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40 Ausländer bei Protesten im Iran festgenommen


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Sicherheitskräfte schießen offenbar mit scharfer Munition

Von afp, dpa, t-online, reuters, lib

Aktualisiert am 22.11.2022Lesedauer: 2 Min.
EU-DIPLOMACY/
Protest in Teheran (Archiv): Seit Mitte September gehen Menschen gegen das Regime auf die Straße. (Quelle: WANA NEWS AGENCY)
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Das iranische Regime eskaliert sein Vorgehen in den Kurdengebieten. Eine Organisation spricht von einem "Massaker".

Die iranische Führung verschärft ihr Vorgehen gegen Demonstranten in den Kurdengebieten des Landes: Sicherheitskräfte schossen einer Menschenrechtsorganisation zufolge mit scharfer Munition auf Protestierende in Piranschahr, Mariwan und Dschawanrud. Die in Norwegen ansässige Organisation Hengaw veröffentlichte am Montag Videos, auf denen Schüsse zu hören sind. Die von Hengaw angegebene Zahl von 13 Toten binnen 24 Stunden konnte nicht unabhängig überprüft werden.

Auch die in Oslo ansässige Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) veröffentlichte Bilder, wonach Sicherheitskräfte in der Stadt Piranschahr scharf schossen. Das Center for Human Rights in Iran (CHRI) mit Sitz in New York bezeichnete die Geschehnisse in der Stadt Dschawanrud als "Massaker".

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Bereits am Samstagabend waren Polizei- und Sicherheitskräfte mit Panzern in die kurdische Stadt Mahabad im Nordwesten des Landes einmarschiert und sollen dort wahllos auf Demonstrierende geschossen haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Staatsfernsehen: Dutzende Ausländer festgenommen

Im Rahmen der regierungskritischen Proteste wurden nun nach Angaben der Justiz 40 Ausländer festgenommen. Das berichtet das staatliche Fernsehen am Dienstag unter Berufung auf den Sprecher des Justizwesens der Islamischen Republik, Masud Setajeschi.

Am Montag sprach der Online-Monitor Netblocks, der Internetsperren auf der ganzen Welt beobachtet, von einer "erheblichen Störung" des Internetzugangs während der jüngsten Proteste. Der Zugang zum mobilen Internet sei für viele Nutzerinnen und Nutzer unterbrochen gewesen. "Immer wenn es eine weitere Drosselung des Internets oder Shutdwown durch das Regime gibt, wird es besonders gefährlich", schrieb daraufhin die deutsch-iranische Journalistin Natalie Amiri auf Twitter.

Eine Iranerin beteiligt sich in Frankfurt an einer Demonstration gegen das politische Regime im Iran. Dabei hält sie ein Plakat mit dem Bild der 22-jährigen Mahsa Amini in den Händen.
Eine Iranerin bei einer Demonstration in Frankfurt (Archiv): Sie hält ein Plakat mit einem Bild der getöteten Mahsa Amini in den Händen. (Quelle: Boris Roessler/dpa)

Die Kurden sind eine der größten ethnischen Minderheiten im Iran. Sie machen etwa zehn Millionen von 83 Millionen Einwohnern aus und bekennen sich mehrheitlich zum sunnitischen Islam. Vorherrschend im Land sind die Schiiten.

Proteste begannen mit dem Tod von Mahsa Amini

Im Iran gehen seit dem Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini Mitte September landesweit Menschen gegen die Führung in Teheran auf die Straße. Die 22-Jährige war von der Sittenpolizei festgenommen worden, weil sie ihr Kopftuch nicht ordnungsgemäß getragen haben soll. Sie wurde kurze Zeit später im Krankenhaus für tot erklärt. Aktivisten werfen der Polizei vor, Amini misshandelt zu haben.

Die Proteste gegen die Sittenpolizei schlugen rasch in Demonstrationen für mehr Frauenrechte und Freiheiten im Iran sowie Demokratie generell um. Die Sicherheitsbehörden gehen äußerst hart gegen die Proteste vor, zuletzt vor allem in den Kurdengebieten im Nordwesten und Westen des Landes.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen Reuters, AFP und dpa
  • twitter.de: Profil von @NatalieAmiri
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