• Home
  • Leben
  • Familie
  • Baby
  • Neugeborenes Baby: Hilfreiche Hebammen-Tipps f├╝r Eltern


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextRKI: Inzidenz steigt um 38 ProzentSymbolbild f├╝r einen TextHeftige Unwetter: Viele Sch├ĄdenSymbolbild f├╝r einen TextSchlagerstar muss Konzerte absagenSymbolbild f├╝r einen TextFrankreich verbietet vegetarische WurstSymbolbild f├╝r einen TextSchweiz in die Nato? Biden verplappert sichSymbolbild f├╝r einen TextARD-Serienstar erlitt ZusammenbruchSymbolbild f├╝r einen TextBundesliga-Klubs starten neue KooperationSymbolbild f├╝r einen TextLudowig-Tochter zeigt sich im BikiniSymbolbild f├╝r einen TextVerstappen gegen Sperre f├╝r F1-LegendeSymbolbild f├╝r einen TextNarumol zeigt ihre T├ÂchterSymbolbild f├╝r einen TextEinziges Spa├čbad von Sylt muss schlie├čenSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserBecker bekommt erfreulichen Knast-BesuchSymbolbild f├╝r einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Das sollten junge Eltern rund ums Baby wissen

t-online, Jenni Zwick

Aktualisiert am 28.01.2022Lesedauer: 5 Min.
Hebamme: Sie hilft frischgebackenen Eltern bei der Bew├Ąltigung des Alltags mit Baby.
Hebamme: Sie hilft frischgebackenen Eltern bei der Bew├Ąltigung des Alltags mit Baby. (Quelle: monkeybusinessimages/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Hebammen

Das Wichtigste im ├ťberblick


Hebammen wissen genau, wie viel Milch ausreichend ist und was gut gegen Bl├Ąhungen und schmerzende B├Ąuchlein hilft. Wir haben einige Hebammen-Tipps gesammelt, die Unsicherheiten bei zehn typischen Themen beheben k├Ânnen.


Babyentwicklung

Wie sich Babys im Laufe der Zeit entwickeln
Wann Babys ihre K├Âpfchen kontrollieren k├Ânnen
+5

1. Neugeborenengelbsucht

Etwa die H├Ąlfte aller Neugeborenen hat in den ersten Tagen einen sogenannten Ikterus, eine physiologische Gelbsucht. Ursache daf├╝r ist die unreife Leber. Sie kann die alten und verbrauchten Blutk├Ârperchen nicht wasserl├Âslich machen, so dass sie nicht ├╝ber den Stuhlgang oder den Urin ausgeschieden werden k├Ânnen.

Zeichen f├╝r eine Neugeborenengelbsucht ist eine gelbliche Haut. Wenn die Gelbsucht nicht stark ausgepr├Ągt ist, kann die Krankheit zuhause behandelt werden. Im Zweifel sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
B├Âses Erwachen
Wladimir Putin: Dreht er uns das Gas ab?


Hebammen-Tipp: Ihr Kind muss ans Licht. Also gehen Sie viel spazieren oder legen Sie Ihr Kind im Stubenwagen ans Fenster ÔÇô nat├╝rlich nicht in die hei├če Sommersonne. Legen Sie Ihr Kind h├Ąufig an, vermehrtes Trinken regt die Verdauung an und f├Ârdert damit den Bilirubinabbau. Bilirubin ist ein Gallenfarbstoff, der sich bei einer Gelbsucht im K├Ârper ansammelt.

2. Pflege der Babyhaut

Auch wenn Sie in der Werbung st├Ąndig gut gelaunte Babys in Badewannen sehen, ├╝bertreiben Sie es nicht mit der Hautpflege Ihres Babys. Weniger ist mehr. F├╝r die Babypflege ben├Âtigen Sie meistens nur Wasser und einen frischen Waschlappen.

Hebammen-Tipp: Verwenden Sie Muttermilch als Seifenersatz, denn Muttermilch wirkt nicht nur von innen. Muttermilch ist universell einsetzbar und kann beispielsweise als Badezusatz, bei verstopften Nasen, Neugeborenenakne und bei wunden Popos verwendet werden.

3. Wunder Po

Viele Neugeborene bekommen einen wunden Po. Hier ist Sauberkeit das A und O. Doch Feuchtt├╝cher oder abgepackte ├ľlt├╝cher f├╝r unterwegs enthalten oftmals viel Chemie. Diese bleibt auf dem Popo zur├╝ck und macht die Haut wund.

Hebammen-Tipp: Waschen Sie auch den wunden Po nur mit warmem Wasser und einem weichen Waschlappen. Ist der Po dauerhaft wund, achten Sie auf Ihre Nahrung, falls Sie stillen. Zitrusfr├╝chte und Johannisbeeren k├Ânnen zu Irritationen am Babypo f├╝hren. Auch ein h├Ąufigeres Windelwechseln oder der Umstieg auf eine andere Windelmarke kann Abhilfe schaffen.

4. Saugverwirrung: Probleme beim Stillen

Stillen: F├╝r Babys ist Muttermilch die beste Nahrung.
Stillen: F├╝r Babys ist Muttermilch die beste Nahrung. (Quelle: Anastasiia Stiahailo/getty-images-bilder)

Eigentlich ist es das Nat├╝rlichste der Welt ÔÇô doch gerade in den ersten Tagen nach der Geburt kann beim Stillen einiges schief gehen. Um eine Saugverwirrung zu vermeiden, legen Sie Ihr Kind noch im Krei├čsaal an. Ihre Hebamme zeigt Ihnen wie.

Das ist nicht nur gut f├╝r den Milcheinschuss, sondern auch f├╝r das Baby. Durch das Saugen und die Hormone bei der Geburt wird der Milchfluss beschleunigt.

Bieten Sie Ihrem Baby in dieser sensiblen Phase weder Flasche noch Schnuller an (das gilt etwa in den ersten sechs Wochen). In beiden F├Ąllen ist das Trinkverhalten ein anderes und Ihr Kind lernt nicht, wie es von Ihrer Brust trinken muss. Das kann sogar zur Brustverweigerung f├╝hren. Ein gesundes Neugeborenes braucht keine andere Fl├╝ssigkeit als Muttermilch.

Hebammen-Tipp: Je ruhiger die Atmosph├Ąre und entspannter die Mutter, umso besser klappt's.

5. Zu wenig Milch

W├Ąchst Ihr Kind, ver├Ąndert sich der Bedarf an Milch. Ihre Brust reguliert das automatisch ÔÇô je mehr getrunken wird, umso mehr produziert Ihr K├Ârper. Manchmal hakt die Produktion allerdings und Sie m├╝ssen etwas "nachhelfen".

Hebammen-Tipp: Massieren Sie sanft in kreisf├Ârmigen Bewegungen Ihre Brust ÔÇô das f├Ârdert die Durchblutung. Legen Sie vor dem Stillen feuchte warme T├╝cher auf die Brust oder gehen Sie kurz warm duschen. Trinken Sie Milchbildungstee aus Anis, Fenchel, K├╝mmel und Brennnesselbl├Ąttern. Achtung: Salbei und Pfefferminz meiden, diese Kr├Ąuter hemmen die Milchbildung.

6. Aufbewahren von Muttermilch

M├Âchten Sie Ihr Kind stillen und trotzdem unabh├Ąngig sein, k├Ânnen Sie Ihre Milch abpumpen und einfrieren. Die Milch wird in kleinen T├╝tchen aufbewahrt, die es mit der Milchpumpe zu kaufen gibt. Das Kind bekommt die Milch dann durch eine Plastikflasche (bitte erst sechs Wochen nach der Geburt). Achten Sie beim Fl├Ąschchenkauf auf Qualit├Ąt.

Hebammen-Tipp: Tauen Sie die Milch schonend auf ÔÇô entweder sehr langsam im K├╝hlschrank oder bei Raumtemperatur. Wenn es schnell gehen soll, kann sie unter flie├čendem Wasser (erst kaltes Wasser verwenden, dann langsam w├Ąrmer werden lassen, bis zu maximal 37 Grad) aufgetaut werden.

Erhitzen Sie die Milch nicht in der Mikrowelle, dabei gehen wichtige Bestandteile verloren. Au├čerdem kann die ungleichm├Ą├čige Erw├Ąrmung Verbrennungen beim Kind verursachen. Einmal aufgetaute Muttermilch k├Ânnen Sie im K├╝hlschrank 24 Stunden lang k├╝hlen. Sie sollte jedoch nicht wieder eingefroren werden.

7. Kalte H├Ąnde beim Baby

Baby: Kalte H├Ąnde beim Baby sind erst einmal kein Grund zur Sorge. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass es in dem Zimmer, in dem das Baby schl├Ąft, nicht zu kalt ist.
Baby: Kalte H├Ąnde beim Baby sind erst einmal kein Grund zur Sorge. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass es in dem Zimmer, in dem das Baby schl├Ąft, nicht zu kalt ist. (Quelle: isayildiz/getty-images-bilder)

Ihr Baby hat nach jedem Mittagsschlaf kalte H├Ąnde? Kein Grund zur Sorge. Die Durchblutung funktioniert noch nicht so gut wie bei Erwachsenen.

Hebammen-Tipp: Der Nacken und die F├╝├čchen sollten nicht verschwitzt und feucht sein, aber trotzdem warm. F├╝hlen Sie am besten nach, w├Ąhrend Ihr Baby schl├Ąft.

8. Angst vor dem pl├Âtzlichen Kindstod

Die Vorstellung ist grauenvoll: Man tritt morgens ans Bettchen und das Kind atmet nicht mehr. Die Angst davor sitzt bei vielen Eltern tief, doch in Panik oder Dauersorge sollten sie trotzdem nicht verfallen. Denn man kann das Risiko gering halten, wenn man einige Dinge beachtet.

Hebammen-Tipp: Rauchen Sie nicht in der Wohnung oder in der N├Ąhe des Babys. Sorgen Sie f├╝r frische Luft im Zimmer, in dem das Kind schl├Ąft. Legen Sie Ihr Kind auf den R├╝cken und packen Sie es nicht unter eine dicke Daunendecke, sondern lieber in einen extra Babyschlafsack. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass ├ťberhitzung Grund f├╝r den pl├Âtzlichen Kindstod ist.

9. Bl├Ąhungen und pralles B├Ąuchlein

Ob es die ber├╝hmten Dreimonatskoliken sind oder nicht: Bauchweh haben alle Babys irgendwann, denn der Verdauungstrakt muss sich erst auf die neue Nahrungszuf├╝hrung einstellen. Zwickt und kneift der Bauch, machen sich Neugeborene mit wimmern, weinen oder lautem Gebr├╝ll bemerkbar. F├╝r Eltern hei├čt das: ruhig bleiben und liebevoll das B├Ąuchlein massieren, streicheln und f├╝r das Kind da sein.

Loading...
Loading...
Loading...

Hebammen-Tipp: Massieren Sie den Bauch des Babys. Gehen Sie dabei spiralf├Ârmig im Uhrzeigersinn vor. Sprechen Sie w├Ąhrenddessen mit sanfter Stimme und beruhigen Sie das Kind. Sie k├Ânnen den Bauch auch etwas w├Ąrmen, beispielsweise mit einem Kirschkernkissen.

Versuchen Sie die Fliegerhaltung: Legen Sie Ihr Kind b├Ąuchlings auf Ihren Unterarm, der Kopf ruht auf Ihrer Armbeuge, die Arme und Beine des Kindes h├Ąngen an Ihrem Arm herunter. Schaukeln Sie Ihren Arm jetzt sanft vor und zur├╝ck.

10. Baby schreien lassen?

Ein Neugeborenes kann sich nur durch Schreien mitteilen ÔÇô und das tut es ÔÇô manchmal recht ausgiebig. Lassen Sie Ihr schreiendes Kind niemals allein. Es schreit nicht, um Sie zu ├Ąrgern. Es hat vielleicht Angst, Bauchweh, ist ├╝berfordert von den neuen Einfl├╝ssen, hat Hunger oder einfach das Bed├╝rfnis nach N├Ąhe.

Hebammen-Tipp: Halten Sie es liebevoll im Arm, wenn es weint. Dadurch w├Ąchst das Vertrauen in Sie und in die Welt. Es f├╝hlt sich sicher und geborgen und l├Ąsst sich zuk├╝nftig schneller beruhigen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Ratgeber
Briefportochinesisches HoroskopGl├╝ckw├╝nsche zur GeburtJugendschutzgesetz Kindergeld AuszahlungstermineTag der Arbeit

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website