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Corona | Urlaub: Wer keine Maske trägt, muss zahlen

Bis zu 3.000 Euro  

Hier drohen Maskenverweigerern hohe Strafen

28.09.2021, 12:57 Uhr | SRT/Tinga Horny

Corona | Urlaub: Wer keine Maske trägt, muss zahlen. Urlaub in Spanien: Die Maskenpflicht ist Ende Juni dieses Jahres entfallen. (Symbolbild) (Quelle: imago images/ZUMA Wire)

Urlaub in Spanien: Die Maskenpflicht ist Ende Juni dieses Jahres entfallen. (Symbolbild) (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

Auch wenn die Corona-Infektionszahlen weltweit sinken: In vielen Urlaubsländern gilt nach wie vor die Maskenpflicht. Wer sich weigert einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, muss mit hohen Geldstrafen rechnen.

Bis zu 3.000 Euro Strafe verlangen beliebte Reiseländer von Maskenverweigerern. Ganz vorn im Bußgeld-Ranking liegen die USA und Italien. Frankreich ist nicht so teuer, dafür kann man dort im Gefängnis landen. Und in Deutschland belegen vier Bundesländer Maskenvergehen mit dem höchsten Strafgeldsatz. Hier ist ein Überblick:

USA

Bis vor Kurzem mussten Maskenverweigerer in den Vereinigten Staaten an Flughäfen, Bahnhöfen sowie in Flugzeugen, Bussen und Zügen mit einer Geldbuße zwischen 500 und 1.000 US-Dollar rechnen. Doch angesichts explodierender Infektionszahlen wegen der Delta-Virusvariante und immer mehr Impfskeptikern hat die USA die Maskenvorschrift im Reiseverkehr bis zum 18. Januar 2022 verlängert.

Nun wurden die Geldstrafen spürbar angehoben: Beim zweiten Verstoß gegen den Mund-Nasen-Schutz werden bis zu 3.000 US-Dollar fällig. Wie viele Maskenverweigerer bisher Geldbußen bezahlen mussten, ist nicht bekannt.

Italien

An dieses saftige Sanktionslevel kommt in Europa zur Zeit nur Italien heran, was womöglich den vielen Toten in der Anfangsphase der Pandemie geschuldet ist. Deshalb kennt das Land keine Gnade, wenn Masken nicht oder falsch aufgesetzt werden. 400 Euro Strafe sind dann in jedem Fall zu zahlen, 3.000 Euro beträgt der Höchstsatz.

Belgien

Die zweithöchsten Strafsätze für Erstverweigerer hat Belgien, das auch keine Milde für Maskenmuffel walten lässt. In so einem Fall werden wenigstens 250 Euro berechnet.

Geldscheine: Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss Strafe zahlen. (Symbolbild) (Quelle: SRT/N. Eisele-Hein)Geldscheine: Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss Strafe zahlen. (Symbolbild) (Quelle: SRT/N. Eisele-Hein)

Bulgarien und Griechenland

Gemessen am jeweils durchschnittlichen (niedrigen) Lohnniveau fühlen sich in Bulgarien und Griechenland die 150 Euro Geldbuße für die Bewohner ebenfalls heftig an.

Frankreich

In Frankreich wird es dagegen erst richtig kostspielig für Wiederholungstäter. Während man beim ersten Mal ohne Maske noch mit 135 Euro davonkommt, kostet das wiederholte Ignorieren des Gesichtsschutzes bereits 1.500 Euro. Wer dreimal gegen die Maskenregel verstößt, der wird nicht nur mit 3.750 Euro bestraft, sondern muss bis zu sechs Monate Gefängnis in Kauf nehmen.

Irland

Deutlich unter 100 Euro liegen die Strafsätze in Irland. Dort werden einem beim ersten Mal nur 25 Euro abgeknöpft. Bei erneutem Vergehen sind es dann 50 Euro, und erst beim dritten Mal erhöht sich die Geldbuße auf 100 Euro.

Luxemburg

Auch in Luxemburg kostet das Nicht-Beachten der Maskenpflicht nur 25 Euro.

Österreich und Niederlande

In Wien beträgt die Mindeststrafe 50 Euro, in Amsterdam 95 Euro.

Deutschland

Kompliziert für alle, die in der Bundesrepublik leben, sind die regional unterschiedlichen Geldstrafen für diese sogenannte Ordnungswidrigkeit. Die sind Sache der 16 Bundesländer, und wie schon bei den Corona-Vorschriften heißt da offensichtlich die Devise "Bloß nicht miteinander". So einigten sich im vergangenen Jahr die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten auf ein Mindestbußgeld von 50 Euro.

Und diese Einigung sieht nun so aus: Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern und Schleswig-Holstein zum Beispiel belegen Maskenvergehen mit dem höchsten Strafgeldsatz von 150 Euro. Sachsen sanktioniert mit 100 Euro, Thüringen mit 60 Euro, Baden-Württemberg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ab 50 Euro. Eine Extrawurst hat sich Sachsen-Anhalt gebraten: Hier wird ein Bußgeld von 50 beziehungsweise 75 Euro erhoben, aber das ist abhängig von der Inzidenz.

Verwendete Quellen:
  • Reiseredaktion SRT

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