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Wohin Sie jetzt noch reisen können

Hans-Werner Rodrian, SRT

Aktualisiert am 17.12.2021Lesedauer: 4 Min.
Sylt: Ein Besuch der Insel lohnt sich auch im Winter. FĂŒr Übernachtungen gilt derzeit 2G.
Sylt: Ein Besuch der Insel lohnt sich auch im Winter. FĂŒr Übernachtungen gilt derzeit 2G. (Quelle: ahornfoto/getty-images-bilder)
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Omikron und die im Tagesrhythmus geĂ€nderten Corona-Vorschriften machen Urlaubern die Planung momentan nicht gerade leicht. Wir geben einen Überblick ĂŒber die wichtigsten Ziele und klĂ€ren die Stornofrage.

Das Wichtigste im Überblick


  • Deutsche KĂŒste
  • Deutsche Alpen
  • Österreich
  • Italien
  • Spanien
  • TĂŒrkei und Ägypten
  • Emirate
  • Karibik
  • Kostenlos stornieren bei Hochstufung?

Oh du Fröhliche? Normalerweise wĂŒrden sich in den kommenden Wochen Millionen Menschen ein paar schöne Tage im Schnee oder in der Sonne gönnen. Doch die Corona-Mutante Omikron bedroht den Weihnachtsurlaub.


Diese Reiseziele zÀhlen zu den Hochrisikogebieten

Belgrad: Serbien gilt als Hochrisikogebiet in der Corona-Pandemie
Port-au-Prince, Haiti: Seit Anfang August zÀhlt das Urlaubsziel zu den Hochrisikogebieten.
+4

Der neue Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat bereits dazu geraten, an Weihnachten zu Hause zu bleiben. Gesundheitsminister Lauterbach will immerhin "die Fallzahlen so stark absenken, dass wir gute Weihnachtsferien feiern und auch reisen können".

Viele Urlauber fragen sich nun: Wohin kann man ĂŒberhaupt noch reisen? Wir geben einen Überblick:

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Deutsche KĂŒste

Von Ostfriesland bis Usedom gilt aktuell 2G fĂŒr Übernachtungen und in Restaurants. Das hat zu einigen Stornierungen ungeimpfter GĂ€ste gefĂŒhrt, sodass nun wieder auch vorher ausgebuchte Gegenden wie Sylt oder Norderney freie Betten melden.

Schon jetzt haben die Tourismusverantwortlichen Bedenken: "Wir haben Sorge vor einem erneuten Lockdown", sagte Carola Schmidt, die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Harzer Tourismusverbandes, der dpa.

Deutsche Alpen

In Bayern gilt wie in ganz Deutschland 2G in Restaurants und Hotels, teilweise auch freiwillig 2G plus. Auch in den bayerischen Bergbahnen gilt jetzt nur noch 2G: Man muss also nur noch geimpft oder genesen und nicht mehr zusĂ€tzlich tĂ€glich getestet sein. In den bayerischen Hotspots mit einer Inzidenz ĂŒber 1.000 finden ĂŒberhaupt nur noch GeschĂ€ftsleute ein Bett fĂŒr die Nacht.

Österreich

Die Alpenrepublik macht's spannend: Nach dem Kurzzeit-Lockdown öffnen am 12. Dezember die Skihotels nur in Tirol und Vorarlberg. Salzburg, Oberösterreich und vermutlich auch KÀrnten warten noch bis 17. Dezember.

Skigebiete durften auch schon im Lockdown geöffnet bleiben, allerdings nur fĂŒr Geimpfte und Genesene. Deutsche dĂŒrfen – anders als im Vorwinter – problemlos einreisen und Ski fahren, aber eben mindestens bis 17. Dezember teilweise nicht ĂŒbernachten.

Italien

3G und go: Von SĂŒdtirol bis Sizilien steigen zwar auch die Inzidenzen. Bislang kann man mit Impfung oder Test (in Italien "Green Pass" genannt) aber relativ problemlos Urlaub machen. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Bergbahnen mĂŒssen die Urlauber den "Green Pass" dabei haben, also das EU-Covid-Zertifikat, und belegen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind.

In den Restaurants gilt mittlerweile 2G. Gratistests gibt es nicht mehr. Diskotheken sind geöffnet, man darf aber nur mit dem "Super Green Pass" (2G) rein.

Spanien

Das im Vorjahr so hart getroffene Land sonnt sich aktuell noch in verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gĂŒnstigen Pandemiewerten. Doch die Inzidenzen ziehen gerade an. Deutsche Urlauber brauchen 3G, weil Deutschland aus spanischer Sicht als Risikogebiet gilt. ZusĂ€tzlich ist das elektronische Einreiseformular "Spain Travel Health" nötig, ohne das man nicht ins Flugzeug steigen darf.

Auf Mallorca wurden gerade die Vorschriften verschĂ€rft: Ins Restaurant oder die Disco geht es fĂŒr Ungeimpfte nur noch mit Test. Auf den Kanaren herrscht dagegen in Restaurants bislang nur Maskenpflicht bis zum Tisch, es wird jedoch auch 3G diskutiert.

TĂŒrkei und Ägypten

Die beiden beliebten Sonnenziele locken deutsche Urlauber mit gĂŒnstigen Preisen und verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig unproblematischen Einreisevorschriften (3G und Internetanmeldung), sind aber aus deutscher Sicht Hochrisikogebiete. Geimpfte und genesene Urlauber muss das nicht sonderlich stören; Ungeimpfte mĂŒssen dagegen nach der RĂŒckreise in Deutschland fĂŒr mindestens fĂŒnf Tage in QuarantĂ€ne. Das gilt auch fĂŒr Kinder unter 12 Jahren, die ja offiziell noch gar keine Impfmöglichkeit haben.

Emirate

Das Emirat Dubai ist bekannt als Ort der Superlative. Die 7-Tage-Inzidenzen sind glĂŒcklicherweise minimal: Sie liegen seit Wochen unter 5.

Diesen Winter kommt zum Wolkenkratzer-Strandurlaub als weitere Attraktion die Expo, die noch bis 1. MĂ€rz 2022 in dem WĂŒstenemirat stattfindet. Zur Einreise benötigt man einen höchstens 72 Stunden alten PCR-Test oder eine mindestens 28 Tage zurĂŒckliegende Zweitimpfung. Außerdem ist eine Auslandskrankenversicherung nachzuweisen.

Das Klima fĂŒhlt sich an wie Sommerurlaub, Luft und Wasser sind wohlige 25 Grad warm.

Karibik

8, 10 und 16: Das sind aktuell die geradezu paradiesischen 7-Tage-Inzidenzwerte von Kuba, Jamaika und der Dominikanischen Republik. Manch sonnenhungriger FestflĂŒchter denkt da an einen Traumurlaub in trĂŒber Zeit. Zumal die Ferieninseln dringend auf UrlaubsgĂ€ste angewiesen sind und niemandem bei der Einreise unĂŒberwindliche Steine in den Weg rollen.

Das wesentliche Risiko heißt – wie ĂŒberall auf der Welt – Omikron: Niemand weiß, ob sich die neue Variante anderswo schneller durchsetzt als in Deutschland. Eine ErklĂ€rung zum Virusvariantengebiet wĂŒrde 14 Tage AnschlussquarantĂ€ne bedeuten – keine schöne Aussicht.

Kostenlos stornieren bei Hochstufung?

Kann man seine Reise kostenlos stornieren, wenn ein Land zum Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet erklĂ€rt wird? DarĂŒber streiten sich aktuell die Reisejuristen. Der emeritierte Kemptener Professor Ernst FĂŒhrich stellt sich auf die Seite der Reiseindustrie und behauptet: "Wer nach zwei Jahren Pandemie trotzdem bucht, reist auf eigene Gefahr und hat die vertraglich vereinbarten Stornokosten zu tragen."

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Der WĂŒrzburger Spezialrechtsanwalt Kay Rodegra hĂ€lt dagegen zumindest die RKI-Einstufung eines Landes zum Virusvariantengebiet fĂŒr einen berechtigten ReiserĂŒcktrittsgrund – aber nur bei Pauschalreisen. Rodegra zum FVW-Verlag: "Ich wĂŒrde bis zwei Wochen vor Reiseantritt warten und auch zunĂ€chst RĂŒcksprache mit dem Reiseveranstalter halten." Versicherbar ist das Risiko, dass ein Urlaubsland Hochrisiko- oder Variantengebiet wird, momentan nicht.

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