiegend in der Leber statt, aber auch in den Schleimhäuten des Magens und des Dünndarms.

Einige Stoffe, die im Alkoholstoffwechsel anfallen, landen nicht nur im Blut, sondern auch im Urin. Einer davon ist das sogenannte Ethylglucuronid (EtG). Es gelangt bereits kurz nach dem Trinken in den Urin und bleibt darin für bis zu 24 Stunden nachweisbar – nach einem Alkoholexzess mitunter sogar bis zu mehreren Tagen.

Alkoholabstinenz nachweisen – welche Rolle spielt der Urin?

Durch eine Untersuchung des Urins auf EtG lässt sich ermitteln, ob eine Person in den letzten Tagen Alkohol getrunken hat. Solch eine Untersuchung kann zum Beispiel bei Alkoholentzugs- oder Entwöhnungsprogrammen zur Kontrolle erfolgen.

Ein anderes Einsatzgebiet ist die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU). Diese steht an, wenn einer Person die Fahrerlaubnis entzogen wurde und sie den Führerschein zurückerlangen möchte. War Alkohol der Grund, muss sie im Rahmen der MPU ihre Abstinenz nachweisen – zum Beispiel durch eine Urinuntersuchung.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Verwendete Quellen
  • Online-Informationen von AMBOSS: amboss.com (Abrufdatum: 7.2.2023)
  • Online-Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): drugcom.de (Abrufdatum: 7.2.2023)
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