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Lässige Sneaker aus giftigen Stoffen

vdb

29.03.2010Lesedauer: 2 Min.
Sneaker: 15 Damenschuhe fielen bei Ökotest durch.
Sneaker: 15 Damenschuhe fielen bei Ökotest durch. (Quelle: imago)
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Leicht, lässig und voll mit Giftstoffen - so könnte man die Turnschuhe gängiger Hersteller beschreiben. Das Verbrauchermagazin "Ökotest" hat 15 Damenschuhe zwischen 20 und 125 Euro getestet: Mit einem alarmierenden Ergebnis: Alle Sneaker fielen durch und erhielten die Note "ungenügend". Der Grund sind krebserregende Stoffe in Farben, zinnorganische Verbindungen und giftige Chromrückstände.

Schadstoffe werden über die Fußsohle aufgenommen

Im Test durchgefallen sind das Modelle "Top Ten Sleek" von Adidas, der "Girl Derby Pu" von Buffalo, der "Imar Sneaker" von Camper und der "All Star Light Charcoal" von Converse. Sie alle liegen voll im Trend und werden im Sommer gerne barfuss getragen. Über die Poren in der Haut können Schadstoffe aufgenommen werden. Deshalb empfiehlt "Ökotest" die Turnschuhe nicht barfuss zu tragen und auch an heißen Tagen auf dünne Füßlinge zurückzugreifen.

Sneaker-Produktion vorzugsweise in China

Produziert werden die Schuhe häufig in China, Italien, Vietnam, Portugal und Indonesien. Die meisten Modelle fielen im Labor wegen ihrer hohen Chemikalienbelastung durch. Neun Modelle enthielten zinnorganische Verbindungen. Sie sind krebserregend und so giftig, dass sie in Schutzanstrichen für Schiffe schon lange verboten sind. Auch für den Einsatz an anderen Produkten wurde von der EU-Kommission ein Verbot erlassen, das allerdings erst Anfang 2012 in Kraft tritt.

Krebserregende Farben

Außerdem wurden in vier Schuhmodellen krebserregende Farbbestandteile wie aromatische Amine und Anilin nachgewiesen. Bei dem Modell von Buffalo überschreitet ihre Menge den gesetzlichen Richtwert. Der Schuh ist somit nicht verkehrsfähig. Kunden, die einen solchen Sneaker gekauft haben, sollten ihn umgehend reklamieren, rät "Ökotest". Auf Anfrage des Verbrauchermagazins kündigte der Hersteller eine Rückrufaktion an.

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Giftiges Schwermetall

Zudem fanden die Tester in dem Modell von Camper sowie in zwölf anderen Turnschuhen das allergieauslösende und krebsverdächtige Schwermetall Chrom VI. Der Stoff ist für Arbeitshandschuhe bereits verboten. Chrom VI gilt als krebserregend. Das Schwermetall kann zu Irritationen an Haut, Augen und Schleimhäuten führen. Das Verbraucherschutzministerium plant auch für Lederwaren wie Schuhe und Taschen ein Verbot.

Auch schädliche Herrenmodelle?

Zwar wurden die Herrenmodelle nicht getestet. Auf Nachfrage von t-online.de hieß es, dass auch Herrenschuhe bedenkliche Stoffe enthalten könnten, wenn sie aus den gleichen Materialien gefertigt seien.

Damenschuhe sind oftmals kleiner als angegeben

Für den Verbraucher ärgerlich fiel auch der Praxistest aus. Die Tester haben die Schuhe vermessen und so überprüft ob die angegebene Größe mit den tatsächlichen Maßen übereinstimmt. Bei einigen Modellen war das nicht der Fall. Sie waren eine halbe bis ganze Größe kleiner als auf der Schuhsohle standen. Das ist besonders für Kunden ärgerlich, die ihre Schuhe im Onlineshop bestellen.

Das vollständige Testergebnis finden Sie in der April-Ausgabe der Zeitschrift "Öko-Test".

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