Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikAusland

Spanien: Briefbombe an Regierungschef Pedro Sánchez geschickt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Ski alpin: Schwerer Sturz in Cortina
Symbolbild für einen Text"Tatort"-Star liebt 30 Jahre jüngere FrauSymbolbild für einen TextSo soll das 49-Euro-Ticket funktionierenSymbolbild für einen TextGeschwister tot in Stausee entdecktSymbolbild für einen TextEigene Frau im Bett: Mann ruft PolizeiSymbolbild für einen TextVanessa Blumhagen ungeschminktSymbolbild für einen Text13-jähriger Schütze: Wieder Terror-VerdachtSymbolbild für einen TextPamela Anderson erbt wohl MillionenSymbolbild für einen TextSupermarkt ruft Tiefkühlpizza zurückSymbolbild für einen TextSchauspieler gibt Orden der Queen zurückSymbolbild für einen TextZDF setzt gleich zwei beliebte Serien abSymbolbild für einen Watson Teaser"heute journal" präsentiert neues GesichtSymbolbild für einen TextDiese Risiken birgt eine verschleppte Erkältung
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Briefbomben in Spanien – Zusammenhang mit Ukraine-Krieg?

Von afp
Aktualisiert am 01.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Einsatz vor der ukrainischen Botschaft in Madrid: Bei der Explosion einer Briefbombe wurde ein Sicherheitsmitarbeiter leicht verletzt.
Einsatz vor der ukrainischen Botschaft in Madrid: Bei der Explosion einer Briefbombe wurde ein Sicherheitsmitarbeiter leicht verletzt. (Quelle: Carlos Luján/EUROPA PRESS/dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Eine Briefbombenserie erschüttert Spanien. Noch weiß man nicht, wer dahinter steckt. Aber es gibt Vermutungen.

Nach der Explosion einer Briefbombe in der ukrainischen Botschaft in Madrid haben die spanischen Behörden bekannt gegeben, dass ein ähnlicher Sprengsatz schon vor rund einer Woche auch an den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez geschickt worden sei. Der an den Regierungschef adressierte Umschlag mit "pyrotechnischem Material" sei "entdeckt und durch die Sicherheitsdienste neutralisiert worden", erklärte das Innenministerium am Donnerstag in Madrid. Die Sendung sei sowohl vom Aussehen als auch von Inhalt her der Briefbombe in der ukrainischen Botschaft ähnlich gewesen.

In der Botschaft war am Mittwoch eine Briefbombe explodiert, ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurde dadurch leicht verletzt. Der Brief war an den Botschafter adressiert gewesen und in einem normalen Umschlag vom Postboten geliefert worden.

Pedro Sánchez: Die an den spanischen Regierungschef adressierte Briefbombe wurde offenbar von Sicherheitspersonal früh erkannt.
Pedro Sánchez: Die an den spanischen Regierungschef adressierte Briefbombe wurde offenbar von Sicherheitspersonal früh erkannt. (Quelle: WILLY KURNIAWAN/rtr)

"Verdächtige" Briefe auch an Rüstungsunternehmen

Nach der Explosion war ebenfalls am Mittwoch ein verdächtiger Brief beim Rüstungsunternehmen Instalaza in Saragossa im Nordosten Spaniens entdeckt worden. Spezialeinheiten der Polizei brachten die Sendung laut Innenministerium zur Explosion. Die Firma stellt vor allem Granatwerfer her, die von der spanischen Regierung auch an die Ukraine geliefert wurden.

Am Donnerstag wurde ein weiterer verdächtiger Brief bei einer großen spanischen Militärbasis bei Madrid abgefangen, wie das Innenministerium weiter mitteilte. In der Nacht hätten die Sicherheitssysteme der Basis von Torrejón de Ardoz Alarm geschlagen. Sie hätten einen verdächtigen Umschlag entdeckt, der einen Mechanismus enthalten könnte. Adressat sei das Satelliten-Zentrum gewesen. Die Militärbasis wird oft für offizielle Flüge von Regierungsmitgliedern genutzt. Die Ermittler gehen derzeit von terroristischen Anschlägen aus.

Zusammenhang mit Ukraine-Krieg vermutet

Der ukrainische Botschafter Serhij Pohorelzew vermutete Russland hinter dem Anschlag auf die Botschaft. Die spanischen Behörden schlossen nicht aus, dass alle vier Sendungen mit dem Krieg in der Ukraine in Zusammenhang stehen könnten. Wie die Zeitung "El Mundo" berichtete, handelt es sich nach ersten Ermittlungserkenntnissen nicht um Trittbrettfahrer. Zudem befürchte die Polizei, dass weitere Briefbomben auftauchen könnten.

Spanien hat die Ukraine seit Beginn von Russlands Angriffskrieg unterstützt, insbesondere militärisch. Daneben hat Spanien angesichts der russischen Attacken auf die Energie-Infrastruktur zuletzt auch Stromgeneratoren in die Ukraine geliefert.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP und dpa
  • elmundo.es: "Detectan tres nuevos artefactos incendiarios dirigidos a Pedro Sánchez, el Ministerio de Defensa y la Base Aérea de Torrejón" (spanisch)
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
"Sie wollen uns sterben sehen"
  • Anna Aridzanjan
Von A. Aridzanjan, C. Exner, L. Schlick
  • Tim Kummert
Von Tim Kummert
ExplosionMadridPolizeiSpanienUkraine

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website