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Social Media Hype: Afghanistan lacht über 14-Sekunden-Geschichte

Social Media Hype  

Afghanistan lacht über 14-Sekunden-Geschichte

13.12.2018, 09:38 Uhr | dpa

Social Media Hype: Afghanistan lacht über 14-Sekunden-Geschichte. Der Vorschlag und die Witze darüber seien das Lustigste, das in den vergangenen 20 Jahren in Afghanistan passiert sei, sagte ein Bewohner von Kabul.

Der Vorschlag und die Witze darüber seien das Lustigste, das in den vergangenen 20 Jahren in Afghanistan passiert sei, sagte ein Bewohner von Kabul. Foto: Maurizio Gambarini. (Quelle: dpa)

Kabul (dpa) - In Afghanistan sorgt ein angeblicher Gesetzesvorschlag aus dem Frauenministerium für viel Spott und Witze. Demnach soll mit 10.000 Afghani (rund 115 Euro) bestraft werden, wer eine Frau länger als 14 Sekunden ansieht.

Zwar erklärte das Frauenministerium am Mittwochabend, dass es sich lediglich um Gerüchte handle, aber da war das allgemeine Gelächter schon nicht mehr zu stoppen.

Frauen sollten nun immer eine Stoppuhr dabei haben, postete ein Nutzer im sozialen Netzwerk Facebook. Andere teilten ein Video, auf denen ein Mann mit einer großen Wanduhr in der Hand versteckt um die Ecke schielt. Ein anderer Mann fragt ihn, was er mache. Der Mann mit der Uhr antwortet: "Ich sehe meine Liebe an, aber ich muss aufpassen, dass es nur 13 Sekunden sind, weil 10.000 Afghani hat nicht mal mein Vater."

Der Vorschlag und die Witze darüber seien das Lustigste, das in den vergangenen 20 Jahren in Afghanistan passiert sei, sagte ein Bewohner von Kabul.

Andere Nutzer wollen sich um nichts in der Welt den angeblichen Vorgaben beugen - sie würden Frauen so lange ansehen, wie sie möchten, auch wenn sie dafür eine Strafe von einer Million Dollar bekämen. Manche Männer hatten auch folgenden Vorschlag parat: "Tragt Sonnenbrillen."

Allerdings ist unklar, woher die Idee stammt. Das afghanische Frauenministerium erklärte, dass die Berichte über den Gesetzesvorschlag unwahr seien.

Sexuelle Belästigung, etwa durch anzügliche Gesten, Äußerungen und körperliche Annäherungen sowie unerwünschte Berührungen sind in Afghanistan alltäglich.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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