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Kinder nach Geburt verwechselt: Jetzt streiten die Eltern

Familiendrama  

Kinder nach Geburt verwechselt: Jetzt streiten die Eltern

13.07.2018, 11:21 Uhr | Bac Pham, Bennett Murray, Christoph Sator, dpa

Kinder nach Geburt verwechselt: Jetzt streiten die Eltern. Neugeborene auf einer Säuglingsstation: Zwei Babys wurden vor sechs Jahren in einem Krankenhaus in Hanoi verwechselt (Symbolbild). (Quelle: imago images/Pratik Chorge/Hindustan Times)

Neugeborene auf einer Säuglingsstation: Zwei Babys wurden vor sechs Jahren in einem Krankenhaus in Hanoi verwechselt (Symbolbild). (Quelle: Pratik Chorge/Hindustan Times/imago images)

In Vietnam streiten sich zwei Familien um Kinder, die nach der Geburt in einem Krankenhaus der Hauptstadt Hanoi vor sechs Jahren verwechselt wurden. Die Eltern des einen Jungen wollen ihren leiblichen Sohn zurückhaben. Die Mutter des anderen will hingegen, dass alles so bleibt, wie es ist – und ihren Zögling behalten.

Die Verwechslung der Kinder kam erst im April durch einen DNA-Test heraus. Ein Elternpaar hatte sich nach der Geburt 2012 zwar schon im Krankenhaus gewundert, dass ihr Baby plötzlich eine andere Windel anhatte. Das Klinikpersonal bestand damals aber darauf, dass alles seine Richtigkeit habe. Als das Kind keinerlei Ähnlichkeit zu den Eltern entwickelte, ließen sie den DNA-Test machen.

Eltern wollen ihren leiblichen Sohn

Die Familie will jetzt durch eine Petition beim Gesundheitsministerium erreichen, dass beide Kinder zu ihren jeweiligen leiblichen Eltern zurückkommen. Vater Phung Giang Son (28) schrieb darin: "Wir sind alle sehr verletzt. Es tut uns für beide Kinder leid."

Mutter will ihr Kind behalten

Die Mutter namens Vu Thi Huong sagt dem Online-Nachrichtenportal Dan Tri: "Ich habe die letzten sechs Jahre mehr nach dem Jungen geguckt als nach mir selbst. Und dann erfahre ich, dass er nicht mein leiblicher Sohn ist." Die 29-Jährige fügte hinzu: "Das ist die Wahrheit, aber ich kann das im Augenblick nicht akzeptieren."

Das Ministerium will bis Ende des Monats entscheiden.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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